5. April 2013

10 Gründe, Probleme willkommen zu heißen

Kategorie: Allgemein, Chancen im Blick, Erfolg, Ziele

Warum Probleme Freude bereiten und
Begeisterung auslösen können

Woher kommt das Wort “Problem” eigentlich? – Der Duden zeigt die Herkunft des Wortes aus dem Griechischen: ‘próblēma’, was soviel bedeutet wie das Vorgelegte, die gestellte Aufgabe, also ‘das, was (zur Lösung) vorgelegt wurde‘. Das Wort hat also einen positiven Kern.

Davon zu unterscheiden sind Fakten. Sie stehen fest. Sie sind unerschütterlich. Fakten sind Ereignisse aus der Vergangenheit oder eine aktuelle Gegebenheit, über die wir keine Kontrolle haben, wie das Wetter.

Im Gegensatz dazu sind Probleme lösbar. Sie bieten Handlungsspielraum. Sie fragen nach Verstand. Ihre Lösung braucht Kompetenzen. In diesem Sinne sind wir nicht Opfer sondern Gestalter einer Situation.

10 Gründe, warum Probleme eine positive Sichtweise verdienen:

  1. Probleme fordern uns auf, neue Perspektiven und Sichtweisen einzunehmen und zu lernen.
  2. Probleme wollen uns dazu bringen, etwas zu verändern. Eine Veränderung setzt voraus, dass wir uns mit einem Zustand oder in einer Situation nicht (mehr) wohlfühlen. So ändern wir beispielsweise unsere Sitzposition, sobald die bisherige Haltung nicht mehr bequem genug ist.
  3. Probleme lassen uns wachsen. Muskeln wachsen, indem wir sie dem Druck von Gegengewichten aussetzen. Analog dazu macht uns der Umgang mit Problemen als Persönlichkeit stärker.
  4. Eine problematische Situation ist nach subjektiven Maßstäben meist unerwünscht und veränderungsbedürftig. Sie ist jedoch prinzipiell veränderbar. Eine Lösung kann also gefunden werden. Zumindest die eigene Einstellung zu einer Situation kann immer verändert werden.
  5. Ein Problem macht uns auf etwas aufmerksam. Es lenkt unsere Aufmerksamkeit auf bestimmte Punkte, zum Beispiel auf Risiken oder auf die eigentlichen Ursachen hinter dem Problem.
  6. Probleme wollen uns schützen, beispielsweise einen bestimmten Weg ungeprüft weiterzugehen.
  7. Ein Problem will uns dazu bringen, Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren, zum Beispiel bei Erkrankungen.
  8. Aus gewichtigen Problemen lassen sich Ziele formulieren, für deren Erreichung es dann gute Gründe gibt. Diese Ziele haben somit eine starke Motivationskraft.
  9. Probleme sind die Wurzeln von Unternehmen. Mit ihren Produkten und Dienstleistungen verkaufen sie an ihre Kunden Lösungen für Probleme. Die Lösung von Kundenproblemen sichert das wirtschaftliche Überleben eines Unternehmen und damit auch Arbeitsplätze.
  10. Viele Chancen kommen als Probleme verkleidet zu uns. Es sind Chancen, besser und stärker zu werden. In herausfordernden Situationen – beim „Sprung ins kalte Wasser“ – können Fähigkeiten und Verhaltensweisen sichtbar werden, von denen wir nicht ahnten, dass sie in uns stecken. Wir wachsen dann über uns hinaus.

Wie wir eine problematische Situation wahrnehmen und durch welche Brille wir sie betrachten ist also unsere Entscheidung. Wir haben stets die Wahl.

Kontakt, Infos und Seminare von Christian Braun

Christian Braun ist Managementtrainer und Experte für Chancenkompetenz. Er zählt zu Deutschlands Wirtschaftsberatern und Business Coaches einer neuen Generation. Denn er kennt seit vielen Jahren die Realität als wirksame Führungskraft, als erfolgreicher Manager und als erfahrener Unternehmer.

2008 wurde er von einer namhaft besetzten Jury als Finalist im Wettbewerb um den Deutschen Unternehmerpreis ausgezeichnet.

Der Businessexperte weiß, wovon er spricht und er lebt das, was er anderen vermittelt, erfolgreich vor.

CHRISTIAN BRAUN | Consulting

Telefon: 0221 / 29 78 07 62
E-Mail: info@braun-coaching.de

Christian Braun in den ‘Sozialen Netzwerken’ | vernetzen erleben inspirieren:

  • Vernetzen Sie sich mit Christian Braun auf Xing
  • Werden Sie Freundin oder Freund auf Facebook
  • Fügen Sie Christian Braun zu Ihren Kreisen auf Google+
  • Folgen Sie Christian Braun auf Twitter

Kernthemen von Christian Braun:
Persönliche Chancenkompetenz, Selbstverantwortung, Erfolgsstrategien, Führung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

25. Februar 2013

Jammern ist keine Lösung

Kategorie: Allgemein, Chancen im Blick, Entscheiden, Erfolg, Ziele

Was wir brauchen, um mehr Chancen für uns zu nutzen

Jammern liegt im Trend! Scheinbar. – Wer Menschen zuhört, wie sie über ihr Leben sprechen, hört oft nicht viel Gutes über den Chef, die Kollegen, die Mitarbeiter, das Einkommen, die Kunden, Freunde und Familie, den Partner bzw. die Partnerin und über die Zufriedenheit mit sich im Allgemeinen oder im Speziellen.

