29. Dezember 2012

Turbulenzen

Kategorie: Chancen im Blick, Erfolg, Werte, Ziele

Wenn du für ein Thema brennst, gib nicht auf!

Im Chinesischen setzt sich das Wort Krise aus zwei Schriftzeichen zusammen. Das eine bedeutet Gefahr (Krise) und das andere Gelegenheit (Chance).

Als Unternehmer habe ich schon oft erlebt, wie nah Risiken und Chancen beieinanderliegen.

Dabei können Turbulenzen im beruflichen oder privaten Leben unterschiedliche Ursachen haben. Die Hauptursache sind Menschen und ihre Verhaltensweisen.

Die Fähigkeit, eine Krise zu bewältigen, kann man nur durch eine echte Krise oder einen tatsächlichen Rückschlag erwerben.

Denn diese Erfahrungen lassen Menschen reifen.

Dazu eine kleine Geschichte:

Es ist Anfang 2012. Ich bin auf einer USA-Reise und genieße die Zeit. Es ist eine Art kreative Pause, um Energie zu tanken. Viele neue Ideen entstehen.

Inmitten dieser Situation erreicht mich eine Nachricht aus Deutschland. Ein Geschäftspartner missbraucht das in ihn gesetzte Vertrauen, bricht Absprachen und schadet dem Geschäftsbetrieb. Das gemeinsame Projekt gerät daraufhin in eine gefährliche Schieflage. Es scheint, als könne das Unternehmen an dieser Entwicklung kaputtgehen.

Enttäuschung und Wut machen sich breit. Sie reduzieren für kurze Zeit meine Fähigkeit, über Lösungen nachzudenken. Ich hole tief Luft, entspanne mich und gehe auf Distanz zu der kritischen Situation. Aus einer Art Leuchtturmperspektive mache ich mir bewusst, dass ich seit vielen Jahren Lösungen für Herausforderungen entwickle. Ich weiß, dass ich es kann und stelle mir vor, als Berater zu dem Thema hinzugezogen worden zu sein.

In dieser Situation denke ich an den Plan B, den ich für vergleichbare Fälle entwickelt hatte. Von Miami aus telefoniere ich mit Vertrauenspersonen in Deutschland. Sie helfen mir, die Situation weiter zu analysieren, auch aus rechtlicher Sicht. Was sind die Fakten? Das Bild wird klarer. Ich spiele verschiedene Szenarien durch. Was kann schlimmstenfalls passieren? Welche Maßnahmen können (sofort) ergriffen werden, um die Situation in den Griff zu bekommen?

Dann mein Rückflug nach Deutschland. Es folgen weitere persönliche Gespräche – auch mit dem Geschäftspartner. Doch die gemeinsame Basis ist zerstört. Sein Handeln wird von Motiven geleitet, die nicht meine sind. Auch menschlich entsteht ein Bruch. Er ist endgültig.

Dann geht alles recht schnell. Ich treffe meine Entscheidung: Kontrollierte Notbremsung. Ich will den Geschäftspartner ausbremsen und damit weiteren Schaden vermeiden. Das ist meine Chance, um aus bereits geschaffenen Werten wieder etwas Neues ermöglichen zu können.

Trotz aller Risiken, die dieser Weg mit sich bringt, entscheide ich mich, ihn zu gehen. Eine unsichere Situation mit offenem Ausgang entsteht. Ich bereite mich auf weitere Turbulenzen und damit verbundene Kurskorrekturen vor.

In Bezug auf dieses Thema folgen schwere Monate. Trotz aller Schwierigkeiten behalte ich meine Zielvision fest im Blick und arbeite hart daran, sie Realität werden zu lassen, was nicht immer leicht fällt.

Durchhaltevermögen und Geduld sind gefragt. Aus vielen kleinen und großen Dingen auf diesem Weg schöpfe ich Energie, entwickle Ideen und gehe neue Wege. Die Perspektive wird schrittweise konkreter. Aus der Chance wird schließlich Realität.

Ende 2012 schließt sich der Kreis. Es ist geschafft. Die ursprüngliche Geschäftsidee lebt wieder auf in einem neuen Unternehmen. Das innovative Konzept wird weiterentwickelt. Ein neues Team hat sich eine gemeinsame Mission gegeben. Gleichgerichtete Werte prägen nun wieder das Handeln. Das Geschäft bekommt eine internationale Ausrichtung. Neue Chancen entstehen.

Ich bin zufrieden, fühle mich am Ziel. Und dabei ist es der Beginn einer neuen spannenden Reise …

Mein Fazit

Wenn du für ein Thema brennst, gib nicht auf! Nutze deine Chancen. Es gibt mehr als du denkst – immer. Konzentriere dich auf dein Ziel und auf deinen verfügbaren Handlungsspielraum. Sei auf Turbulenzen vorbereitet und nimm regelmäßig Kurskorrekturen vor. Du hast immer eine Alternative.

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Kernthemen von Christian Braun:
Erfolgsstrategien, persönliche Chancenkompetenz, Führung, Selbstverantwortung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

20. März 2012

Spielregeln des Vertrauens

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Führung

Wikipedia erklärt: “Vertrauen ist die subjektive Überzeugung (auch Glaube) von der Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen).”

Vertrauen und Unternehmenskultur

Das Thema Vertrauen hat gerade für Unternehmen und die Unternehmenskultur eine große Bedeutung. Die Managementautorin Mary Parker Follett bezeichnet Unternehmenskultur als die “Kraft, die Gemeinschaft erzeugt” und Erfolg ermöglicht. Dabei gibt es einen erkennbaren Zusammenhang zwischen Vertrauen und Unternehmenskultur. Wenn es einer Führungskraft gelingt, das Vertrauen der Mitarbeiter aufzubauen, zu gewinnen und dauerhaft zu erhalten, dann ist meist auch die Kultur in der Organisation und das Arbeitsklima in Ordnung. Doch ohne Vertrauensbasis nützen alle Bemühungen um Kultur und Motivation der Mitarbeiter nichts.

