20. November 2011

Christian Braun als Mentor bei 3 Day Startup (3DS)

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Existenzgründung, Ziele

40 Studenten aus unterschiedlichen Fachbereichen. Qualifiziert, engagiert, innovativ und ein bewegendes Ziel fest im Blick: Das eigene Unternehmen!

Ein Slogan mit Kraft

Die Veranstaltung „3 Day Startup“ (3DS) ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein kraftvolles Ziel Menschen und Teams antreiben und zu Höchstleistungen motivieren kann. Der Slogan “Gründe dein Unternehmen in nur drei Tagen” ist Programm. Das Event findet weltweit statt, seit 2010 auch in Deutschland.

In nur drei Tagen soll aus einer groben Geschäftsidee der erste Prototyp und ein Businessplan entstehen, der auch der Prüfung durch potenzielle Investoren standhält.

100 Studenten bewarben sich für das Event in Aachen vom 18. bis zum 20. November 2011. 40 Teilnehmer gingen schließlich an den Start. Die besten potenziellen Geschäftsideen wurden am zweiten Tag in Kleingruppen ausgearbeitet.

Know-how bünden

Das Motto dahinter: Menschen bündeln ihr Know-how, so dass am Ende aus einer Idee ein tragfähiges Konzept entstehen kann. Hierfür stehen den Studenten auch professionelle Mentoren mit verschiedenen Schwerpunkten zur Verfügung. Neben Rechts- und Finanzexperten stand Christian Braun – erfahrener Unternehmer, Business Coach und Strategieberater – den Teilnehmerm mit Rat und Tat zu den Themen Marketing und Vertrieb zur Seite. Mario Stamm – Mitbegründer und Geschäftsführer der MCM NetworX GmbH – unterstützte die Teams mit seiner Expertise zu den Themen Webentwicklung und Webdesign.

Der dritte Tag von 3DS endete mit der Präsentation der Geschäftsmodelle vor potenziellen Investoren. Im vergangenen Jahr war das Event die Geburtsstunde von “tamyca” – einer Firma, die in Deutschland erstmals privates Car-Sharing möglich machte. Eine Marktlücke. Der Name steht für “Take my car” (Nimm meine Auto). Das Unternehmen ist heute Marktführer in Europa. “tamycar” ist der Beweis: 3DS funktioniert!

© Christian Braun

13. Juni 2011

Unternehmer sein – mach dein eigenes Ding!

Kategorie: Allgemein, Bücher, Erfolg, Existenzgründung, Soziale Intelligenz, Verkauf, Ziele

Als Karriere- und Unternehmercoach werde ich oft gefragt, worauf es bei dem Schritt in die Selbständigkeit wirklich ankommt.

Neben bestimmten Fähigkeiten und Kompetenzen kommt es in erster Linie auf die Einstellung an und auf die eigenen Wichtigkeiten im Leben. Denn es geht um die Bereitschaft und um den Mut, auf eigene Rechnung zu arbeiten.

Der Unternehmer und Investmentbanker Gerald Hörhan hat in seinem Buch “Investment Punk” verschiedene Seiten des Unternehmertums zusammengefasst:

Unternehmer zu sein, hat ein paar pragmatische Vorteile:

  • Unternehmer haben immer mehrere Standbeine – mehrere Kunden, mehrere Geschäfte, an denen sie arbeiten, oder mehrere Produkte. Wer risikoscheu ist, und lieber auf Sicherheit setzt, sollte schon deshalb Unternehmer statt Angestellter sein.
  • Unternehmer haben steuerliche Vorteile beim Aufbau von Vermögen. Als Angestellter müsste ihr euer Einkommen zuerst versteuern, und was übrig bleibt, könnt ihr investieren. Ein Unternehmer investiert zuerst und versteuert dann des Rest.”

Hörhan lenkt den Blick natürlich auch auf Risiken und auf die Gründe dafür, dass Firmen nach der Gründung wieder pleite gehen. Das Scheitern von Unternehmern führt Hörhan fast immer auf die gleichen Fehler zurück:

  • Unternehmensgründer überschätzen ihr Geschäftsmodell und die Bereitschaft von Banken und Investoren, Geld zu geben.
  • Unternehmer kümmern sich zu sehr ums Produkt und zu wenig um den Verkauf. McDonald’s macht nicht die besten Hamburger, Starbucks nicht den besten Kaffee und Microsoft nicht die beste Software. Diese drei Firmen sind einfach die besten ihrer Branche im Verkauf ihrer Produkte.
  • Unternehmen kümmern sich zu wenig um das Finanzmanagement. Sie denken zum Beispiel nicht darüber nach, dass Kunden viel zu spät zahlen, und treffen dafür keine Vorsorge. Selbst wenn das Geschäft noch so gut läuft, droht dann die Insolvenz.
  • Wenn die Firma größer wird, muss sie in Dinge wie IT-, Personal- oder PR-Abteilung investieren. Wer das nicht genau plant, strauchelt, weil diese Dinge Geld kosten, ohne unmittelbar Ertrag zu bringen.”

