23. November 2012

Wo lernt man Unternehmer? – Fünf Dinge, die du nicht in der Schule lernst

Kategorie: Allgemein, Chancen im Blick, Erfolg, Existenzgründung, Management, Unternehmenskultur

In Anlehnung an “5 Things They Didn’t Teach You in Business School” von Khary Cuffe

In puncto einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung bieten renommierte deutsche Universitäten und Business Schools ein ausgezeichnetes Fundament. Darunter beispielsweise die WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar, die Düsseldorf Business School GmbH (DBS) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf oder die ESB Business School der Hochschule Reutlingen.

Neben Qualität und Internationalität gehört die Verzahnung von Theorie und Praxis zu den tragenden Säulen der Ausbildung und ist gleichzeitig die Herausforderung des Studiums.

Doch wo lernt man Unternehmer?

Wer später seiner Berufung zum Unternehmertum folgt, der lernt gerade in den ersten Jahren der Praxis noch vieles dazu, das im Klassenzimmer oder Hörsaal nicht gelehrt wird und teilweise im Rahmen eines Studiums auch nicht unterrichtet werden kann.

Khary Cuffe nennt in dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin ‘Inc. Magazine’ fünf zentrale Praxiserfahrungen, die er in seinem ersten Jahr als Unternehmer gelernt hat (“5 Things They Didn’t Teach You in Business School“). Cuffe ist Co-Founder und CFO von Heritage Link Brands. Das Unternehmen ist heute der größte Anbieter afrikanischer Weine in den USA.

  • Das eigene Unternehmen erfordert enorme Anstrengungen
    (Im Original: Starting your own business requires vast sacrifice)

Es kann nicht genug betont werden. Der Start eines neuen Unternehmens ist eine mentale, physische, soziale, emotionale und spirituelle Belastung. Es ist wichtig, sich klar darüber zu werden, dass Urlaub und der Kontakt zu Freunden und zur Familie leiden können und die private Partnerschaft auf eine besondere Probe gestellt wird. Khary Cuffe beschreibt, wie die elementaren Dinge seiner Ehe in den ersten Jahren seiner Selbständigkeit als Unternehmer auf der Strecke blieben.

  • Erfolg kommt selten schnell
    (Im Original: Success rarely comes fast)

Viele denken, die Entwicklung von Facebook, Google, Youtube, LinkedIn oder Amazon sei eine Geschichte des schnellen Erfolgs. Doch das ist selten der Fall. Tatsächlich brauchten Amazon und LinkedIn einige Jahre bevor die Unternehmen profitabel liefen. Cuffe empfiehlt, darauf vorbereitet zu sein, dass die erfolgreiche Entwicklung länger dauern kann, als Anfangs erwartet. Das heißt nicht, dass ein Unternehmen nicht erfolgreich ist, sondern nur, dass Geduld, Ausdauer und Beharrlichkeit erforderlich sind, um den Erfolg tatsächlich zu realisieren.

  • Sei darauf vorbereitet, die Strategie zu wechseln und dein Ziel anzupassen
    (Im Original: You need to be prepared to shift gears)

Auch das Unternehmen von Khary Cuffe hatte von Beginn an eine Vision und eine darauf ausgerichtete Strategie. Doch der Markt drehte sich und es war für das Unternehmen existenziell wichtig, schnell zu reagieren und die Strategie anzupassen.

  • Die wahren “Verkaufsgeheimnisse” werden nicht unterrichtet
    (Im Original: The real “sales secrets” can’t be taught)

Es ist unmöglich, jemanden alle Phasen und Elemente des Verkaufs – bis zum Abschluss – theoretisch zu lehren. Menschen zu verstehen, wirksame Kommunikation, Souveränität und Charisma sind Themen, die gerade nicht im Hörsaal hinreichend vermittelt werden können. Wer selbst nicht über ausreichend soziale Kompetenz verfügt (weil seine Stärken in anderen Bereichen liegen), sollte sich mit jemandem zusammentun, der diese Kompetenzen einbringen kann. Soziale Kompetenz kann natürlich auch in Coachings oder gezielten Trainings entwickelt werden.