Jammern vergrößert das Problem

Psychologen sehen im kollektiven Jammern auch eine gesellschaftliche Funktion, denn es erzeugt soziale Nähe. Doch gleichzeitig geht es zu Lasen der Produktivität und bremst die eigene Entwicklung. Jammern vergrößert das Problem. Wenn wir klagen, konzentrieren wir uns auf das, was nicht funktioniert, auf das, was gerade nicht da ist und schieben die Verantwortung dafür auf die Umstände oder auf andere Personen. Eine Grundeinstellung von Mangel, Begrenztheit und Ohnmacht macht sich breit.

Jammern über ein Problem verhindert dessen Lösung. Denn wer über ein Problem klagt, der kann sich nicht gleichzeitig auf die Lösung konzentrieren. Der Blick für Chancen geht verloren. Auf Dauer schwindet das Zutrauen in die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen, Herausforderungen meistern zu können.

Wir haben es so gewollt

Worüber beschweren wir uns eigentlich? Es sind oft Dinge, die wir selbst so gewollt oder herbeigeführt haben oder die wir zumindest zulassen. Doch dafür sind wir selbst verantwortlich. Wir haben uns für einen Arbeitgeber frei entschieden, haben den Arbeitsvertrag unterschrieben und das Gehalt akzeptiert. Wir haben “Ja” zu unserer Verantwortung im Job gesagt. Wir gestalten unsere tägliche Freizeit in Eigenregie und entscheiden täglich über Sport und unsere Ernährung. Wir haben unseren Partner bzw. unsere Partnerin selbst ausgewählt. Wir alle haben uns in hohem Maße für das Leben entschieden, das wir führen. Wir sind Baumeister unseres Lebens.

Wahlfreiheit als Chance

Dieser Zusammenhang folgt dem Gesetz von Ursache und Wirkung: Auf jede Ursache folgt eine Wirkung und für jede Wirkung gibt es mindestens eine Ursache. So wird das Leben, das wir heute führen, von der Qualität der von uns betrachteten Wahlmöglichkeiten und getroffenen Entscheidungen aus der Vergangenheit bestimmt. Jede Alternative hat dabei ihren Preis, der mit materiellen oder ideellen Kosten zu Buche schlagen kann.

Wir haben also immer eine Wahl und entscheiden uns damit auch für einen Preis und für Konsequenzen, die wir bereit sind zu tragen, oder eben nicht. Und genau darin liegt die Chance für jeden von uns an jedem Tag. Denn wer die Verantwortung für sein Leben tatsächlich übernimmt, der verfügt automatisch über Wahlfreiheit.

Jeder von uns kann täglich eine neue Wahl treffen und sich neu entscheiden. Diese bewusste Erkenntnis kann schon eine beruhigende Wirkung entfalten. So wird unsere zukünftige Lebensqualität in hohem Maße von den Entscheidungen geprägt, die wir heute treffen. Das ist unsere Chance.

Konzentration auf den eigenen Handlungsspielraum

Erfolgreiche Menschen und Unternehmen sind in der Lage – trotz eventueller Widrigkeiten – auf scheinbare “Zufälle” wirksam zu reagieren und ihr Glück zu steigern. Sie konzentrieren sich in jeder Situation auf ihren Einflussbereich, erkennen Chancen oder führen Chancen gezielt herbei und nutzen diese Möglichkeiten für sich, für ihre Projekte und Ziele.

Je mehr Wahlmöglichkeiten wir dabei haben, unser jeweiliges Ziel zu erreichen, desto freier und flexibler sind wir und umso besser wird der Weg sein, den wir wählen.

Die Fähigkeit, Chancen zu erkennen, zu erzeugen und effektiv für sich zu nutzen ist ein wunderbares Instrument. Diese Chancenkompetenz kann erlernt und gestärkt werden. Grundvoraussetzung ist, die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen zu wollen – jeden Tag.

“Die Menschen machen immer die Umstände dafür verantwortlich, was sie sind. Ich glaube nicht an Umstände. Die Menschen, die vorangehen in dieser Welt, sind stets jene, die sich aufmachen und die Umstände suchen, die sie brauchen, und diese schaffen, wenn sie sie nicht finden können.”

George Bernard Shaw
(1856-1950)

Kontakt, Infos und Seminare von Christian Braun

Christian Braun ist Managementtrainer und Experte für Chancenkompetenz. Er zählt zu Deutschlands Wirtschaftsberatern und Business Coaches einer neuen Generation. Denn er kennt seit vielen Jahren die Realität als wirksame Führungskraft, als erfolgreicher Manager und als erfahrener Unternehmer.

2008 wurde er von einer namhaft besetzten Jury als Finalist im Wettbewerb um den Deutschen Unternehmerpreis ausgezeichnet.

Der Businessexperte weiß, wovon er spricht und er lebt das, was er anderen vermittelt, erfolgreich vor.

Telefon: 0221 / 29 78 07 62
E-Mail: info@braun-coaching.de

Besuchen Sie uns im Web:
Homepage: http://www.braun-coaching.de

Werden Sie Freundin oder Freund auf Facebook:
Facebook: http://www.facebook.com/braun.business

Vernetzen Sie sich mit Christian Braun auf Xing:
Xing: http://www.xing.com/profile/Christian_Braun89

Folgen Sie Christian Braun auf Twitter:
Twitter: http://twitter.com/Christian_Braun

Kernthemen von Christian Braun:
Persönliche Chancenkompetenz, Selbstverantwortung, Erfolgsstrategien, Führung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

14. Januar 2013

“Schwierigkeiten gehören dazu”

Kategorie: Allgemein, Chancen im Blick, Erfolg, Ziele

“Und hätte mir jemand anfangs gesagt, was für ein steiniger Weg vor mir liegt, bevor ich sagen kann: ‘Ich bin angekommen’ – dann hätte ich möglicherweise geschwankt.”