Klarheit in den Zielen, Beharrlichkeit, Entschlossenheit und Vielseitigkeit gewinnen an Gewicht und bestimmen den langfristigen Erfolg des Unternehmers.

Christian Braun gehört zu den bekannten Coaches im Bereich Kommunikation und Erfolgsstrategien.

Der Experte für das Thema “Menschen gewinnen” ist Vollblutunternehmer und erfolgreicher Trainer, Referent und Inhaber von BRAUN Business & Coaching. Daneben ist er Manager zweier Unternehmen.

Christian Braun weiß, wovon er spricht. Er lebt das, was er anderen vermittelt, erfolgreich vor.

Kontakt, Infos und Seminare von Christian Braun

Telefon: 0221 / 29 78 07 62
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6. Juni 2011

Der Mensch, das verführbare Wesen

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Kommunikation, Management, Soziale Intelligenz, Ziele

Aus amerikanischen und britischen Serien kennen wir alle die eingespielten Lacher. Doch Lach- und Applauskonserven sind auch in den deutschen Fernsehshows keine Seltenheit. Da werden Publikumsreaktionen als Konserve aufgezeichnet und bei Bedarf eingeschnitten oder beigemischt.

Ein einfaches Prinzip

Doch warum stehen diese Mitschnitte bei Fernsehmachern so hoch im Kurs? Wenn es darum geht, Menschen zu überzeugen, dann gibt es ein einfaches Prinzip, das auf der Kraft dessen beruht, was sich sozial bewährt hat und was vielen anderen gefällt. Unsere Tendenz, anzunehmen, eine Handlung sei richtiger, wenn auch andere sie ausüben oder befürworten, wird in vielen Bereichen genutzt.

… mit klarer Botschaft

Dieser Effekt begegnet uns weitaus öfter, als wir vielleicht denken. In der Werbung wird der hohe Anteil zufriedener Kunden gern in Zahlen dargestellt, Beispiel: “93 % der Konsumenten sind vom Geschmack überzeugt.” Auch Obdachlose, die Spenden sammeln, lassen immer etwas Geld vor sich liegen, um zu signalisieren, andere Menschen hätten bereits etwas gegeben. In Fernsehsendungen, in denen öffentlich Geld für einen guten Zweck gesammelt wird, werden die Namen der Spender mit den jeweiligen Spendenbeträgen immer wieder vorgelesen oder eingeblendet. Zusätzlich wird die Gesamtspendensumme als Beleg für die hohe Beteiligung regelmäßig genannt. Die Botschaft in allen Fällen ist klar: Seht her, wie viele Leute sich beteiligt haben, etwas geben oder ein Produkt gut finden.”

“Gefällt mir” – nicht nur die Anzahl entscheidet

Es geht um soziale Bewährtheit. In den sozialen Netzwerken wird mit einer hohen Anzahl von Fans und Kontakten eine breite Akzeptanz des Unternehmens signalisiert. Auf Facebook kommt eine weitere Dimension hinzu: Die Persönlichkeiten hinter den Kontakten. Facebook bietet Webseitenbetreibern verschiedene Möglichkeiten, den Button “Gefällt mir” einzusetzen. Werden zusätzlich zu dem Button die Miniaturbilder von “Freunden” angezeigt, liegt die Klickrate neuer Fans um ein Mehrfaches höher, als wenn dies nicht der Fall ist.

Facebook erklärt das damit, dass die Nutzer ihren Freunden und Bekannten vertrauen und eventuell ähnliche Interessen haben. Menschen sind tendenziell an den Dingen interessiert, die anderen Menschen, die sie kennen, wichtig sind. Durch das angezeigte Profilbild (Miniaturformat) schenken sie deshalb dem dargebotenen Inhalt mehr Aufmerksamkeit. So führt neben der reinen Anzahl von Fans auch noch die Abbildung bekannter Menschen dazu, dass neue Nutzer eher bereit sind, sich den Artikel auch anzusehen und auf “Gefällt mir” zu klicken.

Angst vor sozialer Ausgrenzung

Gerade im Internet wird als Antrieb für dieses Verhalten auch die Angst vor sozialer Ausgrenzung gesehen. Der Stern schreibt in seiner Ausgabe Nr. 22 vom 26.05.2011: “Der Mensch ist von Natur aus ein verführbares Wesen, soziale Ausgrenzung bereitet ihm, das zeigen Studien, sogar körperliche Schmerzen. Wenn er vor einer Entscheidung erfährt, wie die Mehrheit tickt, wird er sich meistens dieser Mehrheit anschließen. Hirnmessungen in Computertomografen zeigen: nicht aus Bequemlichkeit oder der Hoffnung zu profitieren, sondern aus Furcht, ausgeschlossen zu sein. Jede Masse wirkt wie ein Magnet. Und im Netz ist es leicht, eine Masse zu imitieren.”