Wechselseitiges Vertrauen

Eine solide Vertrauensbasis baut auf wechselseitiges Vertrauen, ist also keine Einbahnstraße. Es geht darum, dass sich die Mitarbeiter im Ernstfall auf ihre Führungskraft verlassen können und dass sich die Führungskraft auf seine Mitarbeiter verlassen kann. Durch dieses wechselseitige Vertrauen kann sich eine dauerhafte Motivationsdynamik entfalten. Diese Qualität kann mit klassischen Maßnahmen zur Steigerung der Motivation kaum erreicht werden. Wo Vertrauen fehlt, kann es also auch kaum Motivation geben.

Stabilität und Belastbarkeit

Schließlich ermöglicht Vertrauen erst eine stabile und tragfähige Führungssituation, die gerade in schwierigen Zeiten Belastungen standhält. Das bedeutet, dass Mitarbeiter in dieser Situation auch einmal Führungsfehler aushalten und diese verzeihen, ohne dass sofort die Kompetenz oder die Autorität der Führungskraft angezweifelt wird.

Vertrauen schaffen

Der Aufbau einer soliden Vertrauensbasis in einem Unternehmen braucht Zeit – vorausgesetzt es gelingt überhaupt. Umso leichter kann ein unachtsames Management sie aber auch wieder schnell zerstören.

Den meisten Führungskräften wird am Anfang von ihren Mitarbeitern ein gewisser Vertrauensvorschuss geschenkt. Der erste Baustein, um Vertrauen aufzubauen zielt deshalb auf den richtigen Umgang mit Fehlern und Erfolgen.

  • Umgang mit Fehlern und Erfolgen

In einigen Organisationen habe ich erlebt, dass Erfolge zwar gemeinsam gefeiert werden, dass Mitarbeiter bei Misserfolgen von ihren Führungskräften jedoch schnell im Regen stehen gelassen werden. Wer als Führungskraft Vertrauen aufbauen will, der sollte die folgenden Grundsätze beachten:

- Fehler der Mitarbeiter sind auch Fehler der Führungskraft – jedenfalls nach außen.
- Fehler der Führungskraft sind und bleiben Fehler der Führungskraft – ohne Ausnahme.
- Erfolge der Mitarbeiter sind auch deren Erfolge.
- Erfolge des Chefs sind im Idealfall Erfolge des Teams und damit gemeinsame Erfolge.

  • Anerkennung und Wertschätzung

Hier geht es um persönliche Kontakte und wertschätzendes Zuhören. Auch wenn es nur wenige Minuten pro Tag sind, nehmen Sie sich als Führungskraft die Zeit und planen Sie Ihren Tag entsprechend.

  • Authentizität

“Spielen” Sie keine Rolle, auch wenn Sie als Führungskraft eine Rolle im Sinne der Hierarchie, der Aufgabe und der Verantwortung ausfüllen. Authentisch sein, heißt in dem Zusammenhang, echt sein, Mensch sein – mit Ecken und Kanten.

  • Wirksamkeit

Vielleicht kennen Sie den Ausspruch “Wer führen will, darf nicht zu lieb sein”. Auftrag einer Führungskraft ist es, Resultate zu erzielen, dabei Menschen den Weg aufzuzeigen und sie darin zu unterstützen, sich für den Erfolg ihrer Einheit zu engagieren. Die Führungskraft trägt Verantwortung und löst Probleme, motiviert und inspiriert, überrascht, schockiert und beeindruckt, lenkt und entscheidet. Dabei wird klar, dass es weniger um den “richtigen” oder “schönen” Führungsstil geht als um die Fokussierung auf Wirksamkeit. Wo Resultate erzielt werden entstehen Erfolgserlebnisse für die Menschen, die daran mitgewirkt haben.

  • Verantwortung

Die Übernahme von Verantwortung ist nicht an Begabung geknüpft. Wer Verantwortung übernimmt, trifft den persönlichen Entschluss, für das, was er tut, einzustehen. Wer als Führungskraft nicht bereit ist, tatsächlich zu seiner Verantwortung zu stehen, ist keine Führungskraft und kann nicht erwarten, dass Mitarbeiter ihm wirklich folgen und Vertrauen zu ihm haben.

  • Klarheit

Führungskräfte, die über eine innere Klarheit in Bezug auf ihre Grundsätze und Prinzipien, auf ihre Werte, Ziele und Kompetenzen verfügen, strahlen nach außen ein entsprechendes Selbstwertgefühl aus. Das ermöglicht ihnen ein konsistentes und prognostizierbares Handeln. Mitarbeiter, die wissen, wofür die Führungskraft steht und wofür nicht, können leichter Vertrauen aufbauen.

  • Maßvolle Kontrolle

Grundlage von Kontrolle muss immer Vertrauen sein. Dennoch braucht es gerade für schwierige Situationen ein Regelwerk, das bestimmte Kontrollmechanismen enthält und das verhindert, in die “Falle des blinden Vertrauens” zu tappen. Der offene Umgang mit dem Thema Kontrolle schafft Transparenz und ermöglicht Vertrauen.

Seit vielen Jahren unterstützt Christian Braun Führungskräfte in Unternehmen sowie Existenzgründer und etablierte Unternehmer erfolgreich in ihrer Entwicklung.

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20. November 2011

Christian Braun als Mentor bei 3 Day Startup (3DS)

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Existenzgründung, Ziele

40 Studenten aus unterschiedlichen Fachbereichen. Qualifiziert, engagiert, innovativ und ein bewegendes Ziel fest im Blick: Das eigene Unternehmen!

Ein Slogan mit Kraft

Die Veranstaltung „3 Day Startup“ (3DS) ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein kraftvolles Ziel Menschen und Teams antreiben und zu Höchstleistungen motivieren kann. Der Slogan “Gründe dein Unternehmen in nur drei Tagen” ist Programm. Das Event findet weltweit statt, seit 2010 auch in Deutschland.

In nur drei Tagen soll aus einer groben Geschäftsidee der erste Prototyp und ein Businessplan entstehen, der auch der Prüfung durch potenzielle Investoren standhält.

100 Studenten bewarben sich für das Event in Aachen vom 18. bis zum 20. November 2011. 40 Teilnehmer gingen schließlich an den Start. Die besten potenziellen Geschäftsideen wurden am zweiten Tag in Kleingruppen ausgearbeitet.