Die Unternehmerin und erfolgreiche Biographin Irene Wahle schreibt und produziert Biographien und Firmenchroniken. Darüber hinaus plant, entwickelt und zelebriert sie persönliche Abschiedsfeiern. 2008 wurde sie mit dem ersten “Deutschen Biographiepreis” ausgezeichnet.

In ihrem Newsletter vom 31.12.2012 erzählt Irene Wahle auf beeindruckende Weise einen Teil ihrer eigenen Geschichte. Sie beschreibt, wie sie ihren Weg suchte und dabei mit Herausforderungen umging und schließlich ihre Profession fand. Irene Wahle ist eine Frau, die Chancen erkennt, herbeiführt und für sich nutzt. Damit hat sie sich ihren persönlichen Traum erfüllt.

Auszug aus ‘Biographische Neueste Nachrichten 02.2012′:

[...]

Die mageren Jahre

Die Jahre gingen ins Land, die reinen Reden auf den Friedhöfen waren aus unterschiedlichen Gründen rückläufig. Mein einst eingeschlagener Weg stand immer mehr im Widerspruch mit dem, was ich erreichen wollte:

„Licht in das Tabuthema Tod und in die Trauer der Menschen tragen […] Abschiedsfeste an besonderen Orten zelebrieren, die ein letztes Mal den Geist und die Persönlichkeit eines Menschen fühlbar machen und ein Spiegel gelebten Daseins sind. Menschen unterstützen Vorsorge für den Ausklang des Daseins zu treffen.”

Neues in alten Strukturen zu etablieren war für mich unmöglich, darin eingeschlossen die seit Jahrzehnten eingefahrene Marktpreise zu känzeln und sie dem Wert meiner Leistung anzupassen. Ich tat mich schwer, diesen Weg zu verlassen, sicherte er mir doch scheinbar mein tägliches Brot. Ein Autounfall brachte mich zur Besinnung und festigte meinen Entschluss:

„Konsequent die alten Vermarktungswege schließen und am eigenen Pfad bauen.“

Wenn sich alte Türen schließen und sich neue öffnen sollen, dann dauert das. Glücklicherweise bei mir weniger als die sieben mageren Jahre, die in der Bibel beschrieben werden. Ich nenne diese Zeit meine Fensterkitt- Phase. Der Volksmund bezeichnet Fensterkitt als die letzte mögliche Nahrungsquelle. Auch wenn ich so etwas nie wieder erleben möchte, weiß ich innerlich, dass sie zu meinem Lebensplan gehörte.

Sie hat mir gezeigt, dass es auch in den schlimmsten Zeiten günstige Fügungen gibt, die weiterhelfen und mir wieder ein Stück weit mehr beigebracht, um Hilfe zu bitten. Sie gaben mir nach absolut stressigen Jahren den Raum, bei mir selbst anzukommen, um heraus zu finden, was ich wirklich will. Aber auch Zeit, um darüber nachzudenken, mit welchen ungeklärten Lebensaufgaben ich mich an meinem Weiterkommen behindere. Jahre, die mich mit der Erkenntnis zurückließen, dass Schwierigkeiten dazu gehören, wenn ich eine Vision verwirklichen will.

Diese Erlebnisse haben mich demütig zurück gelassen. Ich weiß heute mit wie wenig ich auskommen kann und bin dankbar für das, was ich habe. Genauso sehr kann ich heute schätzen, was ich mir mit meiner Hände Arbeit und mit meinem Geist erschaffe.

Und vor allem habe ich eines gelernt im Leben:

„Es geht immer weiter, wenn ich an mich glaube und Zeit und Geduld mitbringe.“

Anders Abschied nehmen

Auf meine eigenen Füße gestellt, überlegte ich mir meine Vermarktungsstrategie, die mich mit den Menschen in Verbindung bringen sollte, die meine Leistungen wertschätzen, brauchen und wollen. Die ein Gespür für Kunst und die schönen Dinge des Lebens besitzen, die das Besondere suchen und Antworten finden wollen. Das Internet erschien mir neben der herkömmlichen PR als passender Weg. Anfangs über die Website, später über einen Blog und die sozialen Medien wie Facebook und Co. So kamen sie nach und nach, die Aufträge von Menschen, die persönlich und anders Abschied nehmen wollen.

[...]

Quelle: Biographin Irene Wahle, Biographische Neueste Nachrichten 02.2012.
Foto: Georg Scharnweber.

Mehr über die Biographin Irene Wahle auf www.irene-wahle.de.

Chancen gezielt nutzen!

Von Thomas A. Edison stammt das Zitat: “Die meisten Leute verpassen eine gute Gelegenheit, wenn sie nach Arbeit und Ärmel-Hochkrempeln riecht.“

Doch persönliche Chancenkompetenz zeigt sich gerade in schwierigen Situationen, im Umgang mit Problemen und wenn es unbequem wird. Dabei geht es um die Konzentration auf den verfügbaren Handlungsspielraum, um den eigenen Einflussbereich und oftmals einfach um einen neuen Weg, um die “andere Alternative”.