Kommunikation – das Ziel ist wichtig

Diese Kraft und die Macht großer Gruppen wird in sozialen Netzwerken erst richtig deutlich. Social Media verändert Kommunikationsströme und Marketingkonzepte grundlegend. Für unsere Kommunikation, insbesondere für die Unternehmenskommunikation, wird es deshalb immer wichtiger, das Ziel der Aktivitäten klar zu definieren, regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen. Denn, was auch immer wir kommunizieren, es kann eine große Welle daraus entstehen.

TIPP: Top Performance-Seminar von Christian Braun:

BUSINESS KOMMUNIKATION.
Einfach effektiv kommunizieren – Wie Sie Ihren Wirkungsgrad erhöhen.

Nur noch wenige Termine in 2011 – in Köln und Frankfurt a. M.

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4. Februar 2011

Klarheit. Handeln. Ergebnisse.

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Seminare, Ziele

Klarheit gewinnen, ins Handeln kommen und Ergebnisse verbessern.”

Er zählt zu Deutschlands Beratern und Coaches der neuen Generation, denn Christian Braun kennt die Realität als wirksamer Manager und als erfolgreicher Unternehmer. Er gehört zu den Wenigen, die Führungskompetenz aus der Wirtschaft wirkungsvoll in die Arbeit als Coach, Trainer und Redner einbringen.

Christian Braun begeistert, begleitet und ermutigt Menschen auf der Suche nach Lösungen und nach Erfolg, nach Bewegung und nach Veränderung.

Schwerpunkte:

Seit vielen Jahren unterstützt er Menschen erfolgreich in Ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung, darunter Führungskräfte namhafter Unternehmen. Seine Schwerpunkte sind Kommunikation und Persönlichkeit, soziale Intelligenz, Führung und Verkauf.

Aus einem breiten Portfolio sehr konkreter Fragenstellungen und Analysen entwickelt Christian Braun zusammen mit Ihnen praxisorientierte Lösungsansätze, die zu Ihnen und zu Ihrer Situation passen.

Der erste Schritt …

Sie sind neugierig geworden? Dann reservieren Sie jetzt Ihr individuelles Coaching bei Christian Braun oder sichern Sie sich einen Platz in einem der Top Performance-Seminare.

Sie haben noch Fragen? Gerne können Sie mit Christian Braun direkt Kontakt aufnehmen. Selbstverständlich ist das telefonische Erstgespräch für Sie kostenfrei.

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Christian Braun steht für Authentizität und Erfahrung aus der Praxis.

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6. Januar 2011

Vorträge, Impulse, Emotionen 2011

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Seminare, Soziale Intelligenz, Verantwortung, Verkauf, Werte, Ziele

Bereits im vergangenen Jahr konnte Christian Braun mit Vorträgen, Workshops und Präsentationen wertvolle Impulse setzen.

Das Programm für 2011 steht nun. Die Vorträge und Keynotes setzen nachhaltige Akzente zu folgenden Themen:

Führung, Verkauf, Werte, Erfolg und soziale Intelligenz (… mehr)

Hier finden Sie stets aktuelle Informationen zum Programm 2011.

In seinen Vorträgen, Keynotes und Impuls-Workshops steht Christian Braun für

… Leidenschaft, Energie und Hingabe
… Inhalte mit Praxisbezug
… Dialog und Interaktion mit den Zuhörern
… Mehrwert und “den ersten Schritt”

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen?

Sprechen Sie uns an – direkt und unverbindlich:

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Besuchen Sie auch eines der Top Performance-Seminare von Christian Braun und profitieren Sie persönlich von seinem Wissen und seinen langjährigen praktischen Erfahrungen als Business Coach, Manager und Unternehmer.

28. Dezember 2010

Vorsätze erfolgreich umsetzen

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Ziele

Der Jahreswechsel hat etwas Magisches. Viele setzen daher auf das neue Jahr, um ihre Wünsche und Vorsätze (endlich) in die Tat umzusetzen.

Zu den Top-Vorsätzen für 2011 gehören laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK:

- Stress vermeiden, abbauen
- Mehr Zeit für Familie, Freunde
- Mehr Bewegung, Sport
- Mehr Zeit für sich selbst
- Gesünder ernähren
- Abnehmen
- Sparsamer sein
- Weniger fernsehen
- Weniger Alkohol trinken
- Rauchen aufgeben

Schätzungen zufolge setzt sich etwa jeder zweite Deutsche Vorsätze zum Jahreswechsel. Und doch ist der gute Wille oft nach ein paar Wochen wieder vergessen und alles läuft weiter wie bisher. Wie aus den Vorsätzen echte Erfolge werden können, verrät der Coach und Unternehmer Christian Braun.

Treffen Sie eine Vereinbarung mit sich selbst, in dem Sie die folgenden Schritte schriftlich ausarbeiten und eine Verpflichtung gegenüber Ihrem Ziel eingehen.