Know-how bünden

Das Motto dahinter: Menschen bündeln ihr Know-how, so dass am Ende aus einer Idee ein tragfähiges Konzept entstehen kann. Hierfür stehen den Studenten auch professionelle Mentoren mit verschiedenen Schwerpunkten zur Verfügung. Neben Rechts- und Finanzexperten stand Christian Braun – erfahrener Unternehmer, Business Coach und Strategieberater – den Teilnehmerm mit Rat und Tat zu den Themen Marketing und Vertrieb zur Seite. Mario Stamm unterstützte die Teams mit seiner Expertise zu den Themen Webentwicklung, Webdesign und Technologien.

Der dritte Tag von 3DS endete mit der Präsentation der Geschäftsmodelle vor potenziellen Investoren. Im vergangenen Jahr war das Event die Geburtsstunde von “tamyca” – einer Firma, die in Deutschland erstmals privates Car-Sharing möglich machte. Eine Marktlücke. Der Name steht für “Take my car” (Nimm meine Auto). Das Unternehmen ist heute Marktführer in Europa. “tamycar” ist der Beweis: 3DS funktioniert!

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6. Juni 2011

Der Mensch, das verführbare Wesen

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Kommunikation, Management, Soziale Intelligenz, Ziele

Aus amerikanischen und britischen Serien kennen wir alle die eingespielten Lacher. Doch Lach- und Applauskonserven sind auch in den deutschen Fernsehshows keine Seltenheit. Da werden Publikumsreaktionen als Konserve aufgezeichnet und bei Bedarf eingeschnitten oder beigemischt.

Ein einfaches Prinzip

Doch warum stehen diese Mitschnitte bei Fernsehmachern so hoch im Kurs? Wenn es darum geht, Menschen zu überzeugen, dann gibt es ein einfaches Prinzip, das auf der Kraft dessen beruht, was sich sozial bewährt hat und was vielen anderen gefällt. Unsere Tendenz, anzunehmen, eine Handlung sei richtiger, wenn auch andere sie ausüben oder befürworten, wird in vielen Bereichen genutzt.

… mit klarer Botschaft

Dieser Effekt begegnet uns weitaus öfter, als wir vielleicht denken. In der Werbung wird der hohe Anteil zufriedener Kunden gern in Zahlen dargestellt, Beispiel: “93 % der Konsumenten sind vom Geschmack überzeugt.” Auch Obdachlose, die Spenden sammeln, lassen immer etwas Geld vor sich liegen, um zu signalisieren, andere Menschen hätten bereits etwas gegeben. In Fernsehsendungen, in denen öffentlich Geld für einen guten Zweck gesammelt wird, werden die Namen der Spender mit den jeweiligen Spendenbeträgen immer wieder vorgelesen oder eingeblendet. Zusätzlich wird die Gesamtspendensumme als Beleg für die hohe Beteiligung regelmäßig genannt. Die Botschaft in allen Fällen ist klar: Seht her, wie viele Leute sich beteiligt haben, etwas geben oder ein Produkt gut finden.”

“Gefällt mir” – nicht nur die Anzahl entscheidet

Es geht um soziale Bewährtheit. In den sozialen Netzwerken wird mit einer hohen Anzahl von Fans und Kontakten eine breite Akzeptanz des Unternehmens signalisiert. Auf Facebook kommt eine weitere Dimension hinzu: Die Persönlichkeiten hinter den Kontakten. Facebook bietet Webseitenbetreibern verschiedene Möglichkeiten, den Button “Gefällt mir” einzusetzen. Werden zusätzlich zu dem Button die Miniaturbilder von “Freunden” angezeigt, liegt die Klickrate neuer Fans um ein Mehrfaches höher, als wenn dies nicht der Fall ist.

Facebook erklärt das damit, dass die Nutzer ihren Freunden und Bekannten vertrauen und eventuell ähnliche Interessen haben. Menschen sind tendenziell an den Dingen interessiert, die anderen Menschen, die sie kennen, wichtig sind. Durch das angezeigte Profilbild (Miniaturformat) schenken sie deshalb dem dargebotenen Inhalt mehr Aufmerksamkeit. So führt neben der reinen Anzahl von Fans auch noch die Abbildung bekannter Menschen dazu, dass neue Nutzer eher bereit sind, sich den Artikel auch anzusehen und auf “Gefällt mir” zu klicken.

Angst vor sozialer Ausgrenzung

Gerade im Internet wird als Antrieb für dieses Verhalten auch die Angst vor sozialer Ausgrenzung gesehen. Der Stern schreibt in seiner Ausgabe Nr. 22 vom 26.05.2011: “Der Mensch ist von Natur aus ein verführbares Wesen, soziale Ausgrenzung bereitet ihm, das zeigen Studien, sogar körperliche Schmerzen. Wenn er vor einer Entscheidung erfährt, wie die Mehrheit tickt, wird er sich meistens dieser Mehrheit anschließen. Hirnmessungen in Computertomografen zeigen: nicht aus Bequemlichkeit oder der Hoffnung zu profitieren, sondern aus Furcht, ausgeschlossen zu sein. Jede Masse wirkt wie ein Magnet. Und im Netz ist es leicht, eine Masse zu imitieren.”

Kommunikation – das Ziel ist wichtig

Diese Kraft und die Macht großer Gruppen wird in sozialen Netzwerken erst richtig deutlich. Social Media verändert Kommunikationsströme und Marketingkonzepte grundlegend. Für unsere Kommunikation, insbesondere für die Unternehmenskommunikation, wird es deshalb immer wichtiger, das Ziel der Aktivitäten klar zu definieren, regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen. Denn, was auch immer wir kommunizieren, es kann eine große Welle daraus entstehen.

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2. Juni 2011

ArbeitsKraft: Work-Life-Balance vom Chef gefördert

Kategorie: Allgemein, Führung, Karriere

Sinnvoll leben beginnt mit der Erkenntnis, dass Gesundheit, Fitness und eine Balance im Leben wesentliche Faktoren für den langfristigen Erfolg sind. Immer mehr Arbeitgeber erkennen, dass sich die körperliche Fitness ihrer Mitarbeiter auch positiv auf deren Arbeitsleistung auswirkt. Sie unterstützen deshalb ihre Mitarbeiter darin, etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Wachsende Anforderungen und Zeitdruck im Job machen den Ausgleich außerhalb der Arbeit immer wichtiger. Karriere-Krankheiten wie Erschöpfungszustände, Burn-out oder Herzinfarkt kann damit vorgebeugt werden.