  • Denke groß, auch wen du noch klein bist
    (Im Original: Think big, even when you’re small)

Es ist okay, klein zu starten, beständig zu wachsen und große Ziele zu haben. Khary Cuffe setzt darauf, das Wachstum aus den generierten Cash flows zu finanzieren. Er sieht darin den Garant für die Langlebigkeit eines Unternehmens. Zu schnelles Wachstum birgt hingegen das Risiko, zusätzliche Finanzmittel und Ressourcen, also Kapital und Menschen, zu benötigen, die eventuell gerade nicht vorhanden sind. Das kann dazu führen, die Kontrolle (zumindest teilweise) zu verlieren, da die Unternehmung Partner braucht, die ebenfalls auf die Strategie und Ausrichtung Einfluss nehmen (wollen).

All diese Punkte sollen dazu beitragen, von Anfang an einen realistischen Blick auf das spannende Abenteuer Unternehmen zu richten. Die Reflexion dieser Punkte, bezogen auf die eigene Situation, unterstützt schließlich den unternehmerischen Erfolg nachhaltig.

Quelle: In Anlehnung an Khary Cuffe, “5 Things They Didn’t Teach You in Business School”, Inc. Magazine, 13.01.2012.

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Erfolgsstrategien, persönliche Chancenkompetenz, Führung, Selbstverantwortung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

6. Juni 2011

Der Mensch, das verführbare Wesen

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Kommunikation, Management, Soziale Intelligenz, Ziele

Aus amerikanischen und britischen Serien kennen wir alle die eingespielten Lacher. Doch Lach- und Applauskonserven sind auch in den deutschen Fernsehshows keine Seltenheit. Da werden Publikumsreaktionen als Konserve aufgezeichnet und bei Bedarf eingeschnitten oder beigemischt.

Ein einfaches Prinzip

Doch warum stehen diese Mitschnitte bei Fernsehmachern so hoch im Kurs? Wenn es darum geht, Menschen zu überzeugen, dann gibt es ein einfaches Prinzip, das auf der Kraft dessen beruht, was sich sozial bewährt hat und was vielen anderen gefällt. Unsere Tendenz, anzunehmen, eine Handlung sei richtiger, wenn auch andere sie ausüben oder befürworten, wird in vielen Bereichen genutzt.

… mit klarer Botschaft

Dieser Effekt begegnet uns weitaus öfter, als wir vielleicht denken. In der Werbung wird der hohe Anteil zufriedener Kunden gern in Zahlen dargestellt, Beispiel: “93 % der Konsumenten sind vom Geschmack überzeugt.” Auch Obdachlose, die Spenden sammeln, lassen immer etwas Geld vor sich liegen, um zu signalisieren, andere Menschen hätten bereits etwas gegeben. In Fernsehsendungen, in denen öffentlich Geld für einen guten Zweck gesammelt wird, werden die Namen der Spender mit den jeweiligen Spendenbeträgen immer wieder vorgelesen oder eingeblendet. Zusätzlich wird die Gesamtspendensumme als Beleg für die hohe Beteiligung regelmäßig genannt. Die Botschaft in allen Fällen ist klar: Seht her, wie viele Leute sich beteiligt haben, etwas geben oder ein Produkt gut finden.”

“Gefällt mir” – nicht nur die Anzahl entscheidet

Es geht um soziale Bewährtheit. In den sozialen Netzwerken wird mit einer hohen Anzahl von Fans und Kontakten eine breite Akzeptanz des Unternehmens signalisiert. Auf Facebook kommt eine weitere Dimension hinzu: Die Persönlichkeiten hinter den Kontakten. Facebook bietet Webseitenbetreibern verschiedene Möglichkeiten, den Button “Gefällt mir” einzusetzen. Werden zusätzlich zu dem Button die Miniaturbilder von “Freunden” angezeigt, liegt die Klickrate neuer Fans um ein Mehrfaches höher, als wenn dies nicht der Fall ist.

Facebook erklärt das damit, dass die Nutzer ihren Freunden und Bekannten vertrauen und eventuell ähnliche Interessen haben. Menschen sind tendenziell an den Dingen interessiert, die anderen Menschen, die sie kennen, wichtig sind. Durch das angezeigte Profilbild (Miniaturformat) schenken sie deshalb dem dargebotenen Inhalt mehr Aufmerksamkeit. So führt neben der reinen Anzahl von Fans auch noch die Abbildung bekannter Menschen dazu, dass neue Nutzer eher bereit sind, sich den Artikel auch anzusehen und auf “Gefällt mir” zu klicken.