Kontakt, Infos und Seminare von Christian Braun

Christian Braun zählt zu Deutschlands Wirtschaftsberatern und Business Coaches einer neuen Generation. Denn er kennt seit vielen Jahren die Realität als wirksame Führungskraft, als erfolgreicher Manager und als erfahrener Unternehmer.

2008 wurde er von einer namhaft besetzten Jury als Finalist im Wettbewerb um den Deutschen Unternehmerpreis ausgezeichnet und erzielte den zweiten Platz.

Der Businessexperte und Chancenspezialist weiß, wovon er spricht und er lebt das, was er anderen vermittelt, erfolgreich vor.

Telefon: 0221 / 29 78 07 62
E-Mail: info@braun-coaching.de

Besuchen Sie uns im Web:
Homepage: http://www.braun-coaching.de

Werden Sie Freundin oder Freund auf Facebook:
Facebook: http://www.facebook.com/braun.business

Vernetzen Sie sich mit Christian Braun auf Xing:
Xing: http://www.xing.com/profile/Christian_Braun89

Folgen Sie Christian Braun auf Twitter:
Twitter: http://twitter.com/Christian_Braun

Kernthemen von Christian Braun:
Erfolgsstrategien, persönliche Chancenkompetenz, Führung, Selbstverantwortung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

29. Dezember 2012

Turbulenzen

Kategorie: Chancen im Blick, Erfolg, Werte, Ziele

Wenn du für ein Thema brennst, gib nicht auf!

Im Chinesischen setzt sich das Wort Krise aus zwei Schriftzeichen zusammen. Das eine bedeutet Gefahr (Krise) und das andere Gelegenheit (Chance).

Als Unternehmer habe ich schon oft erlebt, wie nah Risiken und Chancen beieinanderliegen.

Dabei können Turbulenzen im beruflichen oder privaten Leben unterschiedliche Ursachen haben. Die Hauptursache sind Menschen und ihre Verhaltensweisen.

Die Fähigkeit, eine Krise zu bewältigen, kann man nur durch eine echte Krise oder einen tatsächlichen Rückschlag erwerben.

Denn diese Erfahrungen lassen Menschen reifen.

Dazu eine kleine Geschichte:

Es ist Anfang 2012. Ich bin auf einer USA-Reise und genieße die Zeit. Es ist eine Art kreative Pause, um Energie zu tanken. Viele neue Ideen entstehen.

Inmitten dieser Situation erreicht mich eine Nachricht aus Deutschland. Ein Geschäftspartner missbraucht das in ihn gesetzte Vertrauen, bricht Absprachen und schadet dem Geschäftsbetrieb. Das gemeinsame Projekt gerät daraufhin in eine gefährliche Schieflage. Es scheint, als könne das Unternehmen an dieser Entwicklung kaputtgehen.

Enttäuschung und Wut machen sich breit. Sie reduzieren für kurze Zeit meine Fähigkeit, über Lösungen nachzudenken. Ich hole tief Luft, entspanne mich und gehe auf Distanz zu der kritischen Situation. Aus einer Art Leuchtturmperspektive mache ich mir bewusst, dass ich seit vielen Jahren Lösungen für Herausforderungen entwickle. Ich weiß, dass ich es kann und stelle mir vor, als Berater zu dem Thema hinzugezogen worden zu sein.

In dieser Situation denke ich an den Plan B, den ich für vergleichbare Fälle entwickelt hatte. Von Miami aus telefoniere ich mit Vertrauenspersonen in Deutschland. Sie helfen mir, die Situation weiter zu analysieren, auch aus rechtlicher Sicht. Was sind die Fakten? Das Bild wird klarer. Ich spiele verschiedene Szenarien durch. Was kann schlimmstenfalls passieren? Welche Maßnahmen können (sofort) ergriffen werden, um die Situation in den Griff zu bekommen?

Dann mein Rückflug nach Deutschland. Es folgen weitere persönliche Gespräche – auch mit dem Geschäftspartner. Doch die gemeinsame Basis ist zerstört. Sein Handeln wird von Motiven geleitet, die nicht meine sind. Auch menschlich entsteht ein Bruch. Er ist endgültig.

Dann geht alles recht schnell. Ich treffe meine Entscheidung: Kontrollierte Notbremsung. Ich will den Geschäftspartner ausbremsen und damit weiteren Schaden vermeiden. Das ist meine Chance, um aus bereits geschaffenen Werten wieder etwas Neues ermöglichen zu können.

Trotz aller Risiken, die dieser Weg mit sich bringt, entscheide ich mich, ihn zu gehen. Eine unsichere Situation mit offenem Ausgang entsteht. Ich bereite mich auf weitere Turbulenzen und damit verbundene Kurskorrekturen vor.

In Bezug auf dieses Thema folgen schwere Monate. Trotz aller Schwierigkeiten behalte ich meine Zielvision fest im Blick und arbeite hart daran, sie Realität werden zu lassen, was nicht immer leicht fällt.

Durchhaltevermögen und Geduld sind gefragt. Aus vielen kleinen und großen Dingen auf diesem Weg schöpfe ich Energie, entwickle Ideen und gehe neue Wege. Die Perspektive wird schrittweise konkreter. Aus der Chance wird schließlich Realität.

Ende 2012 schließt sich der Kreis. Es ist geschafft. Die ursprüngliche Geschäftsidee lebt wieder auf in einem neuen Unternehmen. Das innovative Konzept wird weiterentwickelt. Ein neues Team hat sich eine gemeinsame Mission gegeben. Gleichgerichtete Werte prägen nun wieder das Handeln. Das Geschäft bekommt eine internationale Ausrichtung. Neue Chancen entstehen.

