23. November 2012

Wo lernt man Unternehmer? – Fünf Dinge, die du nicht in der Schule lernst

Kategorie: Allgemein, Chancen im Blick, Erfolg, Existenzgründung, Management, Unternehmenskultur

In Anlehnung an “5 Things They Didn’t Teach You in Business School” von Khary Cuffe

In puncto einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung bieten renommierte deutsche Universitäten und Business Schools ein ausgezeichnetes Fundament. Darunter beispielsweise die WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar, die Düsseldorf Business School GmbH (DBS) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf oder die ESB Business School der Hochschule Reutlingen.

Neben Qualität und Internationalität gehört die Verzahnung von Theorie und Praxis zu den tragenden Säulen der Ausbildung und ist gleichzeitig die Herausforderung des Studiums.

Doch wo lernt man Unternehmer?

Wer später seiner Berufung zum Unternehmertum folgt, der lernt gerade in den ersten Jahren der Praxis noch vieles dazu, das im Klassenzimmer oder Hörsaal nicht gelehrt wird und teilweise im Rahmen eines Studiums auch nicht unterrichtet werden kann.

Khary Cuffe nennt in dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin ‘Inc. Magazine’ fünf zentrale Praxiserfahrungen, die er in seinem ersten Jahr als Unternehmer gelernt hat (“5 Things They Didn’t Teach You in Business School“). Cuffe ist Co-Founder und CFO von Heritage Link Brands. Das Unternehmen ist heute der größte Anbieter afrikanischer Weine in den USA.

  • Das eigene Unternehmen erfordert enorme Anstrengungen
    (Im Original: Starting your own business requires vast sacrifice)

Es kann nicht genug betont werden. Der Start eines neuen Unternehmens ist eine mentale, physische, soziale, emotionale und spirituelle Belastung. Es ist wichtig, sich klar darüber zu werden, dass Urlaub und der Kontakt zu Freunden und zur Familie leiden können und die private Partnerschaft auf eine besondere Probe gestellt wird. Khary Cuffe beschreibt, wie die elementaren Dinge seiner Ehe in den ersten Jahren seiner Selbständigkeit als Unternehmer auf der Strecke blieben.

  • Erfolg kommt selten schnell
    (Im Original: Success rarely comes fast)

Viele denken, die Entwicklung von Facebook, Google, Youtube, LinkedIn oder Amazon sei eine Geschichte des schnellen Erfolgs. Doch das ist selten der Fall. Tatsächlich brauchten Amazon und LinkedIn einige Jahre bevor die Unternehmen profitabel liefen. Cuffe empfiehlt, darauf vorbereitet zu sein, dass die erfolgreiche Entwicklung länger dauern kann, als Anfangs erwartet. Das heißt nicht, dass ein Unternehmen nicht erfolgreich ist, sondern nur, dass Geduld, Ausdauer und Beharrlichkeit erforderlich sind, um den Erfolg tatsächlich zu realisieren.

  • Sei darauf vorbereitet, die Strategie zu wechseln und dein Ziel anzupassen
    (Im Original: You need to be prepared to shift gears)

Auch das Unternehmen von Khary Cuffe hatte von Beginn an eine Vision und eine darauf ausgerichtete Strategie. Doch der Markt drehte sich und es war für das Unternehmen existenziell wichtig, schnell zu reagieren und die Strategie anzupassen.

  • Die wahren “Verkaufsgeheimnisse” werden nicht unterrichtet
    (Im Original: The real “sales secrets” can’t be taught)

Es ist unmöglich, jemanden alle Phasen und Elemente des Verkaufs – bis zum Abschluss – theoretisch zu lehren. Menschen zu verstehen, wirksame Kommunikation, Souveränität und Charisma sind Themen, die gerade nicht im Hörsaal hinreichend vermittelt werden können. Wer selbst nicht über ausreichend soziale Kompetenz verfügt (weil seine Stärken in anderen Bereichen liegen), sollte sich mit jemandem zusammentun, der diese Kompetenzen einbringen kann. Soziale Kompetenz kann natürlich auch in Coachings oder gezielten Trainings entwickelt werden.

