Aus amerikanischen und britischen Serien kennen wir alle die eingespielten Lacher. Doch Lach- und Applauskonserven sind auch in den deutschen Fernsehshows keine Seltenheit. Da werden Publikumsreaktionen als Konserve aufgezeichnet und bei Bedarf eingeschnitten oder beigemischt.
Ein einfaches Prinzip …
Doch warum stehen diese Mitschnitte bei Fernsehmachern so hoch im Kurs? Wenn es darum geht, Menschen zu überzeugen, dann gibt es ein einfaches Prinzip, das auf der Kraft dessen beruht, was sich sozial bewährt hat und was vielen anderen gefällt. Unsere Tendenz, anzunehmen, eine Handlung sei richtiger, wenn auch andere sie ausüben oder befürworten, wird in vielen Bereichen genutzt.
… mit klarer Botschaft
Dieser Effekt begegnet uns weitaus öfter, als wir vielleicht denken. In der Werbung wird der hohe Anteil zufriedener Kunden gern in Zahlen dargestellt, Beispiel: “93 % der Konsumenten sind vom Geschmack überzeugt.” Auch Obdachlose, die Spenden sammeln, lassen immer etwas Geld vor sich liegen, um zu signalisieren, andere Menschen hätten bereits etwas gegeben. In Fernsehsendungen, in denen öffentlich Geld für einen guten Zweck gesammelt wird, werden die Namen der Spender mit den jeweiligen Spendenbeträgen immer wieder vorgelesen oder eingeblendet. Zusätzlich wird die Gesamtspendensumme als Beleg für die hohe Beteiligung regelmäßig genannt. Die Botschaft in allen Fällen ist klar: Seht her, wie viele Leute sich beteiligt haben, etwas geben oder ein Produkt gut finden.”
“Gefällt mir” – nicht nur die Anzahl entscheidet
Es geht um soziale Bewährtheit. In den sozialen Netzwerken wird mit einer hohen Anzahl von Fans und Kontakten eine breite Akzeptanz des Unternehmens signalisiert. Auf Facebook kommt eine weitere Dimension hinzu: Die Persönlichkeiten hinter den Kontakten. Facebook bietet Webseitenbetreibern verschiedene Möglichkeiten, den Button “Gefällt mir” einzusetzen. Werden zusätzlich zu dem Button die Miniaturbilder von “Freunden” angezeigt, liegt die Klickrate neuer Fans um ein Mehrfaches höher, als wenn dies nicht der Fall ist.
Facebook erklärt das damit, dass die Nutzer ihren Freunden und Bekannten vertrauen und eventuell ähnliche Interessen haben. Menschen sind tendenziell an den Dingen interessiert, die anderen Menschen, die sie kennen, wichtig sind. Durch das angezeigte Profilbild (Miniaturformat) schenken sie deshalb dem dargebotenen Inhalt mehr Aufmerksamkeit. So führt neben der reinen Anzahl von Fans auch noch die Abbildung bekannter Menschen dazu, dass neue Nutzer eher bereit sind, sich den Artikel auch anzusehen und auf “Gefällt mir” zu klicken.
Angst vor sozialer Ausgrenzung
Gerade im Internet wird als Antrieb für dieses Verhalten auch die Angst vor sozialer Ausgrenzung gesehen. Der Stern schreibt in seiner Ausgabe Nr. 22 vom 26.05.2011: “Der Mensch ist von Natur aus ein verführbares Wesen, soziale Ausgrenzung bereitet ihm, das zeigen Studien, sogar körperliche Schmerzen. Wenn er vor einer Entscheidung erfährt, wie die Mehrheit tickt, wird er sich meistens dieser Mehrheit anschließen. Hirnmessungen in Computertomografen zeigen: nicht aus Bequemlichkeit oder der Hoffnung zu profitieren, sondern aus Furcht, ausgeschlossen zu sein. Jede Masse wirkt wie ein Magnet. Und im Netz ist es leicht, eine Masse zu imitieren.”
Kommunikation – das Ziel ist wichtig
Diese Kraft und die Macht großer Gruppen wird in sozialen Netzwerken erst richtig deutlich. Social Media verändert Kommunikationsströme und Marketingkonzepte grundlegend. Für unsere Kommunikation, insbesondere für die Unternehmenskommunikation, wird es deshalb immer wichtiger, das Ziel der Aktivitäten klar zu definieren, regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen. Denn, was auch immer wir kommunizieren, es kann eine große Welle daraus entstehen.
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