Timon Ebel, Fitnessexperte und Personal Trainer aus Köln, hat mit “ArbeitsKraft” ein innovatives Konzept umgesetzt, wodurch auch kleine und mittelständische Unternehmen die körperliche und geistige Performance ihrer Mitarbeiter fördern können.

An derzeit zehn verschiedenen Standorten in Köln können die Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen von professionellem und effektivem Fitnesstraining profitieren. Neben Gerätetraining umfasst das Angebot Kurse wie Businessboxen, Rückenfit oder beispielsweise Bauch und Stretching.

Die Kosten für den Arbeitgeber sind abhängig von der Unternehmensgröße. Eine Firma mit 11 bis 50 Mitarbeitern zahlt lediglich 99,95 Euro pro Monat, zzgl. MwSt. Dafür können dann alle Mitarbeiter an allen Standorten innerhalb Kölns das komplette Fitness- und Kursangebot von ArbeitsKraft nutzen.

Interessenten finden weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten direkt auf der Website von ArbeitsKraft.

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2. Mai 2011

Elf Geheimnisse des Führens

Kategorie: Allgemein, Bücher, Erfolg, Führung, Soziale Intelligenz, Werte

Wenn wir über Führung sprechen, dann geht es dabei um drei Dimensionen:

  • Lebensführung - wirkt auf die eigene Person, auf das Ich
  • Menschenführung - wirkt auf andere Menschen und auf die Kultur
  • Unternehmensführung - wirkt auf Ergebnisse, Produkte, Projekte und Dinge

In diesem Sinne funktioniert Führung aus der Mitte heraus, von innen nach außen, vom Ich zum Wir. Das heißt, Ein Mensch sollte zunächst in der Lage sein, das eigene Leben zu führen, bevor er andere Menschen oder gar ein Unternehmen führt.

Bei Führung geht es um das Leben von Werten. Darum, ob die Beiträge der Führungskraft konstruktiv oder destruktiv sind, ob sie Menschen nutzen oder schaden, ob sie wirksam sind oder unwirksam.

Das wahre “Geheimnis” von wirksamer Führung ist: Es gibt kein Geheimnis! Es gibt nur universelle Prinzipien, Wertesysteme und zeitlose Wahrheiten, die im Laufe unserer Geschichte immer wieder entdeckt und wiederentdeckt wurden.

Napoleon Hill (1883 bis 1970) erkannte elf Merkmale einer erfolgreichen Führungskraft. Diese Merkmale lassen sich auf alle drei genannten Dimensionen übertragen. Sie sind nicht neu, dennoch haben diese Merkmale auch heute noch eine große Bedeutung. Und trotzdem wird häufig gegen sie verstoßen. Die Folgen lassen sich in vielen Unternehmen sehr deutlich sehen.

“Elf Geheimnisse des Führens”

1. Unerschütterliches Selbstvertrauen
Es beruht auf objektiver Selbsteinschätzung und genauer Kenntnis des eigenen Berufes. Niemand lässt sich von jemandem führen, dem es an Selbstvertrauen und Mut mangelt.

2. Selbstbeherrschung
Wer nicht im Stande ist, sich selbst zu beherrschen, der kann auch nicht über andere “herrschen”. Selbstkontrolle und Selbstdisziplin flößen Vertrauen ein und fordern den klugen Untergebenen zur Nachahmung auf.

3. Gerechtigkeitssinn
Ohne ein ausgeprägtes Gefühl für Fairness und Gerechtigkeit kann sich kein Vorgesetzter die Achtung seiner Untergebenen verschaffen und bewahren.

4. Unbeirrbarkeit
Wer häufig an seinen Entscheidungen zweifelt, und immer wieder seine Meinung ändert, beweist, dass er seiner selbst nicht sicher ist und deshalb andere auch nicht zum Erfolg führen kann.

5. Überlegtes Vorgehen
Die erfolgreiche Führungskraft plant, bevor sie handelt, und handelt entsprechend ihren Plänen. Wer blindlings alles dem Zufall oder seiner ‘Intuition’ überlässt und ohne wohldurchdachte, feste Pläne handelt, ist wie ein Schiff ohne Ruder.

6. Die Gewohnheit, alle Erwartungen zu übertreffen
Die wirkliche Führungskraft fordert von sich selbst stets mehr als von anderen.

7. Zuverlässigkeit
Schlampige, nachlässige, vergessliche oder sonst wie unzuverlässige Menschen werden niemals erfolgreiche Führungskräfte sein, weil solche Eigenschaften es ihnen unmöglich machen, die Achtung derer zu erringen, denen sie Anweisungen erteilen.

8. Einfühlungsvermögen und Verständnis
Sehr wichtig ist die Fähigkeit, sich in seine Mitarbeiter hineinzuversetzen, also deren Standpunkt, deren Wünsche und deren Sorgen nachzuvollziehen. Ein guter Vorgesetzter muss immer Verständnis für seine Untergebenen und ihre Nöte zeigen.

9. Ein Auge fürs Detail
Wer als Führungskraft Erfolg haben will, muss auch die scheinbar unbedeutenden Details des Arbeitsprozesses beherrschen – und bemerken.

10. Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
Die erfolgreiche Führungskraft akzeptiert nicht nur – selbstverständlich – die Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen, sondern ist auch stets bereit, für die Fehler und Versäumnisse ihrer Untergebenen einzustehen. Für die mangelhaften Leistungen der Mitarbeiter ist der Vorgesetzte verantwortlich.

11. Fähigkeit der Zusammenarbeit
Die erfolgreiche Führungskraft muss die Fähigkeit der Zusammenarbeit beherrschen und pflegen. Das heißt, sie muss ihre Untergebenen zur Mitarbeit motivieren können, denn Führung beruht auf Macht, und Macht beruht auf tatkräftiger Unterstützung vonseiten des “Volkes”.

Napoleon Hill: Denke nach und werde reich. Die 13 Gesetze des Erfolgs. Ariston Verlag, 1966/2010.

Eine wirksame Führungskraft weist auch in der heutigen Zeit diese Merkmale auf und verfügt darüber hinaus über weitere Qualitäten, die ihre Wirksamkeit untermauern.

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9. Juni 2010

Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht

Kategorie: Bücher, Empfehlungen

Dass Erfolg nicht nur eine Frage der Gene ist, kann man sich denken. Trotzdem existiert der Mythos vom Überflieger, von Genies, Ausnahmekünstlern oder Milliardenunternehmern, die sich scheinbar aus dem Nichts hochgearbeitet haben.