  • Denke groß, auch wen du noch klein bist
    (Im Original: Think big, even when you’re small)

Es ist okay, klein zu starten, beständig zu wachsen und große Ziele zu haben. Khary Cuffe setzt darauf, das Wachstum aus den generierten Cash flows zu finanzieren. Er sieht darin den Garant für die Langlebigkeit eines Unternehmens. Zu schnelles Wachstum birgt hingegen das Risiko, zusätzliche Finanzmittel und Ressourcen, also Kapital und Menschen, zu benötigen, die eventuell gerade nicht vorhanden sind. Das kann dazu führen, die Kontrolle (zumindest teilweise) zu verlieren, da die Unternehmung Partner braucht, die ebenfalls auf die Strategie und Ausrichtung Einfluss nehmen (wollen).

All diese Punkte sollen dazu beitragen, von Anfang an einen realistischen Blick auf das spannende Abenteuer Unternehmen zu richten. Die Reflexion dieser Punkte, bezogen auf die eigene Situation, unterstützt schließlich den unternehmerischen Erfolg nachhaltig.

Quelle: In Anlehnung an Khary Cuffe, “5 Things They Didn’t Teach You in Business School”, Inc. Magazine, 13.01.2012.

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Kernthemen von Christian Braun:
Erfolgsstrategien, persönliche Chancenkompetenz, Führung, Selbstverantwortung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

13. Juni 2011

Unternehmer sein – mach dein eigenes Ding!

Kategorie: Allgemein, Bücher, Chancen im Blick, Erfolg, Existenzgründung, Soziale Intelligenz, Verkauf, Ziele

Als Karriere- und Unternehmercoach werde ich oft gefragt, worauf es bei dem Schritt in die Selbständigkeit wirklich ankommt.

Neben bestimmten Fähigkeiten und Kompetenzen kommt es in erster Linie auf die Einstellung an und auf die eigenen Wichtigkeiten im Leben. Denn es geht um die Bereitschaft und um den Mut, auf eigene Rechnung zu arbeiten.

Der Unternehmer und Investmentbanker Gerald Hörhan hat in seinem Buch “Investment Punk” verschiedene Seiten des Unternehmertums zusammengefasst:

Unternehmer zu sein, hat ein paar pragmatische Vorteile:

  • Unternehmer haben immer mehrere Standbeine – mehrere Kunden, mehrere Geschäfte, an denen sie arbeiten, oder mehrere Produkte. Wer risikoscheu ist, und lieber auf Sicherheit setzt, sollte schon deshalb Unternehmer statt Angestellter sein.
  • Unternehmer haben steuerliche Vorteile beim Aufbau von Vermögen. Als Angestellter müsste ihr euer Einkommen zuerst versteuern, und was übrig bleibt, könnt ihr investieren. Ein Unternehmer investiert zuerst und versteuert dann des Rest.”

Hörhan lenkt den Blick natürlich auch auf Risiken und auf die Gründe dafür, dass Firmen nach der Gründung wieder pleite gehen. Das Scheitern von Unternehmern führt Hörhan fast immer auf die gleichen Fehler zurück:

  • Unternehmensgründer überschätzen ihr Geschäftsmodell und die Bereitschaft von Banken und Investoren, Geld zu geben.
  • Unternehmer kümmern sich zu sehr ums Produkt und zu wenig um den Verkauf. McDonald’s macht nicht die besten Hamburger, Starbucks nicht den besten Kaffee und Microsoft nicht die beste Software. Diese drei Firmen sind einfach die besten ihrer Branche im Verkauf ihrer Produkte.
  • Unternehmen kümmern sich zu wenig um das Finanzmanagement. Sie denken zum Beispiel nicht darüber nach, dass Kunden viel zu spät zahlen, und treffen dafür keine Vorsorge. Selbst wenn das Geschäft noch so gut läuft, droht dann die Insolvenz.
  • Wenn die Firma größer wird, muss sie in Dinge wie IT-, Personal- oder PR-Abteilung investieren. Wer das nicht genau plant, strauchelt, weil diese Dinge Geld kosten, ohne unmittelbar Ertrag zu bringen.”