1. Messbar machen: Nur was Sie messen können, können Sie auch steuern. Was genau bedeutet “gesünder ernähren”? Reicht es bereits aus, statt 300 Gramm Schokolade nur noch 250 Gramm zu essen? “Mehr Zeit für die Familie” oder auch “abnehmen” sind bestenfalls Absichtserklärungen. Machen Sie Ihren Vorsatz konkret und messbar. Überlegen Sie sich, wie viel Zeit Sie konkret pro Tag oder Woche für Ihre Familie reservieren wollen. Wenn Sie abnehmen wollen, definieren Sie Ihr konkretes Zielgewicht.

2. Aufschreiben: Halten Sie Ihr Ziel schriftlich fest. Tun Sie es, auch wenn Sie der Ansicht sind, Sie bräuchten das nicht. Schreiben Sie Ihr Ziel auf. Dadurch wird es im Unterbewusstsein besser verankert.

3. Termin setzen: Setzen Sie sich einen konkreten Termin. Legen Sie fest, wann Sie Ihr Ziel erreicht haben wollen. Ihr Unterbewusstsein wird sich auf diesen Termin ausrichten.

4. Das Warum klären: Warum entscheiden Sie sich überhaupt für dieses Ziel? Notieren Sie sich alle Vorteile, die Sie mit diesem Ziel erreichen. Diese Gründe dienen als Antreiber für Ihre Motivation und helfen Ihnen durchzuhalten. Je mehr Gründe Sie finden, desto besser und wichtiger ist das für die Erreichung Ihres Ziels.

5. Hindernisse erkennen: Schreiben Sie auf, welche Probleme auftreten könnten, was möglichweise schiefgehen könnte oder welche Hürden zwischen Ihnen und Ihrem Ziel stehen. Weshalb haben Sie Ihr Ziel bisher noch nicht erreicht? Welche Schwierigkeiten sehen Sie?

6. Zusätzliche Fähigkeiten und Kenntnisse: Machen Sie sich klar, welche Fähigkeiten, welche Informationen oder welches Wissen Sie noch benötigen, um Ihr Ziel zu erreichen. Wer etwas erreichen will, das er bisher noch nicht erreicht hat, muss auch etwas tun, was er bisher noch nicht getan hat. Also, welche zusätzlichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Informationen würden Ihnen helfen?

7. Unterstützung suchen: Überlegen Sie, welche Menschen, Gruppen oder Organisationen Sie bei der Erreichung Ihres Ziels unterstützen können. Dabei geht es um hilfreiche Informationen, neues Wissen oder das Entwickeln von Fähigkeiten. Auch ein Erfahrungsaustausch, die regelmäßige Erinnerung an Ihr Ziel, wöchentliche Erfolgskontrollen oder ein Coaching sind wirkungsvolle Maßnahmen auf Ihrem Weg zum Ziel. Nehmen Sie Ihre Unterstützer von Anfang an mit ins Boot. Wer kann Sie unterstützen?

8. Maßnahmenplan erstellen: Richten Sie den Blick nach vorne. Was können Sie ab sofort tun, um Ihr Ziel bis zum gesetzten Termin tatsächlich zu erreichen? Halten Sie mindestens 20 Antworten schriftlich fest. Was können Sie konkret tun, um sich mit jeder Maßnahme (zumindest einen kleinen Schritt) in Richtung Ihres Ziels zu bewegen?

9. Aktiv werden: Wählen Sie eine Maßnahme aus, die Sie jetzt sofort und als Erstes umsetzen, um sich in Richtung Ihres Ziel zu bewegen. Warten Sie nicht, sondern werden Sie sofort aktiv. Beschließen Sie, jeden Tag etwas zu tun, was Sie Ihrem Ziel ein Stück näher bringt. Bleiben Sie konsequent.

Übrigens, mit Ihren Vorsätzen können Sie an jedem Tag im Jahr beginnen. Warten Sie nicht darauf, bis ein neues Jahr beginnt. Es gibt nur einen geeigneten Zeitpunkt, um zu beginnen, etwas zu verändern: Jetzt!

Und hier ein spezieller Service: Wer nicht gleich wieder aufgeben will, für den hat Christian Braun einen speziellen Service per E-Mail und über Facebook:

Alle bestehenden und neuen Fans der Facebook-Seite von Christian Braun, die einen Vorsatz erfolgreich umsetzen wollen und eine entsprechende E-Mail mit Ihrem Thema an info@braun-coaching.de schreiben, erhalten bis Ende März 2011 zusätzliche Unterstützung in Form von Impulsen, Tipps und Informationen, um ihr jeweils gesetztes Ziel besser erreichen zu können.