Angst vor sozialer Ausgrenzung

Gerade im Internet wird als Antrieb für dieses Verhalten auch die Angst vor sozialer Ausgrenzung gesehen. Der Stern schreibt in seiner Ausgabe Nr. 22 vom 26.05.2011: “Der Mensch ist von Natur aus ein verführbares Wesen, soziale Ausgrenzung bereitet ihm, das zeigen Studien, sogar körperliche Schmerzen. Wenn er vor einer Entscheidung erfährt, wie die Mehrheit tickt, wird er sich meistens dieser Mehrheit anschließen. Hirnmessungen in Computertomografen zeigen: nicht aus Bequemlichkeit oder der Hoffnung zu profitieren, sondern aus Furcht, ausgeschlossen zu sein. Jede Masse wirkt wie ein Magnet. Und im Netz ist es leicht, eine Masse zu imitieren.”

Kommunikation – das Ziel ist wichtig

Diese Kraft und die Macht großer Gruppen wird in sozialen Netzwerken erst richtig deutlich. Social Media verändert Kommunikationsströme und Marketingkonzepte grundlegend. Für unsere Kommunikation, insbesondere für die Unternehmenskommunikation, wird es deshalb immer wichtiger, das Ziel der Aktivitäten klar zu definieren, regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen. Denn, was auch immer wir kommunizieren, es kann eine große Welle daraus entstehen.

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4. Februar 2011

Klarheit. Handeln. Ergebnisse.

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Seminare, Ziele

Klarheit gewinnen, ins Handeln kommen und Ergebnisse verbessern.”

Er zählt zu Deutschlands Beratern und Coaches der neuen Generation, denn Christian Braun kennt die Realität als wirksamer Manager und als erfolgreicher Unternehmer. Er gehört zu den Wenigen, die Führungskompetenz aus der Wirtschaft wirkungsvoll in die Arbeit als Coach, Trainer und Redner einbringen.

Christian Braun begeistert, begleitet und ermutigt Menschen auf der Suche nach Lösungen und nach Erfolg, nach Bewegung und nach Veränderung.

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Seit vielen Jahren unterstützt er Menschen erfolgreich in Ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung, darunter Führungskräfte namhafter Unternehmen. Seine Schwerpunkte sind Kommunikation und Persönlichkeit, soziale Intelligenz, Führung und Verkauf.

Aus einem breiten Portfolio sehr konkreter Fragenstellungen und Analysen entwickelt Christian Braun zusammen mit Ihnen praxisorientierte Lösungsansätze, die zu Ihnen und zu Ihrer Situation passen.

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Christian Braun steht für Authentizität und Erfahrung aus der Praxis.

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17. September 2010

Kompetenzorientiert verkaufen – der Schlüssel zum Menschen

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Soziale Intelligenz, Verkauf, Vertrieb

Google listet zum Stichwort “Vertriebstraining” ungefähr 32.100 Ergebnisse auf. An Quantität mangelt das Trainingsangebot zu den Themen Vertrieb und Verkauf offensichtlich nicht. “Erlernen Sie die Geheimnisse der erfolgreichsten Verkäufer”, “Easy Selling” oder “Sofort mehr Umsatz” heißt es beispielsweise in den Angeboten. Doch in der Praxis bleiben die erhofften Erfolge leider oft aus. Enttäuschung und Frustration machen sich breit.

Viele Anbieter trainieren standardisierte Methoden, die dann von jedem in gleicher Weise genutzt werden und die im Kontakt mit jedem Kunden Wirkung zeigen sollen. Doch die Vielfalt an Persönlichkeiten und Temperamenten auf der Seite der Verkäufer einerseits und auf der Seite der Kunden andererseits führt diese Standards in der Praxis schnell an ihre Grenzen.

Kompetenzen in Rhetorik, Präsentation oder Moderation gehören auf jeden Fall zum Repertoire eines dauerhaft erfolgreichen Verkäufers. Doch wer sich hier überwiegend auf Standards verlässt, wirkt nicht authentisch, dafür jedoch umso eher manipulativ auf sein Gegenüber.