Klarheit in den Zielen, Beharrlichkeit, Entschlossenheit und Vielseitigkeit gewinnen an Gewicht und bestimmen den langfristigen Erfolg des Unternehmers.

Christian Braun gehört zu den bekannten Coaches im Bereich Kommunikation und Erfolgsstrategien.

Der Experte für das Thema “Menschen gewinnen” ist Vollblutunternehmer und erfolgreicher Trainer, Referent und Inhaber von BRAUN Business & Coaching. Daneben ist er Manager zweier Unternehmen.

Christian Braun weiß, wovon er spricht. Er lebt das, was er anderen vermittelt, erfolgreich vor.

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14. Mai 2011

Unternehmercoach Christian Braun ist Gründungsberater bei der KfW

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Existenzgründung

Er zählt zu Deutschlands Wirtschaftsberatern und Coaches der neuen Generation, denn Christian Braun kennt die Realität als wirksamer Manager und als erfolgreicher Unternehmer.

Heute gehört er zu den Wenigen, die praktische Führungs- und Unternehmerkompetenz wirkungsvoll in die Arbeit als Trainer, Coach und Berater einbringen.

Nun ist Christian Braun auch in der Beraterbörse der KfW Bankengruppe gelistet. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie entwickelt, um Existenzgründer und Unternehmen bei der Suche nach kompetenten Unternehmensberatern zu unterstützen.

Christian Braun ist als Berater und Coach für das “Gründungscoaching Deutschland” registriert. Weitere Angaben finden Sie im KfW-Profil von Christian Braun.

Mehr als 15 Jahre als Führungskraft, Manager und Unternehmer sowie der bunte Erfahrungsschatz des Lebens bilden die Grundlage seiner Beratungstätigkeit. Seit vielen Jahren unterstützt er Führungskräfte in Unternehmen sowie Existenzgründer und etablierte Unternehmer erfolgreich in ihrer Entwicklung.

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4. Februar 2011

Klarheit. Handeln. Ergebnisse.

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Seminare, Ziele

Klarheit gewinnen, ins Handeln kommen und Ergebnisse verbessern.”

Er zählt zu Deutschlands Beratern und Coaches der neuen Generation, denn Christian Braun kennt die Realität als wirksamer Manager und als erfolgreicher Unternehmer. Er gehört zu den Wenigen, die Führungskompetenz aus der Wirtschaft wirkungsvoll in die Arbeit als Coach, Trainer und Redner einbringen.

Christian Braun begeistert, begleitet und ermutigt Menschen auf der Suche nach Lösungen und nach Erfolg, nach Bewegung und nach Veränderung.

Schwerpunkte:

Seit vielen Jahren unterstützt er Menschen erfolgreich in Ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung, darunter Führungskräfte namhafter Unternehmen. Seine Schwerpunkte sind Kommunikation und Persönlichkeit, soziale Intelligenz, Führung und Verkauf.

Aus einem breiten Portfolio sehr konkreter Fragenstellungen und Analysen entwickelt Christian Braun zusammen mit Ihnen praxisorientierte Lösungsansätze, die zu Ihnen und zu Ihrer Situation passen.

Der erste Schritt …

Sie sind neugierig geworden? Dann reservieren Sie jetzt Ihr individuelles Coaching bei Christian Braun oder sichern Sie sich einen Platz in einem der Top Performance-Seminare.

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Christian Braun steht für Authentizität und Erfahrung aus der Praxis.

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13. Januar 2011

Verkaufen – der unterschätzte Beruf

Kategorie: Erfolg, Seminare, Soziale Intelligenz, Verkauf, Vertrieb

Verkaufen ist ein in seiner Bedeutung und Qualifikation unterschätzter Beruf. Einen Beleg dafür bilden täglich Millionen unzufriedener Kunden quer durch alle Branchen.