Der amerikanische Journalist Malcolm Gladwell zeigt in seinem neuen Buch, warum die Klügsten und Begabtesten unter uns nicht immer die Erfolgreichsten sein müssen.

Anhand vieler Beispiele und Biographien legt er überzeugend und sehr unterhaltsam dar, dass die ganz Großen nicht als Wunderkinder geboren werden, sondern erst durch eine Kombination aus Fähigkeiten, Möglichkeiten, zufälliger Vorteile und besonders harter Arbeit nach oben kommen.

Selbst einem scheinbaren Überfliegern wie Mozart ist es nach Gladwell nicht erspart geblieben, zuerst einmal mindestens 10.000 Stunden harter Arbeit zu investieren und zu üben, um als ernst zu nehmender Komponist tatsächlich Anerkennung zu finden.

Die Begeisterung, mit der Gladwell die Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit, Intelligenz, Talent, Fleiß und glücklichen äußeren Umständen darstellt, ist faszinierend. Sein Werk ist zwar nicht als eine Anleitung zum Erfolg zu verstehen, dennoch sind seine Thesen, enorm spannend und inspirierend verpackt. Das Buch liest sich wie eine Mischung aus fesselndem Roman und informativem Sachbuch.

Malcolm Gladwell: Überflieger

Malcolm Gladwell
Überflieger
Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht
Campus Verlag
ISBN 978-3-593-38838-0
19,90 €

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25. Mai 2010

Kultur der Erfolgreichen – Führung braucht Werte

Kategorie: Allgemein, Führung, Management, Unternehmenskultur, Werte

Die Kultur eines Unternehmens drückt aus, welche Wertvorstellungen die Geschäftsleitung und die Führungskräfte haben und sie steht für die Art und Weise des Umgangs miteinander.

Deshalb wirkt die Kultur einer Organisation immer auf alle Bereiche. Jede Aktivität in einer Organisation wird durch die gelebte Kultur des Hauses gefärbt und beeinflusst.

Langfristig effektives Management und Unternehmenserfolg setzen eine bestimmte Kultur innerhalb der Organisation voraus. Das gilt auch und gerade in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten. Aber was zeichnet erfolgreiche Unternehmen aus? Ein Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Unternehmen bringt Antworten:

  • Prinzipien
  • Leistungsanspruch
  • Menschlichkeit
  • Vertrauen
  • Kooperation
  • Offenheit
  • Verantwortung

(1) Prinzipien – die Qualität des Handelns

Wirksames Management orientiert sich an Prinzipien. Ihre Einhaltung erfordert kein Talent, wie häufig fälschlicherweise angenommen. Was man braucht, um Grundsätze und Prinzipien einzuhalten, ist Einsicht und Disziplin – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Langfristig erfolgreiche Führungskräfte kennen die Prinzipien, die ihr Handeln prägen. Dazu gehört beispielsweise die konsequente Orientierung an Resultaten, also der Blick auf den Output einer Aktivität, die Konzentration auf Wichtiges und Wesentliches sowie die optimale Nutzung vorhandener Stärken.

Prinzipien regeln die Qualität der gesamten Aufgabenerfüllung einer Führungskraft. So ist ein prinzipienorientiertes Handeln die Basis für jeden langfristigen Erfolg.

(2) Leistungsanspruch – operative Exzellenz

Die Basis erfolgreicher Organisationen liegt bereits im betrieblichen Alltag. Professionalität in der Tagesarbeit ist Grundlage für nachhaltigen Erfolg.

Der eigene Anspruch, die Dinge jeden Tag aufs Neue bestmöglich tun zu wollen, die Dinge also richtig zu tun, eröffnet Potenziale zur Steigerung von Effizienz und Effektivität – jeden Tag. Der Schlüssel dazu liegt einzig und allein in der eigenen Einstellung und im eigenen Denken.

(3) Menschlichkeit – der Mensch im Unternehmen

Langfristig erfolgreiche Unternehmen vergessen nicht, dass zu einem florierenden Unternehmen vor allem die Leute gehören, die durch motivierte Arbeit den Erfolg eines Unternehmens sichern. Sie wissen, dass die Leistung eines jeden Einzelnen ausschlaggebend für den Erfolg und damit für den Gewinn des Unternehmens ist.

Zahlreiche Unternehmen setzen zur Bewältigung von Veränderungen nur bei Prozessen oder Rahmenbedingungen an. Dabei wird häufig übersehen, dass Gewinnerzielung und Markterfolg nachhaltig nicht ohne die Menschen im Unternehmen möglich sind und schon gar nicht gegen sie.

Effektive Führung stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Denn Menschen sind es, die Visionen, Strategien, Ideen, Strukturen und Prozesse entwickeln. Der Mensch ist der treibende Erfolgsfaktor im Unternehmen. Eine gute Führungskraft verliert die eigenen Mitarbeiter deshalb zu keiner Zeit aus dem Blick, sondern er stützt und fördert ihre Entwicklung langfristig. So gibt der Unternehmer Wolfgang Grupp (Trigema), der nie einem Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt hat, eine Arbeitsplatzgarantie für die Kinder seiner Mitarbeiter.

(4) Vertrauen – der besondere Motivator

Vertrauen – und zwar wechselseitiges Vertrauen – führt automatisch auch zu Motivation. Die Erfahrung zeigt und Studien belegen, die größten Motivatoren für Menschen sind Menschen. Deshalb gilt oft: Mitarbeiter verlassen nicht Unternehmen, sondern oftmals ihre jeweiligen Führungskräfte. Erfolgreiche Organisationen nutzen diesen Zusammenhang zur Bindung ihrer Mitarbeiter und stärken damit ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Gefühltes Vertrauen setzt auch in Krisenzeiten enorme Kräfte frei. Es geht darum, zu wissen, dass sich Mitarbeiter im Ernstfall auf Ihren Vorgesetzten verlassen können und dass sich der Chef im Ernstfall auf seine Mitarbeiter verlassen kann. Der Umkehrschluss ist in der Praxis leicht erkennbar: Misstrauen verhindert Motivation und schwächt das Unternehmen.