Ich bin zufrieden, fühle mich am Ziel. Und dabei ist es der Beginn einer neuen spannenden Reise …

Mein Fazit

Wenn du für ein Thema brennst, gib nicht auf! Nutze deine Chancen. Es gibt mehr als du denkst – immer. Konzentriere dich auf dein Ziel und auf deinen verfügbaren Handlungsspielraum. Sei auf Turbulenzen vorbereitet und nimm regelmäßig Kurskorrekturen vor. Du hast immer eine Alternative.

Kontakt, Infos und Seminare von Christian Braun

Telefon: 0221 / 29 78 07 62
E-Mail: info@braun-coaching.de

Besuchen Sie uns im Web:
Homepage: http://www.braun-coaching.de

Werden Sie Freundin oder Freund auf Facebook:
Facebook: http://www.facebook.com/braun.business

Vernetzen Sie sich mit Christian Braun auf Xing:
Xing: http://www.xing.com/profile/Christian_Braun89

Folgen Sie Christian Braun auf Twitter:
Twitter: http://twitter.com/Christian_Braun

Kernthemen von Christian Braun:
Erfolgsstrategien, persönliche Chancenkompetenz, Führung, Selbstverantwortung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

28. August 2012

Neuer Weg versus alter Trott

Kategorie: Allgemein, Chancen im Blick, Werte

Wir Menschen sind selbst für unser Leben verantwortlich.

Unser Verhalten leitet sich von unseren eigenen Entscheidungen ab, nicht von den gegebenen Bedingungen.

Was wir aus bestimmten Situationen machen und wie wir entscheiden, liegt in unseren eigenen Händen.

Diese Einsicht kann manchmal bitter sein. Sie bietet jedoch auch eine Menge Chancen.

Viele Menschen beschweren sich Tag für Tag über Dinge, die sie selbst so gewollt und herbeigeführt haben oder, die sie zumindest zulassen.

Wenn Ihnen etwas nicht schmeckt, dann sollten Sie sich verändern. Raus aus dem “alten Trott”! Sagen Sie sich: “Ich trage die Verantwortung!”

Mehr dazu auch im Artikel “Selbstverantwortung” von Christian Braun.

Kontakt, Infos und Seminare von Christian Braun

Telefon: 0221 / 29 78 07 62
E-Mail: info@braun-coaching.de

Besuchen Sie uns im Web:
Homepage: http://www.braun-coaching.de

Werden Sie Freundin oder Freund auf Facebook:
Facebook: http://www.facebook.com/braun.business

Vernetzen Sie sich mit Christian Braun auf Xing:
Xing: http://www.xing.com/profile/Christian_Braun89

Folgen Sie Christian Braun auf Twitter:
Twitter: http://twitter.com/Christian_Braun

Kernthemen von Christian Braun:
Erfolgsstrategien, persönliche Chancenkompetenz, Führung, Selbstverantwortung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

20. März 2012

Spielregeln des Vertrauens

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Führung

Wikipedia erklärt: “Vertrauen ist die subjektive Überzeugung (auch Glaube) von der Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen).”

Vertrauen und Unternehmenskultur

Das Thema Vertrauen hat gerade für Unternehmen und die Unternehmenskultur eine große Bedeutung. Die Managementautorin Mary Parker Follett bezeichnet Unternehmenskultur als die “Kraft, die Gemeinschaft erzeugt” und Erfolg ermöglicht. Dabei gibt es einen erkennbaren Zusammenhang zwischen Vertrauen und Unternehmenskultur. Wenn es einer Führungskraft gelingt, das Vertrauen der Mitarbeiter aufzubauen, zu gewinnen und dauerhaft zu erhalten, dann ist meist auch die Kultur in der Organisation und das Arbeitsklima in Ordnung. Doch ohne Vertrauensbasis nützen alle Bemühungen um Kultur und Motivation der Mitarbeiter nichts.

Wechselseitiges Vertrauen

Eine solide Vertrauensbasis baut auf wechselseitiges Vertrauen, ist also keine Einbahnstraße. Es geht darum, dass sich die Mitarbeiter im Ernstfall auf ihre Führungskraft verlassen können und dass sich die Führungskraft auf seine Mitarbeiter verlassen kann. Durch dieses wechselseitige Vertrauen kann sich eine dauerhafte Motivationsdynamik entfalten. Diese Qualität kann mit klassischen Maßnahmen zur Steigerung der Motivation kaum erreicht werden. Wo Vertrauen fehlt, kann es also auch kaum Motivation geben.

Stabilität und Belastbarkeit

Schließlich ermöglicht Vertrauen erst eine stabile und tragfähige Führungssituation, die gerade in schwierigen Zeiten Belastungen standhält. Das bedeutet, dass Mitarbeiter in dieser Situation auch einmal Führungsfehler aushalten und diese verzeihen, ohne dass sofort die Kompetenz oder die Autorität der Führungskraft angezweifelt wird.

Vertrauen schaffen

Der Aufbau einer soliden Vertrauensbasis in einem Unternehmen braucht Zeit – vorausgesetzt es gelingt überhaupt. Umso leichter kann ein unachtsames Management sie aber auch wieder schnell zerstören.

Den meisten Führungskräften wird am Anfang von ihren Mitarbeitern ein gewisser Vertrauensvorschuss geschenkt. Der erste Baustein, um Vertrauen aufzubauen zielt deshalb auf den richtigen Umgang mit Fehlern und Erfolgen.