Jedoch auch eine erschreckend große Zahl derer, die den Beruf des Verkäufers für sich gewählt haben oder irgendwie in diesem Beruf gelandet sind, arbeiten mit wenig oder ganz ohne die erhofften und geforderten Ergebnisse.

Warum ist Verkauf so anspruchsvoll?

Vertriebsleute sind Tausendsassa, die sich im Idealfall durch zahlreiche Begabungen auszeichnen.

Sie bilden die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden, arbeiten selbständig und gleichermaßen in Teams. Sie agieren intern zwischen Abteilungen wie Marketing, Verkauf, Produktion, Logistik, Buchhaltung und Controlling.

Experten für Menschliches

Verkäufer benötigen Menschenkenntnis und müssen Menschen mögen. Sie brauchen soziale Intelligenz, um zwischenmenschliche Beziehungen bewusst und zielgerichtet gestalten und entwickeln zu können.

Was zählt, ist das individuelle Vermögen, soziale Signale und die Persönlichkeit anderer wahrzunehmen, zu verstehen und das eigene Verhalten darauf ausrichten zu können. Das gelingt dauerhaft nur mit einer Haltung von Wertschätzung. Es erfordert ein fundiertes Training, das die verschiedenen Kompetenzen systematisch beleuchtet und zielgerichtet entwickelt.

Eine gute und richtige Qualifizierung und Entwicklung im Verkauf berücksichtigt neben fachlichen und methodischen Kenntnissen und Fähigkeiten in besonderem Maße persönliche und soziale Kompetenzen.

Soziale Intelligenz ist der wertvollste Aktivposten im Verkauf. Denn auf den Menschen kommt es an!

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6. Januar 2011

Vorträge, Impulse, Emotionen 2011

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Seminare, Soziale Intelligenz, Verantwortung, Verkauf, Werte, Ziele

Bereits im vergangenen Jahr konnte Christian Braun mit Vorträgen, Workshops und Präsentationen wertvolle Impulse setzen.

Das Programm für 2011 steht nun. Die Vorträge und Keynotes setzen nachhaltige Akzente zu folgenden Themen:

Führung, Verkauf, Werte, Erfolg und soziale Intelligenz (… mehr)

Hier finden Sie stets aktuelle Informationen zum Programm 2011.

In seinen Vorträgen, Keynotes und Impuls-Workshops steht Christian Braun für

… Leidenschaft, Energie und Hingabe
… Inhalte mit Praxisbezug
… Dialog und Interaktion mit den Zuhörern
… Mehrwert und “den ersten Schritt”

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen?

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Besuchen Sie auch eines der Top Performance-Seminare von Christian Braun und profitieren Sie persönlich von seinem Wissen und seinen langjährigen praktischen Erfahrungen als Business Coach, Manager und Unternehmer.

17. September 2010

Kompetenzorientiert verkaufen – der Schlüssel zum Menschen

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Soziale Intelligenz, Verkauf, Vertrieb

Google listet zum Stichwort “Vertriebstraining” ungefähr 32.100 Ergebnisse auf. An Quantität mangelt das Trainingsangebot zu den Themen Vertrieb und Verkauf offensichtlich nicht. “Erlernen Sie die Geheimnisse der erfolgreichsten Verkäufer”, “Easy Selling” oder “Sofort mehr Umsatz” heißt es beispielsweise in den Angeboten. Doch in der Praxis bleiben die erhofften Erfolge leider oft aus. Enttäuschung und Frustration machen sich breit.

Viele Anbieter trainieren standardisierte Methoden, die dann von jedem in gleicher Weise genutzt werden und die im Kontakt mit jedem Kunden Wirkung zeigen sollen. Doch die Vielfalt an Persönlichkeiten und Temperamenten auf der Seite der Verkäufer einerseits und auf der Seite der Kunden andererseits führt diese Standards in der Praxis schnell an ihre Grenzen.

Kompetenzen in Rhetorik, Präsentation oder Moderation gehören auf jeden Fall zum Repertoire eines dauerhaft erfolgreichen Verkäufers. Doch wer sich hier überwiegend auf Standards verlässt, wirkt nicht authentisch, dafür jedoch umso eher manipulativ auf sein Gegenüber.