(5) Kooperation – Stärken erkennen und bündeln

Der Mensch ist nicht allein auf der Welt. Daraus wachsen enorme Chancen, die erfolgreiche Unternehmen für sich nutzen. Andere Menschen bieten Potenziale, unterstützen die Selbstwahrnehmung, fördern Motivation und bieten die Chance auf Hilfe. Dadurch fördern andere Menschen die eigenen Erfolge und die eigene Entwicklung. Der erfolgreiche Informationsaustausch über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Xing & Co. spiegelt diesen Aspekt mehr denn je.

Die Bereitschaft zur Kooperation – intern wie extern – ist Maßstab und Kennzeichen für den Erfolg in Unternehmen. Die Einstellung, alles selber und alleine schaffen zu wollen, führt in die Isolation. Das gilt für Volkswirtschaften ebenso wie für einzelne Mitarbeiter in einem Unternehmen. Kooperation ermöglicht die Nutzung zusätzlicher Chancen, senkt die Kosten und mindert Risiken.

(6) Offenheit – konstruktiv offene Diskussionskultur

Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich fast immer auch durch eine offene Kultur aus – in international ausgerichteten Organisationen auch als “Open Discussion Culture” bezeichnet. Sie ermöglicht es, Kritik offen zu äußern und Schwierigkeiten oder Konflikte unabhängig von Hierarchien konkret und sachlich anzusprechen und dadurch schnell zu lösen.

Grundsätzlich stärkt konstruktive Kritik jede Unternehmenskultur. Sie fördert die persönliche Entwicklung und bewirkt ein effektives und angenehmes Miteinander. Sie erhöht die Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Deshalb verbessert sie Arbeitsabläufe und stabilisiert Strukturen.

Es gilt das Motto: ‘Put the fish on the table’. Es ist wichtig, Schwierigkeiten und Probleme schnell auf den Tisch zu packen – solange ‘der Fisch noch frisch’ ist. Wenn er bereits angefangen hat zu stinken, und das tut der Fisch bekanntlich vom Kopf her, dann sind die Probleme oft schon sehr tief verankert.

Zu dieser Kultur gehört auch die Bereitschaft und die Fähigkeit des Managements, Mitarbeitern zuzuhören und deren Belange, Ideen und Probleme ernst zu nehmen. Ein geeignetes Instrument sind regelmäßige persönliche Gespräche ohne feste Agenda und über alle Hierarchieebenen hinweg.

(7) Verantwortung – auf allen Ebenen

Die Übernahme von Verantwortung ist keine Frage natürlicher Begabung. Es ist der persönliche Entschluss, für das, was man tut, wirklich einzustehen. Wer nicht zu seiner Verantwortung steht, ist keine Führungskraft und schon gar kein Unternehmer.

Immer wieder ist jedoch zu beobachten, dass außergewöhnliche Erfolge den Nährboden für die Entwicklung von Größenwahnsinn bilden. Die Überschätzung der eigenen Kräfte und das Ausblenden komplexer Wirkungszusammenhänge sind ein Zeichen für fehlendes Verantwortungsbewusstsein.

Die Wirtschaft ist voller Beispiele, in denen gut laufende und profitable Unternehmen irgendwann durch abenteuerliche Firmenübernahmen oder gewagte Finanzkonstruktionen an den Rand des Abgrunds geführt wurden.

INA Schaeffler wuchs innerhalb von zehn Jahren von 1,5 Milliarden Euro Umsatz (1998) auf 8,9 Milliarden Euro (2008). Das Unternehmen war dabei stets profitabel und galt als hervorragend geführte, solide Firma – bis zu dem großen Fehler im Jahre 2008, der Übernahme von Conti. Porsche, einst der profitabelste Autobauer der Welt, verlor seine Unabhängigkeit mit dem Versuch, VW zu übernehmen. Die Hypo Real Estate erwarb für mehr als fünf Milliarden Euro den Staatsfinanzierer Depfa – der große Fehler, der das Unternehmen in den Abgrund riss.

Die Bereitschaft in der Wirtschaft, echte Verantwortung zu übernehmen, schwangt all zu oft mit dem Kriterium, ob mit Entscheidungen eine persönliche Haftung verbunden ist.

Fazit

Unternehmenskultur ist keineswegs abstrakt. Sie ist vielfältig und wird immer von Menschen geschaffen. So prägen die Charaktermerkmale der Unternehmenslenker und der Führungskräfte in besonderem Maße auch den Erfolg der gesamten Organisation. Erfolgreiche Unternehmen nutzen gerade in schwierigen Zeiten, die Stärke und die Kraft, die aus ihrer Kultur erwächst.

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3. Mai 2010

Entscheiden heißt Probleme lösen

Kategorie: Allgemein, Entscheiden, Führung, Management

Zu den zentralen Aufgaben einer Führungskraft gehört es, Entscheidungen zu treffen, und die Verantwortung für diese Entscheidungen zu übernehmen.

Viele Führungskräfte tun sich schwer mit Entscheidungen. Dabei ist eines sicher: Wer nichts tut, abwartet und aussitzt, der entscheidet sich meist für die schlechteste aller Lösungen. Entscheidungsschwäche ist Führungsschwäche und wer nicht entscheidet ist keine Führungskraft.

Was heißt es, eine Entscheidung zu treffen?

Entscheidungen umfassen immer die Suche nach Möglichkeiten für Problemlösungen und schließlich den Entschluss für eine bestimmte Problemlösung. Sich entscheiden bedeutet damit, alle anderen Handlungsmöglichkeiten auszuschließen.

Das setzt voraus, das Problem richtig zu begreifen und sich die bestehenden Handlungsmöglichkeiten zunächst einmal bewusst zu machen. Gute Vorarbeit ist also die Grundlage für richtige Entscheidungen. Diese Vorarbeit beginnt mit der Frage: Worum geht es wirklich?

Es gilt, bevor man eine Entscheidung trifft, möglichst viele Informationen zu sammeln, alle vorstellbaren Möglichkeiten (inklusive der “Nullvariante” = alles bleibt wie es ist) durchzuspielen, auf Chancen, Risiken, Konsequenzen zu prüfen und zu bewerten. Wichtig dabei: Es gibt immer eine Alternative und es gibt immer noch mehr Alternativen, als wir bisher kennen. So hat man als Führungskraft Alternativen zu Hand, um sich die Zukunft offen zu halten und auf Veränderungen flexibel reagieren zu können, ohne dabei das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren.