  • Umgang mit Fehlern und Erfolgen

In einigen Organisationen habe ich erlebt, dass Erfolge zwar gemeinsam gefeiert werden, dass Mitarbeiter bei Misserfolgen von ihren Führungskräften jedoch schnell im Regen stehen gelassen werden. Wer als Führungskraft Vertrauen aufbauen will, der sollte die folgenden Grundsätze beachten:

- Fehler der Mitarbeiter sind auch Fehler der Führungskraft – jedenfalls nach außen.
- Fehler der Führungskraft sind und bleiben Fehler der Führungskraft – ohne Ausnahme.
- Erfolge der Mitarbeiter sind auch deren Erfolge.
- Erfolge des Chefs sind im Idealfall Erfolge des Teams und damit gemeinsame Erfolge.

  • Anerkennung und Wertschätzung

Hier geht es um persönliche Kontakte und wertschätzendes Zuhören. Auch wenn es nur wenige Minuten pro Tag sind, nehmen Sie sich als Führungskraft die Zeit und planen Sie Ihren Tag entsprechend.

  • Authentizität

“Spielen” Sie keine Rolle, auch wenn Sie als Führungskraft eine Rolle im Sinne der Hierarchie, der Aufgabe und der Verantwortung ausfüllen. Authentisch sein, heißt in dem Zusammenhang, echt sein, Mensch sein – mit Ecken und Kanten.

  • Wirksamkeit

Vielleicht kennen Sie den Ausspruch “Wer führen will, darf nicht zu lieb sein”. Auftrag einer Führungskraft ist es, Resultate zu erzielen, dabei Menschen den Weg aufzuzeigen und sie darin zu unterstützen, sich für den Erfolg ihrer Einheit zu engagieren. Die Führungskraft trägt Verantwortung und löst Probleme, motiviert und inspiriert, überrascht, schockiert und beeindruckt, lenkt und entscheidet. Dabei wird klar, dass es weniger um den “richtigen” oder “schönen” Führungsstil geht als um die Fokussierung auf Wirksamkeit. Wo Resultate erzielt werden entstehen Erfolgserlebnisse für die Menschen, die daran mitgewirkt haben.

  • Verantwortung

Die Übernahme von Verantwortung ist nicht an Begabung geknüpft. Wer Verantwortung übernimmt, trifft den persönlichen Entschluss, für das, was er tut, einzustehen. Wer als Führungskraft nicht bereit ist, tatsächlich zu seiner Verantwortung zu stehen, ist keine Führungskraft und kann nicht erwarten, dass Mitarbeiter ihm wirklich folgen und Vertrauen zu ihm haben.

  • Klarheit

Führungskräfte, die über eine innere Klarheit in Bezug auf ihre Grundsätze und Prinzipien, auf ihre Werte, Ziele und Kompetenzen verfügen, strahlen nach außen ein entsprechendes Selbstwertgefühl aus. Das ermöglicht ihnen ein konsistentes und prognostizierbares Handeln. Mitarbeiter, die wissen, wofür die Führungskraft steht und wofür nicht, können leichter Vertrauen aufbauen.

  • Maßvolle Kontrolle

Grundlage von Kontrolle muss immer Vertrauen sein. Dennoch braucht es gerade für schwierige Situationen ein Regelwerk, das bestimmte Kontrollmechanismen enthält und das verhindert, in die “Falle des blinden Vertrauens” zu tappen. Der offene Umgang mit dem Thema Kontrolle schafft Transparenz und ermöglicht Vertrauen.

Seit vielen Jahren unterstützt Christian Braun Führungskräfte in Unternehmen sowie Existenzgründer und etablierte Unternehmer erfolgreich in ihrer Entwicklung.

Kontakt, Infos und weitere Seminare von Christian Braun

Telefon: 0221 / 29 78 07 62
E-Mail: info@braun-coaching.de

Besuchen Sie uns im Web:
Homepage: http://www.braun-coaching.de

Werden Sie Freundin oder Freund auf Facebook:
Facebook: http://www.facebook.com/braun.business

Vernetzen Sie sich mit Christian Braun auf Xing:
Xing: http://www.xing.com/profile/Christian_Braun89

Folgen Sie Christian Braun auf Twitter:
Twitter: http://twitter.com/Christian_Braun

2-Tages-Intensivseminare von Christian Braun:
CHANCENINTELLIGENZ
Chancen dauerhaft erkennen, erzeugen und für sich nutzen

© Christian Braun

10. März 2012

480 Minuten – ausgefüllt mit Begeisterung

Kategorie: Chancen im Blick

“Chancen im Blick” von Christian Braun

Unser Betriebskapital für einen Tag besteht üblicherweise aus acht Stunden oder 480 Minuten, im besten Fall ausgefüllt mit Begeisterung, Glück und Zufriedenheit.

Sollten diese 480 Minuten und unsere Begeisterung es nicht wert sein, dass wir wenigstens einmal pro Tag fünf oder zehn Minuten in die Planung ihres sinnvollen Einsatzes investieren?

Kontakt, Infos und Seminare von Christian Braun

Telefon: 0221 / 29 78 07 62
E-Mail: info@braun-coaching.de

Besuchen Sie uns im Web:
Homepage: http://www.braun-coaching.de

Werden Sie Freundin oder Freund auf Facebook:
Facebook: http://www.facebook.com/braun.business

Vernetzen Sie sich mit Christian Braun auf Xing:
Xing: http://www.xing.com/profile/Christian_Braun89

Folgen Sie Christian Braun auf Twitter:
Twitter: http://twitter.com/Christian_Braun

Kernthemen von Christian Braun:
Erfolgsstrategien, persönliche Chancenkompetenz, Führung, Selbstverantwortung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

7. März 2012

Ausflüchte!