Die eigene Persönlichkeit des Verkäufers

In Verkaufstrainings mit dem Schwerpunkt auf Methoden und Techniken bleibt die eigene Persönlichkeit des Verkäufers mit all seinen Talenten, Verhaltens- und Kommunikationspotenzialen sowie mit seinen Werten und Einstellungen meist komplett auf der Strecke. Langzeitstudien des Gallup-Instituts zeigen, dass diejenigen Menschen am erfolgreichsten sind, die ihre individuellen Stärken, Präferenzen und Potenziale kennen und diese in ihrem beruflichen Alltag bewusst nutzen. Methodische Kompetenz als Grundlage sollte deshalb gezielt um persönliche Kompetenz ergänzt werden.

Der eine Rot, der andere Grün, der nächste Blau – es gibt nicht “den” Kunden

Auch die individuelle Persönlichkeit des Kunden wird in vielen Standardtrainings nicht weiter beleuchtet. In der Realität handelt es sich bei “dem” Kunden tatsächlich um ein breites Spektrum an Unterschiedlichkeit und Vielfalt: Menschen, die eher extravertiert oder eher introvertiert sind, die mit einer sensitiven oder eher intuitiven Wahrnehmung durchs Leben gehen oder die sich eher an Herausforderungen und Aufgaben orientieren, im Gegensatz zu denjenigen, denen Beziehungen zu anderen Menschen mehr bedeuten. Deshalb können standardisiert vorgebrachte Floskeln in der Praxis schnell zu gravierenden Störungen im Verkaufsprozess oder gar zum Scheitern der Gespräche führen.

Der Zusammenhang soll an einem  B e i s p i e l verdeutlicht werden: Ein Verkaufstrainer vermittelt seinen Teilnehmern folgende Telefontechnik für den Erstkontakt mit einem Geschäftskunden: “Guten Tag Herr Meyer, ich heiße Klaus Klug von der Firma Cleverle. Herr Meyer, darf ich gleich zum Punkt kommen?” – Der Trainer erläutert, dass die meisten Kunden, auf diese Einstiegsfrage mit einem (ersten) Ja antworten würden und somit der Weg offen sei für die Platzierung des Themas und für eine Terminvereinbarung.

Am wahrscheinlichsten wird die Technik wohl funktionieren, wenn der Angerufene ein sachlich orientierter “Machertyp” ist, der schnell zum Thema kommen und sich nicht so gerne mit Details beschäftigen will. Ein solcher Persönlichkeitstyp hat nicht viel übrig für Small Talk. Er will zum Punkt kommen und die Einstiegsfrage liegt auf seiner Wellenlänge.

Wie wird jedoch ein Kunde reagieren, der eher zurückhaltend ist und der Wert auf eine gewisse Vertrauensbasis legt, bevor er übers Geschäft spricht? Könnte er sich eventuell überrumpelt fühlen? Was könnte er denken? Wie könnte er reagieren? Welchen Verlauf könnte das Gespräch nehmen?

Methodik lebt von persönlicher und sozialer Kompetenz

Die persönliche Kompetenz, mit dem Fokus auf dem eigenen Ich, und die Beziehungskompetenz, die maßgeblich über den konstruktiven Umgang mit anderen entscheidet, prägen jedes Verkaufsgespräch nachhaltig. Methodik im Verkauf, also die handwerkliche Seite in der Kommunikation zwischen Verkäufer und Kunde, beginnt dann zu leben, wenn sie beziehungsabhängig variiert wird. Somit verstärkt sich die Wirkung methodischer Kompetenz überproportional, wenn sie mit persönlicher und sozialer Kompetenz verzahnt wird. Persönliche und Beziehungskompetenz bilden im Verkauf den Schlüssel zum Menschen.

Meisterschaft im Verkauf – die effektive Vertriebspersönlichkeit

Der optimale Mix an Kompetenzen ist deshalb der zentrale Baustein in den Verkaufstrainings von Alexandra Tebart, Christian Braun, Edmund Mettinger und Verena Siefarth.