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24. Juni 2010

Existenzgründung und die Suche nach der Idee

Kategorie: Existenzgründung, Karriere, Management, Ziele

SchlagzeileDie Zahl der Existenzgründungen in Deutschland steigt wieder. Das ergibt sich aus dem repräsentativen Gründungsmonitor 2010 der KfW-Bankengruppe in Frankfurt. Demnach haben sich im Jahr 2009 rund 872.000 Menschen selbstständig gemacht. Das waren 77.000 oder knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Entschluss, in die Selbständigkeit zu gehen und ein eigenes Unternehmen führen zu wollen, steht dabei oftmals schneller fest, als die eigentliche Geschäftsidee.

Ein Klient, nennen wir ihn Alexander, beschreibt seine aktuelle Situation wie folgt:
“Seit längerem habe ich schon den Wunsch, mich selbständig zu machen. Dieser Entschluss, mein eigener Herr sein zu wollen, hat sich in den letzten Jahren gefestigt. Leider habe ich noch keine konkrete Geschäftsidee, die mich glücklich machen könnte.”

Coaching und Social Media

In persönlichen Coachings hat deshalb die Vorbereitung auf die eigene berufliche Existenz in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Dabei geht es meist um Klarheit und Reflexion, um Hinterfragen und Spiegeln, um Ziele und Machbarkeit. Auch im Bereich Social Media – bei Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter & Co. – tummeln sich verstärkt Existenzgründer, die im Dialog mit anderen Networkern nach Anregungen, dem richtigen Fahrplan oder hilfreichen Impulsen suchen.

Die Suche nach der Idee

Das Finden der passenden Idee beginnt im Idealfall bei dem nach unternehmerischer Freiheit strebenden Existenzgründer selbst. Es gilt, persönliche Talente und Kompetenzen unbedingt zu berücksichtigen. Jungunternehmer bzw. -unternehmerinnen arbeiten nicht nur an einer Geschäftsidee und sie verkaufen nicht nur ein Produkt oder eine Leistung, sondern sie präsentieren in besonderem Maße ihre individuelle Art der Leistungserstellung und der Unternehmensführung.

Kenntnisse, Erfahrungen & Fähigkeiten

In den bisherigen beruflichen Stationen und Lebensabschnitten wurden bereits Kenntnisse erworben, Erfahrungen gesammelt und Fähigkeiten entwickelt, vielleicht auch neu entdeckt. Vieles davon ist den meisten Menschen nicht (mehr) bewusst. Im Vorfeld der Existenzgründung ist es deshalb wichtig, über die Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten in Ruhe nachzudenken und sich Notizen zu machen. Dieser Prozess braucht Zeit!

Rückmeldungen von außen berücksichtigen

Dadurch und durch die Rückmeldungen von bisherigen Vorgesetzten, von Kollegen, Kunden, Freunden und Familie kann die eigene Selbstwahrnehmung zusätzlich geschärft werden. Das Bild wird runder.

Unverwechselbares Profil

Mit den dann gesammelten Informationen über sich selbst, lässt sich ein unverwechselbares Profil ableiten und formulieren. Im Ergebnis werden die eigenen Kompetenzen dann mehr und mehr bewusst. Existenzgründern sollte es dann leichter fallen, die Grundlage für ihre Selbständigkeit zu legen.

Wer weiß, worin er sich als Person von anderen abhebt, der wirkt in den anstehenden geschäftlichen Gesprächen sicher und authentisch. Die verfügbaren eigenen Ressourcen helfen, auch schwierige unternehmerische Zeiten zu meistern.

© Christian Braun
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Gründungsmonitor 2010 der KfW-Bankengruppe in Frankfurt

1. April 2010

Fit für die Karriere – die 8 Schritte zum Karriereerfolg

Kategorie: Allgemein, Karriere, Ziele

Vertrieb_1„Wie geht es weiter mit meiner Karriere?“ – eine Frage, die sich wohl fast jeder in seiner beruflichen Entwicklung schon gestellt hat. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten ist die gute und richtige Vorbereitung auf den nächsten Karriereschritt der zentraler Erfolgsfaktor. Unzählige Bücher wollen Menschen in schwierigen Karrieresituationen unterstützen. Dabei zielen die meisten Ratgeber darauf ab, wie sich der Kandidat verändern soll. Oft bleibt unberücksichtigt, dass das größte Potenzial in den eigenen Ressourcen und im eigenen Wissen liegt.

Intensives Nachdenken ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn durch Nachdenken und Reflektieren lässt sich ein stabiles Fundament für die Karriereentwicklung formen. Die folgenden acht Schritte helfen dabei:

1. Talente, Fähigkeiten und Eigenschaften (er)kennen
2. Bevorzugtes Verhalten analysieren
3. Eigene Werte bewusst machen
4. Berufliche Ziele konkret formulieren
5. Unternehmen und Branchen kennen
6. Netzwerk und Kontakte nutzen
7. Bewerbungsprozess trainieren
8. Umsetzung planen

1. Talente, Fähigkeiten und Eigenschaften (er)kennen

In Ihren unterschiedlichen beruflichen Stationen und Lebensabschnitten haben Sie Kenntnisse erworben, Erfahrungen gesammelt, Fähigkeiten entwickelt oder neu entdeckt. Vieles davon ist den meisten Menschen nicht bewusst. Denn was ein Mensch gut kann, das fällt ihm häufig kaum noch auf.