Kategorie: Allgemein, Erfolg

Wir Menschen neigen mehr oder weniger dazu, für Misserfolge scheinbar überzeugende Entschuldigungen vorzubringen. Da werden Ausflüchte gebraucht wie:

Wenn ich etwas mehr Geld hätte …
Wenn ich nicht Frau und Kinder hätte …
Wenn ich meinen Traumberuf hätte …
Wenn ich nicht krank wäre …
Wenn mir nicht diese einmalige Gelegenheit durch die Lappen gegangen wäre …
Wenn ich mehr Zeit für Sport hätte …
Wenn ich nicht so allein wäre …
Wenn ich gewusst hätte …
Wenn ich nicht so dick wäre …
Wenn sich mein Chef nicht so verhalten hätte …
Wenn ich nicht so ein Pechvogel wäre …
Wenn ich andere Kollegen hätte …
Wenn ich damals nicht diesen einen Fehler gemacht hätte …
Wenn ich ein eigenes Unternehmen hätte …
Wenn, wenn, wenn …

Wenn – und das ist das größte Wenn von allen! – wenn ich den Mut hätte, mich so zu sehen, wie ich wirklich bin, dann wüsste ich auch, was ich falsch gemacht habe, und könnte mich umstellen.

Dann könnte ich aus meinen Fehlern lernen und aus den Erfahrungen anderer Nutzen ziehen, denn an meiner augenblicklichen Lage sind nur meine eigenen Fehler und Schwächen schuld.

Wenn ich mehr Zeit und Energie darauf verwendet hätte, mich selbst zu erforschen, als darauf, Entschuldigungen für meine Fehlschläge zu suchen, dann wäre ich heute ein ganzes Stück weiter – dann wäre ich längst erfolgreich und zufrieden!” (Napoleon Hill)

25. Oktober 2011

Zeitmanagement außer Balance

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Management, Zeitmanagement

→ Zeitmanagement und Work-Life-Balance im Zeitalter der Tempo-Gesellschaft

Führungskräfte, Freiberufler und Unternehmer berichten im Coaching immer öfter von “Zeitstress”. Es geht um das Gefühl, den Anforderungen des Tages nicht mehr gerecht werden zu können, von einem Termin zum nächsten hetzend, stets auf Achse und immer erreichbar. Hinzu kommt die Angst, etwas Wichtiges zu verpassen: den Super-Auftrag.

Von moderner Technik erhoffen wir uns eine Besserung der Situation. Smartphones, Laptops, Tablet-PCs und immer schnellere Internetverbindungen sollen helfen, effizient zu sein und Zeit zu gewinnen. Doch das Gegenteil ist oft der Fall.

Dafür gibt es zahlreiche praktische Beispiele. Dank unserer ständigen Erreichbarkeit und der günstigen Tarife greifen wir heute viel häufiger und schneller zum Handy als früher zum Telefonapparat. Leider eben auch für Unwichtiges. Deshalb gehören Telefonate heute zu den häufigsten Zeitfressern. Ein anderes Beispiel: E-Mail-Verkehr. Wir brauchen heute einen Bruchteil der Zeit, die wir früher zur Erstellung eines Briefes benötigt haben, um eine E-Mail zu verfassen. Gleichzeitig verschicken wir jedoch ein Vielfaches an E-Mails. Damit multipliziert sich der Aufwand insgesamt – trotz schnellerer Technik.

Eine unüberschaubare Masse an Ratgebern, Vorträgen und Seminaren verspricht Hilfe. Doch die eigenen Aufgaben zu managen ist oft keine hinreichende Lösung. Einerseits verursacht die Beschäftigung mit Zeitmanagement zusätzliche Arbeit. Andererseits führt tatsächlich eingesparte Zeit oft nicht zu einer Verbesserung der Situation. Denn wir neigen dazu, die frei gewordene Zeit mit neuen Aufgaben zu füllen. Der Druck wird größer. Der Impuls, bei einem Zeitproblem immer schneller zu werden, kann schließlich zum Burn-out führen.

Die Techniken und Regeln im Zeitmanagement können helfen, wenn sie richtig eingesetzt werden und zur Person und zur Situation passen.

Oftmals liegen hinter Zeitproblemen jedoch auch tiefere Ursachen und Blockaden. Erst wenn diese erkannt und behoben sind, ist der Weg frei, um eine geänderte Arbeitsweise im Alltag gezielt zu verankern. Das AMPEL-Modell bietet eine strukturierte Vorgehensweise zur nachhaltigen Verbesserung des Zeitmanagements.