Die eigene Persönlichkeit des Verkäufers

In Verkaufstrainings mit dem Schwerpunkt auf Methoden und Techniken bleibt die eigene Persönlichkeit des Verkäufers mit all seinen Talenten, Verhaltens- und Kommunikationspotenzialen sowie mit seinen Werten und Einstellungen meist komplett auf der Strecke. Langzeitstudien des Gallup-Instituts zeigen, dass diejenigen Menschen am erfolgreichsten sind, die ihre individuellen Stärken, Präferenzen und Potenziale kennen und diese in ihrem beruflichen Alltag bewusst nutzen. Methodische Kompetenz als Grundlage sollte deshalb gezielt um persönliche Kompetenz ergänzt werden.

Der eine Rot, der andere Grün, der nächste Blau – es gibt nicht “den” Kunden

Auch die individuelle Persönlichkeit des Kunden wird in vielen Standardtrainings nicht weiter beleuchtet. In der Realität handelt es sich bei “dem” Kunden tatsächlich um ein breites Spektrum an Unterschiedlichkeit und Vielfalt: Menschen, die eher extravertiert oder eher introvertiert sind, die mit einer sensitiven oder eher intuitiven Wahrnehmung durchs Leben gehen oder die sich eher an Herausforderungen und Aufgaben orientieren, im Gegensatz zu denjenigen, denen Beziehungen zu anderen Menschen mehr bedeuten. Deshalb können standardisiert vorgebrachte Floskeln in der Praxis schnell zu gravierenden Störungen im Verkaufsprozess oder gar zum Scheitern der Gespräche führen.

Der Zusammenhang soll an einem  B e i s p i e l verdeutlicht werden: Ein Verkaufstrainer vermittelt seinen Teilnehmern folgende Telefontechnik für den Erstkontakt mit einem Geschäftskunden: “Guten Tag Herr Meyer, ich heiße Klaus Klug von der Firma Cleverle. Herr Meyer, darf ich gleich zum Punkt kommen?” – Der Trainer erläutert, dass die meisten Kunden, auf diese Einstiegsfrage mit einem (ersten) Ja antworten würden und somit der Weg offen sei für die Platzierung des Themas und für eine Terminvereinbarung.

Am wahrscheinlichsten wird die Technik wohl funktionieren, wenn der Angerufene ein sachlich orientierter “Machertyp” ist, der schnell zum Thema kommen und sich nicht so gerne mit Details beschäftigen will. Ein solcher Persönlichkeitstyp hat nicht viel übrig für Small Talk. Er will zum Punkt kommen und die Einstiegsfrage liegt auf seiner Wellenlänge.

Wie wird jedoch ein Kunde reagieren, der eher zurückhaltend ist und der Wert auf eine gewisse Vertrauensbasis legt, bevor er übers Geschäft spricht? Könnte er sich eventuell überrumpelt fühlen? Was könnte er denken? Wie könnte er reagieren? Welchen Verlauf könnte das Gespräch nehmen?

Methodik lebt von persönlicher und sozialer Kompetenz

Die persönliche Kompetenz, mit dem Fokus auf dem eigenen Ich, und die Beziehungskompetenz, die maßgeblich über den konstruktiven Umgang mit anderen entscheidet, prägen jedes Verkaufsgespräch nachhaltig. Methodik im Verkauf, also die handwerkliche Seite in der Kommunikation zwischen Verkäufer und Kunde, beginnt dann zu leben, wenn sie beziehungsabhängig variiert wird. Somit verstärkt sich die Wirkung methodischer Kompetenz überproportional, wenn sie mit persönlicher und sozialer Kompetenz verzahnt wird. Persönliche und Beziehungskompetenz bilden im Verkauf den Schlüssel zum Menschen.

Meisterschaft im Verkauf – die effektive Vertriebspersönlichkeit

Der optimale Mix an Kompetenzen ist deshalb der zentrale Baustein in den Verkaufstrainings von Alexandra Tebart, Christian Braun, Edmund Mettinger und Verena Siefarth.