Denken Sie deshalb über Ihre Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten in Ruhe und intensiv nach. Machen Sie sich Notizen. Dabei geht es auch um die ehrliche Aufstellung der individuellen Stärken und Schwächen. Lassen Sie sich Zeit dabei und erstellen Sie Ihr eigenes Selbstbild. Dadurch und durch die Rückmeldungen von Führungskräften, Kollegen, Kunden, Freunden oder Familie (Fremdbild) können Sie Ihre Selbstwahrnehmung zusätzlich schärfen. Im Ergebnis werden Ihnen die eigenen Talente und Begabungen dann mehr und mehr bewusst.

2. Bevorzugtes Verhalten analysieren

Unser Temperament steuert unser bevorzugtes Verhalten. Diese Präferenzen bestimmen, wie wir mit Herausforderungen, mit anderen Menschen, mit Strukturen und Regeln umgehen. So verhalten wir uns beispielsweise eher introvertiert oder eher extravertiert, eher aufgaben- oder eher personenbezogen, eher sensorisch wahrnehmend oder eher intuitiv wahrnehmend.

Der Einzelne agiert dann am besten, wenn sein Verhalten mit seinen persönlichen Präferenzen im Einklag steht. Wissenschaftlich fundierte Analysen von INSIGHTS MDI, MBTI oder beispielsweise DISG helfen dabei, das eigene persönliche Verhalten optimal auszurichten, Kompetenzen zu fördern und Potenziale zu entwickeln.

Für jede Position in einem Unternehmen lassen sich die spezifischen Anforderungen sehr gut anhand erwarteter und erforderlicher Verhaltensmuster beschreiben. Mit dem Wissen um die eigenen Präferenzen können Sie sich bei der beruflichen Neuausrichtung ein Arbeitsumfeld suchen, in dem Sie Ihre volle Leistungsfähigkeit ausschöpfen können. Die Analyse der eigenen Verhaltenspräferenzen ist auch für Existenzgründer geeignet, die testen wollen, ob die Selbstständigkeit etwas für sie ist.

3. Eigene Werte bewusst machen

Was ist mir wichtig? – Werte wie Status und Prestige, wirtschaftliche Sicherheit, Fürsorge oder persönliche Entwicklung erklären, warum wir tun, was wir tun. Das persönliche Wertesystem beeinflusst in starkem Maße die eigene Wahrnehmung, unsere Bedürfnisse, Normen, Handlungen und emotionalen Reaktionen. Die meisten Menschen kennen ihre Werte nicht. Lediglich in zwei Situationen werden sie sich dann ihrer Werte bewusst: bei Missachtung eines Wertes bzw. bei der Verwirklichung eines solchen, weil darauf jeweils eine starke emotionale Reaktion folgt.

Die Kenntnis der eigenen Motive hilft Ihnen, Ihr eigenes Handeln bewusster zu steuern. Entscheidungen, insbesondere zur Auswahl einer beruflichen Tätigkeit oder des passenden Unternehmens, können dadurch gezielter getroffen werden.

4. Berufliche Ziele konkret formulieren

Die kurz- und mittelfristigen beruflichen Ziele knüpfen unmittelbar an Ihrer bisherigen Situation an. Deshalb müssen Sie sich mit dem heute erreichten Stand intensiv auseinandersetzen. Ziehen Sie Bilanz: Was haben Sie bisher erreicht und welche Ihrer Fähigkeiten haben Sie dafür eingesetzt? Was hat Sie an der Nutzung ihrer Fähigkeiten und an der Erreichung ihrer Ziele bisher gehindert? Welche Ursachen haben zu einem eventuellen Karrieretief geführt?

Was will ich erreichen? – Häufig wird diese Frage recht allgemein oder sogar ziemlich nebulös beantwortet. Aussagen wie „Karriere machen“ oder „vorankommen“ oder „mehr Geld verdienen“ sind keine Ziele, sondern bestenfalls Wunschvorstellungen.

Formulieren Sie Ihre Ziele konkret, in dem Sie festlegen, woran Sie objektiv merken, dass Ihr Ziel erreicht ist. Weiterhin ist wichtig, ein Ziel positiv, als Annäherungsziel zu formulieren. Wenn Sie einfach nur etwas vermeiden wollen, z.B. „Ich will weniger im Außendienst unterwegs sein“, dann fragen Sie sich, was Sie stattdessen erreichen wollen und formulieren Sie daraus ein positives und konkretes Ziel wie „Ich will 80 % meiner Arbeitszeit im Innendienst tätig sein.“

5. Unternehmen und Branchen kennen

Betrachten Sie Ihr Umfeld! Sogar viele Führungskräfte sind nur auf ihr eigenes Unternehmen konzentriert und kennen Wettbewerber im Detail recht wenig. Doch gerade das Know-how über das Wettbewerbsumfeld und das Fachwissen über andere Branchen bietet wichtige und zusätzliche Karrierechancen.