Eine Entscheidung ist nicht mit dem Entschluss beendet. Gerade die Realisierung muss stets Bestandteil des Entscheidungsprozesses sein. Das schließt ein, den Umsetzungsprozess mittels Feedback-Berichten und eigenen Eindrücken zu überwachen.

Zusammengefasst kommt man in den meisten Fällen durch die Einhaltung der folgenden sieben Schritte zu guten Entscheidungen:

1. Präzise Bestimmung des Problems
Worum geht es wirklich?

2. Spezifikation der Anforderungen
Welche Anforderungen müssen mindestens erfüllt sein?
Was wird gebraucht in dieser Situation für dieses Unternehmen?

3. Herausarbeiten aller vorstellbaren Alternativen
Welche Alternativen gibt es (noch)?

4. Analyse von Vor- und Nachteilen, Risiken und Folgen für jede Handlungsmöglichkeit
Welche Annahmen liegen jeweils zugrunde?
Wie ist die jeweilige Bindungsdauer und die Reversibilität?
Was kann im ‘Worst-Case’ passieren?

5. Entschluss für eine Alternative
Es ist alles durchdacht!
Was sagt die innere Stimme (Bauchgefühl)?

6. Planung und Umsetzung der Entscheidung
Maßnahmen, Personen, Termine?
Wer, was, bis wann, wie und mit wem?

7. Feedback zum Umsetzungsprozess (Kontrolle)

Wir treffen täglich unzählige Entscheidungen. Dafür gibt es kein Patentrezept. Entscheidungen sind keine Rechenaufgabe und nicht allein Sache des Verstandes. Auch das Bauchgefühl muss stimmen. Wie ausführlich die sieben Schritte durchlaufen werden und in welcher Geschwindigkeit, muss situationsgerecht entschieden werden. Wichtig ist, Sie entscheiden überhaupt und lösen damit ein Problem.

© Christian Braun
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Twitter: http://twitter.com/Christian_Braun

1. April 2010

Fit für die Karriere – die 8 Schritte zum Karriereerfolg

Kategorie: Allgemein, Karriere, Ziele

Vertrieb_1„Wie geht es weiter mit meiner Karriere?“ – eine Frage, die sich wohl fast jeder in seiner beruflichen Entwicklung schon gestellt hat. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten ist die gute und richtige Vorbereitung auf den nächsten Karriereschritt der zentraler Erfolgsfaktor. Unzählige Bücher wollen Menschen in schwierigen Karrieresituationen unterstützen. Dabei zielen die meisten Ratgeber darauf ab, wie sich der Kandidat verändern soll. Oft bleibt unberücksichtigt, dass das größte Potenzial in den eigenen Ressourcen und im eigenen Wissen liegt.

Intensives Nachdenken ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn durch Nachdenken und Reflektieren lässt sich ein stabiles Fundament für die Karriereentwicklung formen. Die folgenden acht Schritte helfen dabei:

1. Talente, Fähigkeiten und Eigenschaften (er)kennen
2. Bevorzugtes Verhalten analysieren
3. Eigene Werte bewusst machen
4. Berufliche Ziele konkret formulieren
5. Unternehmen und Branchen kennen
6. Netzwerk und Kontakte nutzen
7. Bewerbungsprozess trainieren
8. Umsetzung planen

1. Talente, Fähigkeiten und Eigenschaften (er)kennen

In Ihren unterschiedlichen beruflichen Stationen und Lebensabschnitten haben Sie Kenntnisse erworben, Erfahrungen gesammelt, Fähigkeiten entwickelt oder neu entdeckt. Vieles davon ist den meisten Menschen nicht bewusst. Denn was ein Mensch gut kann, das fällt ihm häufig kaum noch auf.

Denken Sie deshalb über Ihre Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten in Ruhe und intensiv nach. Machen Sie sich Notizen. Dabei geht es auch um die ehrliche Aufstellung der individuellen Stärken und Schwächen. Lassen Sie sich Zeit dabei und erstellen Sie Ihr eigenes Selbstbild. Dadurch und durch die Rückmeldungen von Führungskräften, Kollegen, Kunden, Freunden oder Familie (Fremdbild) können Sie Ihre Selbstwahrnehmung zusätzlich schärfen. Im Ergebnis werden Ihnen die eigenen Talente und Begabungen dann mehr und mehr bewusst.

2. Bevorzugtes Verhalten analysieren

Unser Temperament steuert unser bevorzugtes Verhalten. Diese Präferenzen bestimmen, wie wir mit Herausforderungen, mit anderen Menschen, mit Strukturen und Regeln umgehen. So verhalten wir uns beispielsweise eher introvertiert oder eher extravertiert, eher aufgaben- oder eher personenbezogen, eher sensorisch wahrnehmend oder eher intuitiv wahrnehmend.

Der Einzelne agiert dann am besten, wenn sein Verhalten mit seinen persönlichen Präferenzen im Einklag steht. Wissenschaftlich fundierte Analysen von INSIGHTS MDI, MBTI oder beispielsweise DISG helfen dabei, das eigene persönliche Verhalten optimal auszurichten, Kompetenzen zu fördern und Potenziale zu entwickeln.

Für jede Position in einem Unternehmen lassen sich die spezifischen Anforderungen sehr gut anhand erwarteter und erforderlicher Verhaltensmuster beschreiben. Mit dem Wissen um die eigenen Präferenzen können Sie sich bei der beruflichen Neuausrichtung ein Arbeitsumfeld suchen, in dem Sie Ihre volle Leistungsfähigkeit ausschöpfen können. Die Analyse der eigenen Verhaltenspräferenzen ist auch für Existenzgründer geeignet, die testen wollen, ob die Selbstständigkeit etwas für sie ist.

3. Eigene Werte bewusst machen

Was ist mir wichtig? – Werte wie Status und Prestige, wirtschaftliche Sicherheit, Fürsorge oder persönliche Entwicklung erklären, warum wir tun, was wir tun. Das persönliche Wertesystem beeinflusst in starkem Maße die eigene Wahrnehmung, unsere Bedürfnisse, Normen, Handlungen und emotionalen Reaktionen. Die meisten Menschen kennen ihre Werte nicht. Lediglich in zwei Situationen werden sie sich dann ihrer Werte bewusst: bei Missachtung eines Wertes bzw. bei der Verwirklichung eines solchen, weil darauf jeweils eine starke emotionale Reaktion folgt.