Die vier Business Coaches und Trainer haben gemeinsam ein Modell entwickelt, das ihre Arbeit seit langem erfolgreich prägt. Darin werden die verschiedenen Kompetenzen, die erfolgreiches Verkaufen ausmachen, systematisch beleuchtet und zielgerichtet entwickelt.

Denk- und Verhaltensgewohnheiten, Werte, Einstellungen und Erfolgsrezepte sowie Führungs- und Verkaufskompetenzen werden dabei reflektiert. Eine Besonderheit des Trainings: Jeder Teilnehmer erhält bereits im ersten Modul ein auf sich persönlich abgestimmtes Entwicklungsprogramm, ausgerichtet auf seine Potenziale, Kompetenzen und Stärken. Dieses Fundament ermöglicht schließlich ein zielgerichtetes und individuelles Training, um Meisterschaft im Verkauf zu erlangen. Die gewonnenen Erkenntnisse prägen das gesamte Training in allen Phasen des Verkaufsprozesses.

Gerade die persönliche Kompetenz sowie Beziehungskompetenz zeichnen die effektive Vertriebspersönlichkeit aus und bilden die Grundlage für jeden Vertriebserfolg.

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Copyright © und Autor: Christian Braun

Eine Kooperation von Christian Braun (BRAUN | Business und Coaching) und ita est Akademie – Leben und Führen aus der Mitte.

Website Christian Braun: www.braun-coaching.de
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Website ita est: www.ita-est.de

11. Juni 2010

Bewerbungshomepage – neue Wege für Jobsucher

Kategorie: Human Resources, Karriere

Das World Wide Web hat längst Einzug gehalten in die Recruitingprozesse der Unternehmen. Personaler nutzen die sozialen Netzwerke, um mehr über die Bewerber zu erfahren. Nun wählen auch Jobsucher vermehrt den gezielten Weg über das Internet, um Kontakt aufzunehmen und sich potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren.

Die eigene Bewerbungshomepage bietet neben den etablierten Kommunikationswegen neue Chancen. Gleichzeitig sind jedoch wichtige Punkte zu beachten.

Bewerbung via WebDie Bewerbungshomepage enthält alle relevanten Informationen und ist in weiten Teilen ähnlich aufgebaut wie eine klassische Bewerbung. Neben der Hauptseite mit dem Lebenslauf werden auf Unterseiten Zeugnisse, Referenzen oder weitere Downloads angeboten. Berufliche Ziele, ein Kurzportrait, Links zu anderen relevanten Webseiten und Arbeitsproben können zusätzlich integriert werden.

Gezielte Information

Die Wirksamkeit einer Bewerbungshomepage wird durch die Vorteile des Mediums Internet unterstützt: Alle Informationen lassen sich hierarchisch strukturieren und sinnvoll verlinken. Einzelne Themen können vom Leser deshalb gezielt vertiefen und komplett erfasst werden. Auch ein roter Faden kann so besonders herausgestellt werden.

Professionalität

Andererseits müssen Informationen in einer Bewerbungshomepage manchmal erst mühevoll zusammengesucht werden und sind deshalb eventuell nicht gleich griffbereit. Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit sind deshalb im Web das A und O. “Bei einer Bewerbungshomepage kommt es nicht darauf an, einfach auf ‘irgendeine Art’ im Netz dabei zu sein. Ein wenig professioneller Internetauftritt kann, ähnlich wie bei Websites von Unternehmen, eher schaden als nutzen. Die Internetpräsenz muss passen, wie ein Maßanzug”, betont Dr. Markus Braun, HR-Experte und Unternehmensberater aus München.

Vertraulichkeit

Jobsuchern, die sich für eine Bewerbungshomepage entscheiden, muss klar sein, dass sie ihre Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Neben dem Schutz der Privatsphäre geht es auch darum, Vertraulichkeit im Bewerbungsverfahren zu wahren. Bei Berufseisteigern mag dies kein wesentliches Argument sein. Deutlich sensibler ist das Thema bei Personen, die sich aus einer ungekündigten Stellung heraus verändern wollen. In diesen Fällen darf die Bewerbung gerade nicht über Suchmaschinen durch die Kollegen und Chefs im alten Unternehmen gefunden werden.