Eine wirkungsvolle Anti-Stress-Strategie kann durch folgende Bausteine unterstützt werden:

  • Auszeiten - ein paar Tage raus (auf eine Berghütte, ans Meer oder einfach mal ins Kloster), ohne Technik und ohne den üblichen Alltag.
  • Energiespender - Kleinigkeiten, die guttun: Musik bewusst hören, eine Tasse Tee oder Kaffee in Ruhe genießen, Cabrio fahren oder vielleicht eine Kirche besuchen. Erstellen Sie Ihre persönliche Liste an Dingen, die Ihnen guttun und von denen Sie immer und überall irgendetwas umsetzen können.
  • Nein sagen – Wenn Sie Nein sagen, dann tun Sie das ohne schlechtes Gewissen, ohne Rechtfertigungen und ohne relativierende Worte wie “eigentlich” oder “normalerweise”. Der beste Zeitplan kann nicht funktionieren, wenn andere ständig dazwischenfunken. Die schlechte Organisation anderer Menschen darf nicht zu einer Last für Sie werden. Wenn Sie also Nein sagen wollen, dann tun Sie dies klar und deutlich: “Nein, das klappt nicht.” – “Nein, morgen geht nicht, ich kann Ihnen jedoch nächsten Montag anbieten.”
  • Sport und Gesundheit – Bewegung hilft, Stress und Belastungen abzubauen. Ihre Ernährung ist der Kraftstoff für Ihren Körper. Und Schlaf ist wichtig zur Regeneration. Reden Sie sich nicht ein, mit drei oder vier Stunden Schlaf auszukommen. Das geht dauerhaft nicht gut. Wer nachts zu wenig schläft, ist tagsüber nicht optimal leistungsfähig.
  • Umdenken - Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Effizienz prägt unseren Alltag und unser Denken. Das führt dazu, dass wir Fahrzeiten (im Auto oder in der Bahn), Stau- und Wartezeiten als eine Art “Zeitverschwendung” einstufen. Wechseln Sie die Perspektive: In Zeiten, in den Sie nicht “produktiv” sind, “gewinnen” Sie Lebenszeit, denn Sie müssen nichts entscheiden, keine Resultate erzielen und niemanden argumentativ von einer Sache überzeugen. Sie können einfach da sein und sich über diese gewonnene Zeit freuen. Probieren Sie’s. Es funktioniert. Und auch die Angst, etwas Wichtiges zu verpassen lässt sich aus einer anderen Perspektive betrachten. Es gibt fast nichts, das nicht warten kann. Mir ist nicht bekannt, dass einem Unternehmen, ein Auftrag nicht erteilt wurde, nur weil der Ansprechpartner für ein paar Stunden nicht erreichbar war.

Seit vielen Jahren unterstützt Christian Braun Führungskräfte in Unternehmen sowie Existenzgründer und etablierte Unternehmer erfolgreich in ihrer Entwicklung.

Kontakt, Infos und weitere Seminare von Christian Braun

Telefon: 0221 / 29 78 07 62
E-Mail: info@braun-coaching.de

Besuchen Sie uns im Web:
Homepage: http://www.braun-coaching.de

Werden Sie Freundin oder Freund auf Facebook:
Facebook: http://www.facebook.com/braun.business

Vernetzen Sie sich mit Christian Braun auf Xing:
Xing: http://www.xing.com/profile/Christian_Braun89

Folgen Sie Christian Braun auf Twitter:
Twitter: http://twitter.com/Christian_Braun

Top Performance-Seminare von Christian Braun:
http://www.braun-coaching.de/blog/seminare
Mit exklusiver Follow-up-Betreuung zur Transfersicherung.

© Christian Braun

23. Oktober 2011

CoachGuide 2012 – Wie Sie Ihren Coach finden

Kategorie: Allgemein, Erfolg

Das Who-is-Who der Coaching-Branche

Coaching ist in aller Munde – in Unternehmen, bei Personalentwicklern und Privatklienten. Kein Weiterbildungssegment verzeichnet derzeit größere Zuwächse. Schätzungen gehen heute schon von einem Jahresumsatz der Branche von rund 300 Millionen Euro aus. Doch worauf kommt es bei der Auswahl eines Coachs an?

Qualität im Coaching zählt

Coaching in Deutschland wird professioneller. Eine Exklusivumfrage für den Harvard Business Manager unter 201 Managern und Personalentwicklern deutscher Unternehmen belegt diesen Trend. Die Studie macht deutlich: Qualitätskontrollen, die Auswahl der Coachs und eine permanente Erfolgskontrolle werden immer wichtiger (Harvard Business Manager, März 2008).

Wer einen Coach sucht, sollte nicht den erstbesten Berater wählen, sondern Personen und Angebote genau miteinander vergleichen.

CoachGuide 2012

Eine praktische Hilfe hierfür bietet der “CoachGuide 2012″ aus dem Hause managerSeminare.

Über 300 Coachs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen sich ausführlich vor:

Neben einem Kurzsteckbrief finden sich Angaben zur Ausbildung und Qualifikation des Coachs sowie zu dessen thematischen Schwerpunkten, Zielgruppen und Referenzen. Jedes Profil ist mit ausführlichen Kommunikationsdaten versehen, so dass weitere Fragen auch im direkten Kontakt schnell geklärt werden können.

Die Struktur der Profilinformationen entspricht der Darstellung im Online-CoachGuide von managerSeminare. Hier das Profil des Business Coachs Christian Braun.

Wissenswertes über Coaching

Für alle, die sich ganz allgemein für das Thema Coaching interessieren, bietet der “CoachGuide 2010″ neben dem Branchenverzeichnis auch interessante Hintergrundinfos: Insgesamt sechs Coachinggeschichten und Erfahrungsberichte zeigen nicht nur die Methodenvielfalt im Coaching. Sie vermitteln vielmehr auch einen Eindruck von der Bandbreite der angebotenen Formate.

Weitere Informationen zum “CoachGuide 2012″ und wie Sie Ihren Coach finden bietet Ihnen die Coachdatenbank von managerSeminare.