13. Januar 2011

Verkaufen – der unterschätzte Beruf

Kategorie: Erfolg, Seminare, Soziale Intelligenz, Verkauf, Vertrieb

Verkaufen ist ein in seiner Bedeutung und Qualifikation unterschätzter Beruf. Einen Beleg dafür bilden täglich Millionen unzufriedener Kunden quer durch alle Branchen.

Jedoch auch eine erschreckend große Zahl derer, die den Beruf des Verkäufers für sich gewählt haben oder irgendwie in diesem Beruf gelandet sind, arbeiten mit wenig oder ganz ohne die erhofften und geforderten Ergebnisse.

Warum ist Verkauf so anspruchsvoll?

Vertriebsleute sind Tausendsassa, die sich im Idealfall durch zahlreiche Begabungen auszeichnen.

Sie bilden die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden, arbeiten selbständig und gleichermaßen in Teams. Sie agieren intern zwischen Abteilungen wie Marketing, Verkauf, Produktion, Logistik, Buchhaltung und Controlling.

Experten für Menschliches

Verkäufer benötigen Menschenkenntnis und müssen Menschen mögen. Sie brauchen soziale Intelligenz, um zwischenmenschliche Beziehungen bewusst und zielgerichtet gestalten und entwickeln zu können.

Was zählt, ist das individuelle Vermögen, soziale Signale und die Persönlichkeit anderer wahrzunehmen, zu verstehen und das eigene Verhalten darauf ausrichten zu können. Das gelingt dauerhaft nur mit einer Haltung von Wertschätzung. Es erfordert ein fundiertes Training, das die verschiedenen Kompetenzen systematisch beleuchtet und zielgerichtet entwickelt.

Eine gute und richtige Qualifizierung und Entwicklung im Verkauf berücksichtigt neben fachlichen und methodischen Kenntnissen und Fähigkeiten in besonderem Maße persönliche und soziale Kompetenzen.

Soziale Intelligenz ist der wertvollste Aktivposten im Verkauf. Denn auf den Menschen kommt es an!

Der erste Schritt …

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24. Juni 2010

Existenzgründung und die Suche nach der Idee

Kategorie: Existenzgründung, Karriere, Management, Ziele

SchlagzeileDie Zahl der Existenzgründungen in Deutschland steigt wieder. Das ergibt sich aus dem repräsentativen Gründungsmonitor 2010 der KfW-Bankengruppe in Frankfurt. Demnach haben sich im Jahr 2009 rund 872.000 Menschen selbstständig gemacht. Das waren 77.000 oder knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Entschluss, in die Selbständigkeit zu gehen und ein eigenes Unternehmen führen zu wollen, steht dabei oftmals schneller fest, als die eigentliche Geschäftsidee.

Ein Klient, nennen wir ihn Alexander, beschreibt seine aktuelle Situation wie folgt:
“Seit längerem habe ich schon den Wunsch, mich selbständig zu machen. Dieser Entschluss, mein eigener Herr sein zu wollen, hat sich in den letzten Jahren gefestigt. Leider habe ich noch keine konkrete Geschäftsidee, die mich glücklich machen könnte.”

Coaching und Social Media

In persönlichen Coachings hat deshalb die Vorbereitung auf die eigene berufliche Existenz in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Dabei geht es meist um Klarheit und Reflexion, um Hinterfragen und Spiegeln, um Ziele und Machbarkeit. Auch im Bereich Social Media – bei Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter & Co. – tummeln sich verstärkt Existenzgründer, die im Dialog mit anderen Networkern nach Anregungen, dem richtigen Fahrplan oder hilfreichen Impulsen suchen.

Die Suche nach der Idee

Das Finden der passenden Idee beginnt im Idealfall bei dem nach unternehmerischer Freiheit strebenden Existenzgründer selbst. Es gilt, persönliche Talente und Kompetenzen unbedingt zu berücksichtigen. Jungunternehmer bzw. -unternehmerinnen arbeiten nicht nur an einer Geschäftsidee und sie verkaufen nicht nur ein Produkt oder eine Leistung, sondern sie präsentieren in besonderem Maße ihre individuelle Art der Leistungserstellung und der Unternehmensführung.

Kenntnisse, Erfahrungen & Fähigkeiten

In den bisherigen beruflichen Stationen und Lebensabschnitten wurden bereits Kenntnisse erworben, Erfahrungen gesammelt und Fähigkeiten entwickelt, vielleicht auch neu entdeckt. Vieles davon ist den meisten Menschen nicht (mehr) bewusst. Im Vorfeld der Existenzgründung ist es deshalb wichtig, über die Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten in Ruhe nachzudenken und sich Notizen zu machen. Dieser Prozess braucht Zeit!

Rückmeldungen von außen berücksichtigen

Dadurch und durch die Rückmeldungen von bisherigen Vorgesetzten, von Kollegen, Kunden, Freunden und Familie kann die eigene Selbstwahrnehmung zusätzlich geschärft werden. Das Bild wird runder.

Unverwechselbares Profil

Mit den dann gesammelten Informationen über sich selbst, lässt sich ein unverwechselbares Profil ableiten und formulieren. Im Ergebnis werden die eigenen Kompetenzen dann mehr und mehr bewusst. Existenzgründern sollte es dann leichter fallen, die Grundlage für ihre Selbständigkeit zu legen.

Wer weiß, worin er sich als Person von anderen abhebt, der wirkt in den anstehenden geschäftlichen Gesprächen sicher und authentisch. Die verfügbaren eigenen Ressourcen helfen, auch schwierige unternehmerische Zeiten zu meistern.

© Christian Braun
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Gründungsmonitor 2010 der KfW-Bankengruppe in Frankfurt