Neben den meist noch bekannten Umsatz- oder Mitarbeiterzahlen eines anderen Unternehmens zählen weitere Informationen, um eine solide Entscheidungsgrundlage für die eigene Karriere zu erlangen. Dazu gehören Angaben zur Produktpalette, zu Neuentwicklungen, Marktanteilen, Import- bzw. Exportaktivitäten bis hin zu Namen und Eigenschaften der führenden Persönlichkeiten.

6. Netzwerk und Kontakte nutzen

Wie sieht Ihr Beziehungsgeflecht aus? – Dabei geht es um beruflich einflussreiche sowie um Ihre persönlich engsten Kontakte. Fragen Sie sich jeweils, wie die Beziehungen zu Ihren Kontakten tatsächlich aussehen und wer Sie tatsächlich unterstützen könnte.

Durch das schriftliche Erfassen und Visualisieren erlangen Sie Klarheit über Ihr Beziehungsnetzwerk. Ihnen werden Persönlichkeiten einfallen, die bisher in Ihrem Hinterkopf verborgen waren. Gleichzeitig werden sich einige Personen als weniger effektiv erweisen, als Sie bisher unterstellt hatten. Dieser Überblick ist wichtig, um einzuschätzen, wer Sie bei der Suche nach einer neuen beruflichen Betätigung wirksam unterstützen kann.

7. Bewerbungsprozess trainieren

Ähnlich wie im Sport wird ein Erfolg im Bewerbungsprozedere nur gelingen, wenn Sie sich mental richtig vorbereitet haben, trainiert sind, gezielt mit Ihren Ressourcen umgehen und Wettkampfstärke beweisen. Die gute und richtige Vorbereitung macht dabei bereits 80 % des Erfolges aus. Deshalb ist es auch und gerade wichtig, in den Disziplinen eines Bewerbungsprozesses „fit“ zu sein und nichts dem Zufall zu überlassen.

Bereiten Sie sich vor auf Ihre persönliche Erfolgsbilanz, machen Sie eine systematische Anforderungsanalyse, trainieren Sie Ihre Selbstpräsentation und erstellen Sie erstklassige schriftliche Bewerbungsunterlagen. Gehen Sie vorbereitet in jedes Vorstellungsgespräch und in Gehaltsverhandlungen.

8. Umsetzung planen

Was, wann und wie? – Planen Sie das Projekt Ihrer beruflichen Neuorientierung konkret. Basierend auf den erarbeiteten Schritten wird nun festgelegt, was genau zu tun ist, das heißt Entscheidungen werden getroffen und ein fest umrissener Arbeitsplan wird aufgestellt: Was werden Sie tun? Wann werden Sie das tun? Auf welche Hindernisse könnten Sie stoßen und wie können Sie diesen begegnen? Welche Unterstützung wäre darüber hinaus sinnvoll? Wer kann Ihnen diese Unterstützung bieten? Was werden Sie wann tun, um die Unterstützung zu bekommen?

FAZIT: Der Schlüssel zum Erfolg

Die beschriebenen acht Wege aus dem Karrieretief machen deutlich, wie komplex die systematische Vorbereitung der beruflichen Neuausrichtung ist und welche zentrale Rolle das intensive Nachdenken über sich selbst dabei spielt.

Die einzelnen Schritte helfen dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und damit Komplexität zu reduzieren. Nach der Vorarbeit kennen Sie Ihre Fähigkeiten, Stärken und Präferenzen, Sie haben Klarheit darüber, was Ihnen wichtig ist und wie Ihre Ziele aussehen, Sie kennen den Markt und Personen, die Sie bei der Erlangung einer neuen Position um Unterstützung bitten können, Sie sind fit für Bewerbungsprozesse und verfügen über einen konkreten Maßnahmenplan, der regelmäßig überprüft wird und die Umsetzung Ihres Karriereprojektes sichert. Eine solche Vorgehensweise zielt nicht nur auf die Überwindung eines Karrieretiefs, sondern kann auch ein solches verhindern.

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23. März 2010

Resultate erzielen: Logik der Zielerreichung

Kategorie: Allgemein, Führung, Management, Ziele

In deutschen Unternehmen sind Zielvereinbarungen ein beliebtes Führungsinstrument. Meist ist die Vereinbarung an das Einkommen des Mitarbeiters gekoppelt. Je besser die später erzielten Resultate, desto höher fallen finanzielle Extras und Bonuszahlungen aus. Die generelle Einführung von Zielvereinbarungen als Steuerungsinstrument der Führung stößt daher meist auf viele Befürworter.