Mario Stamm, Experte für Weblösungen und Geschäftsführer der MCM NetworX GmbH schlägt dafür eine einfache und wirkungsvolle Lösung vor: “Ein Zugriffsschutz durch HTTP-Authentifizierung lässt sich schnell einrichten. Es ist der übliche Weg, um nur ausgewählten Benutzern den Zugriff auf bestimmte Daten und Websites zu erlauben”, erklärt Stamm. Da die Bewerbungshomepage generell als Ergänzung einer E-Mail-Bewerbung gesehen werden sollte, lassen sich die Zugangsdaten auf diesem Weg einfach übermitteln.

Fazit

In den vergangen Jahren hat sich die Bewerbungslandschaft zunehmend verändert. Multimediale Bewerbungen und die direkte Kontaktaufnahme mit den Unternehmen werden für Arbeitssuchende immer wichtiger. Die eigene Bewerbungshomepage ersetzt jedoch nicht die schriftliche Bewerbung oder gar das persönliche Vorstellungsgespräch. Sie ist vielmehr eine Ergänzung, um auf sich aufmerksam zu machen und sich gegenüber potenziellen Arbeitgebern besser zu präsentieren.

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7. Juni 2010

Von scheidenden Mitarbeitern lernen

Kategorie: Allgemein, Human Resources, Karriere, Management, Soziale Intelligenz, Unternehmenskultur

Unter dem Titel “Sag zum Abschied leise Servus” berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in der Ausgabe vom 05./06. Juni 2010 über Unternehmen, die sogenannte Exit-Interviews mit Mitarbeitern führen, die von sich aus gekündigt haben.

Exit-Interviews mit scheidenden Mitarbeitern

Die Aussagen der scheidenden Mitarbeiter lassen wichtige Rückschlüsse zu, beispielsweise auf den Führungsstil des Vorgesetzten, das Betriebsklima oder die allgemeine Zufriedenheit der Belegschaft. Der FAZ-Artikel spiegelt insbesondere die guten Erfahrungen von Unternehmen, die regelmäßig Exit-Interviews führen.

InterviewLaut einer in dem Bericht zitierten Studie der Unternehmensberatung Kienbaum nutzt jedoch nur jedes dritte Unternehmen im deutschsprachigen Raum dieses Instrument, um Informationen darüber zu bekommen, warum ein Mitarbeiter kündigt, den das Unternehmen eigentlich halten wollte? Nicht nur im Zeitalter von Employer Branding, das auf die systematische Mitarbeitergewinnung und -bindung ausgerichtet ist, wundert diese geringe Quote. Ein Blick über die Personalabteilungen hinaus zeigt, dass in anderen Bereichen mit ähnlichen Instrumenten seit Jahren erfolgreich gearbeitet wird – nämlich im Vertrieb und im Marketing. Dort geht es um Kundengewinnung und -bindung.

Ein Wechsel der Perspektive

Das systematische und individuelle Management von Kundenbeziehungen hat in den letzten zehn Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Dahinter steckt eine ebenso einfache wie überzeugende Erkenntnis, die sich aus der Kostenbetrachtung ableitet. Die Gewinnung eines neuen Kunden verursacht im Schnitt etwa drei bis fünf Mal so hohe Kosten für ein Unternehmen wie die Bindung eines bestehenden Kunden.

Gute Vertriebsorganisationen analysieren deshalb genau, warum Kunden untreu werden. Die so gewonnen Erkenntnisse tragen unmittelbar zum künftigen Unternehmenserfolg bei. Sie fließen ein in die Marketingpolitik des Unternehmens, sind Grundlage für organisatorische Veränderungen und für strategische Entscheidungen des Managements.

Transfer vom Kundenmanagement zum HR-Management

Was für die Betrachtung der Kunden gilt, lässt sich im Grundsatz unmittelbar auf Mitarbeiter übertragen. Denn im Personalbereich gelten ähnliche Rahmenbedingungen. Eine Neubesetzung ist mit ungleich höheren Aufwänden und Kosten verbunden als die Bindung guter Mitarbeiter. Ebenso liefert die Analyse der Kündigungsgründe scheidender Mitarbeiter dem Unternehmen wertvolle Daten, darunter nicht nur neue Erkenntnisse über den inneren Zustand der Organisation, sondern auch Informationen darüber, was die Konkurrenz zu bieten hat.

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