Die vier Business Coaches und Trainer haben gemeinsam ein Modell entwickelt, das ihre Arbeit seit langem erfolgreich prägt. Darin werden die verschiedenen Kompetenzen, die erfolgreiches Verkaufen ausmachen, systematisch beleuchtet und zielgerichtet entwickelt.

Denk- und Verhaltensgewohnheiten, Werte, Einstellungen und Erfolgsrezepte sowie Führungs- und Verkaufskompetenzen werden dabei reflektiert. Eine Besonderheit des Trainings: Jeder Teilnehmer erhält bereits im ersten Modul ein auf sich persönlich abgestimmtes Entwicklungsprogramm, ausgerichtet auf seine Potenziale, Kompetenzen und Stärken. Dieses Fundament ermöglicht schließlich ein zielgerichtetes und individuelles Training, um Meisterschaft im Verkauf zu erlangen. Die gewonnenen Erkenntnisse prägen das gesamte Training in allen Phasen des Verkaufsprozesses.

Gerade die persönliche Kompetenz sowie Beziehungskompetenz zeichnen die effektive Vertriebspersönlichkeit aus und bilden die Grundlage für jeden Vertriebserfolg.

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Copyright © und Autor: Christian Braun

Eine Kooperation von Christian Braun (BRAUN | Business und Coaching) und ita est Akademie – Leben und Führen aus der Mitte.

Website Christian Braun: www.braun-coaching.de
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7. September 2010

mein-kundenerlebnis.de: Eine neue Perspektive

Kategorie: Bücher, Verkauf, Vertrieb

Zahlreiche Ratgeber und Fachbücher zum Thema Verkauf konzentrieren sich auf eine Sichtweise, die des Verkäufers. Der Verkaufsprozess wird durch die Brille des Verkäufers betrachtet, analysiert und optimiert. Was passiert, wenn die Perspektive plötzlich gewechselt wird?

Diese Frage haben sich die Autoren Alexandra Tebart, Christian Braun, Edmund Mettinger und Verena Siefarth gestellt. Durch ihre Arbeit als Business Coaches und Trainer wissen sie, dass ein Perspektivenwechsel zu neuen Erkenntnissen, Impulsen und Lösungen führen kann.

Bereits Henry Ford wusste: “Wenn es ein Geheimnis des Erfolges gibt, so ist es das: Den Standpunkt des Anderen verstehen und die Dinge mit seinen Augen sehen.”

Getreu dieser Erkenntnis arbeiten die vier Berater und Coaches seit Kurzem gemeinsam an einem neuen Buchprojekt, für das sie reale Kundenerlebnisse suchen. Sie wechseln die Perspektive im Verkaufsprozess.

Mein KundenerlebnisGefragt sind Situationen, in denen der Kunde nicht zufrieden war. Es geht um Erlebnisse, die aus Sicht des Kunden nicht rund liefen. Diese individuellen und persönlichen Geschichten bilden die Grundlage für ein Buch, das Unternehmen, Organisationen und Verkäufern die Möglichkeit geben soll, aus den geschilderten Erfahrungen zu lernen.

Bereits die ersten Erlebnisse, die über www.mein-kundenerlebnis.de geschickt wurden, zeigen, dass sich Menschen in vielen Situation, vom Autokauf bis zur Zahnbehandlung, als Kunde fühlen.

Alexandra Tebart, Christian Braun, Edmund Mettinger und Verena Siefarth freuen sich über die positive Resonanz und sehen darin auch das Bedürfnis vieler Kunden, Gehör zu finden und sich das Erlebte einfach einmal von der Seele zu schreiben.

Mitmachen kann jeder, der von einem Kundenerlebnis berichten will, in dem es ihm nicht so gut ging. Auf der Internetseite www.mein-kundenerlebnis.de haben die Autoren vier einfach zu beantwortende Fragen vorbereitet, die es einem leicht machen, sein Erlebnis zu schildern. Auf jeden Teilnehmer wartet auch ein Dankeschön …

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