Die Kenntnis der eigenen Motive hilft Ihnen, Ihr eigenes Handeln bewusster zu steuern. Entscheidungen, insbesondere zur Auswahl einer beruflichen Tätigkeit oder des passenden Unternehmens, können dadurch gezielter getroffen werden.

4. Berufliche Ziele konkret formulieren

Die kurz- und mittelfristigen beruflichen Ziele knüpfen unmittelbar an Ihrer bisherigen Situation an. Deshalb müssen Sie sich mit dem heute erreichten Stand intensiv auseinandersetzen. Ziehen Sie Bilanz: Was haben Sie bisher erreicht und welche Ihrer Fähigkeiten haben Sie dafür eingesetzt? Was hat Sie an der Nutzung ihrer Fähigkeiten und an der Erreichung ihrer Ziele bisher gehindert? Welche Ursachen haben zu einem eventuellen Karrieretief geführt?

Was will ich erreichen? – Häufig wird diese Frage recht allgemein oder sogar ziemlich nebulös beantwortet. Aussagen wie „Karriere machen“ oder „vorankommen“ oder „mehr Geld verdienen“ sind keine Ziele, sondern bestenfalls Wunschvorstellungen.

Formulieren Sie Ihre Ziele konkret, in dem Sie festlegen, woran Sie objektiv merken, dass Ihr Ziel erreicht ist. Weiterhin ist wichtig, ein Ziel positiv, als Annäherungsziel zu formulieren. Wenn Sie einfach nur etwas vermeiden wollen, z.B. „Ich will weniger im Außendienst unterwegs sein“, dann fragen Sie sich, was Sie stattdessen erreichen wollen und formulieren Sie daraus ein positives und konkretes Ziel wie „Ich will 80 % meiner Arbeitszeit im Innendienst tätig sein.“

5. Unternehmen und Branchen kennen

Betrachten Sie Ihr Umfeld! Sogar viele Führungskräfte sind nur auf ihr eigenes Unternehmen konzentriert und kennen Wettbewerber im Detail recht wenig. Doch gerade das Know-how über das Wettbewerbsumfeld und das Fachwissen über andere Branchen bietet wichtige und zusätzliche Karrierechancen.

Neben den meist noch bekannten Umsatz- oder Mitarbeiterzahlen eines anderen Unternehmens zählen weitere Informationen, um eine solide Entscheidungsgrundlage für die eigene Karriere zu erlangen. Dazu gehören Angaben zur Produktpalette, zu Neuentwicklungen, Marktanteilen, Import- bzw. Exportaktivitäten bis hin zu Namen und Eigenschaften der führenden Persönlichkeiten.

6. Netzwerk und Kontakte nutzen

Wie sieht Ihr Beziehungsgeflecht aus? – Dabei geht es um beruflich einflussreiche sowie um Ihre persönlich engsten Kontakte. Fragen Sie sich jeweils, wie die Beziehungen zu Ihren Kontakten tatsächlich aussehen und wer Sie tatsächlich unterstützen könnte.

Durch das schriftliche Erfassen und Visualisieren erlangen Sie Klarheit über Ihr Beziehungsnetzwerk. Ihnen werden Persönlichkeiten einfallen, die bisher in Ihrem Hinterkopf verborgen waren. Gleichzeitig werden sich einige Personen als weniger effektiv erweisen, als Sie bisher unterstellt hatten. Dieser Überblick ist wichtig, um einzuschätzen, wer Sie bei der Suche nach einer neuen beruflichen Betätigung wirksam unterstützen kann.

7. Bewerbungsprozess trainieren

Ähnlich wie im Sport wird ein Erfolg im Bewerbungsprozedere nur gelingen, wenn Sie sich mental richtig vorbereitet haben, trainiert sind, gezielt mit Ihren Ressourcen umgehen und Wettkampfstärke beweisen. Die gute und richtige Vorbereitung macht dabei bereits 80 % des Erfolges aus. Deshalb ist es auch und gerade wichtig, in den Disziplinen eines Bewerbungsprozesses „fit“ zu sein und nichts dem Zufall zu überlassen.

Bereiten Sie sich vor auf Ihre persönliche Erfolgsbilanz, machen Sie eine systematische Anforderungsanalyse, trainieren Sie Ihre Selbstpräsentation und erstellen Sie erstklassige schriftliche Bewerbungsunterlagen. Gehen Sie vorbereitet in jedes Vorstellungsgespräch und in Gehaltsverhandlungen.

8. Umsetzung planen

Was, wann und wie? – Planen Sie das Projekt Ihrer beruflichen Neuorientierung konkret. Basierend auf den erarbeiteten Schritten wird nun festgelegt, was genau zu tun ist, das heißt Entscheidungen werden getroffen und ein fest umrissener Arbeitsplan wird aufgestellt: Was werden Sie tun? Wann werden Sie das tun? Auf welche Hindernisse könnten Sie stoßen und wie können Sie diesen begegnen? Welche Unterstützung wäre darüber hinaus sinnvoll? Wer kann Ihnen diese Unterstützung bieten? Was werden Sie wann tun, um die Unterstützung zu bekommen?

FAZIT: Der Schlüssel zum Erfolg

Die beschriebenen acht Wege aus dem Karrieretief machen deutlich, wie komplex die systematische Vorbereitung der beruflichen Neuausrichtung ist und welche zentrale Rolle das intensive Nachdenken über sich selbst dabei spielt.

Die einzelnen Schritte helfen dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und damit Komplexität zu reduzieren. Nach der Vorarbeit kennen Sie Ihre Fähigkeiten, Stärken und Präferenzen, Sie haben Klarheit darüber, was Ihnen wichtig ist und wie Ihre Ziele aussehen, Sie kennen den Markt und Personen, die Sie bei der Erlangung einer neuen Position um Unterstützung bitten können, Sie sind fit für Bewerbungsprozesse und verfügen über einen konkreten Maßnahmenplan, der regelmäßig überprüft wird und die Umsetzung Ihres Karriereprojektes sichert. Eine solche Vorgehensweise zielt nicht nur auf die Überwindung eines Karrieretiefs, sondern kann auch ein solches verhindern.

Der erste Schritt …

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