In der betrieblichen Praxis erinnern Gespräche zur Zielvereinbarung zuweilen jedoch eher an Verhandlungen verfeindeter Parteien. Der erhoffte gegenseitige Vertrauensschub zwischen Mitarbeitern und ihren Führungskräften bleibt aus. Häufig werden die vereinbarten Ziele nicht ernst genommen und die Zielgespräche als lästige oder ungeliebte Pflicht angesehen, nach dem Motto „Bringen wir’s hinter uns“. In Unternehmen, die seit längerem mit Zielvereinbarungen arbeiten, ist deshalb nur noch wenig von der anfänglichen Euphorie zu spüren.

Ziele vorgeben oder vereinbaren?

Damit Zielvereinbarungen wirklich einen Nutzen bringen und sich der Aufwand lohnt, müssen einige Voraussetzungen geschaffen und konsequent berücksichtigt werden. Das beginnt mit der Frage, ob Ziele vereinbart oder vorgegeben werden.

Eine Führungskraft hat die Aufgabe, Resultate zu erzielen. Daraus ergibt sich natürlich das Recht, Ziele vorzugeben.

Generell ist wichtig, dass jeder Mietarbeiter seine operativen Zielvorgaben als solche erkennt und den damit verbundenen Beitrag zum Gesamterfolg tatsächlich versteht. Mit der klaren Vorgabe ausgewählter Ziele bleibt schließlich der Raum für diejenigen Ziele, die gemeinsam zu vereinbaren sind und mit denen der Mitarbeiter seinen persönlichen Verantwortungsbereich gestaltet und entwickelt.

Zielsetzungsregeln bringen Objektivität

Die Einhaltung von Zielsetzungsregeln hilft, in der Formulierung der Ziele bereits die Grundlage für spätere Resultate und für die Kontrolle des Zielerreichungsprozesses zu legen. „SMARTE“ Ziele sind wie folgt definiert:

S-spezifisch
M-messbar
A-abgestimmt
R-realistisch
T-terminiert
E-emotional

Dabei bezieht sich „emotional“ auf das Involvement oder innere Engagement und ist so zu verstehen, dass die Resultate erkennbar Freude bereiten und motivierend wirken sollen.

Je mehr dieser Kriterien bereits im Rahmen der Zielformulierung berücksichtigt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung durch den Mitarbeiter. Auch steigt dadurch die Objektivität in der späteren Betrachtung der Zielerreichungsgrade. Der sogenannte „Nasenfaktor“, also eine spätere Bewertung der Resultate nach persönlichen Sympathien der Führungskraft gegenüber seinen Mitarbeitern, wir dadurch weitgehend entkräftet.

Erfolgsfaktoren wirksamer Zielsetzungen

Für alle Ziele gilt, die Führungskraft muss die Zusammenhänge zur Erreichung der gesetzten Ziele verstehen und umsetzen. Hier besteht eine Wirkungslogik:

Resultate in Form einer Zielerreichung werden grundsätzlich von der Arbeitsqualität des Mitarbeiters beeinflusst. Die Qualität wiederum wird bestimmt durch die effektive Nutzung der Zeitressourcen (Effektivität, Prioritäten) und durch die Kompetenzen des Mitarbeiters zur Erfüllung der Aufgaben. Die Basis dafür bildet das Vertrauen des Mitarbeiters in sich selbst und dass seine Führungskraft davon ebenfalls überzeugt ist.

Die „schonungslose“ und regelmäßige Analyse der genannten Erfolgsfaktoren (Qualität, Zeit, Kompetenzen, wechselseitiges Vertrauen) ist Voraussetzung für die spätere Zielerreichung. Dafür werden nicht nur die Kriterien zur Messung der Resultate festgehalten und betrachtet. Ebenso wichtig sind auch die Kriterien zur Messung der Arbeitsqualität, Einflussfaktoren auf die verfügbare Arbeitszeit, die konkreten und für die Erledigung der Aufgaben erforderlichen Fähigkeiten (Know-how, Erfahrung, Methoden, Praxis etc.) sowie die Kriterien, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ausmachen oder beeinflussen können.

Im Rahmen regelmäßiger persönlicher Gespräche, beispielsweise quartalsweise oder monatlich, gehen Führungskraft und Mitarbeiter alle Kriterien schrittweise durch. Es geht darum, gemeinsame Nenner für die jeweiligen Ausprägungen zum Zeitpunkt der Betrachtung zu finden. Durch den Abgleich mit definierten Soll-Ausprägungen lassen sich Abweichung identifizieren. Auf ihrer Grundlage wird ein konkreter Maßnahmen- und Umsetzungsplan erarbeitet. Dieser Plan sollte so knapp wie möglich gehalten werden. Gutes wird weitergeführt, wenn es weiterhin Erfolg versprechend ist. Schlechtes oder Hemmendes wird konsequent beendet. Neue Aktivitäten zur erfolgreichen Zielerreichung werden erarbeitet und geplant.

Erfahrungen und Fazit

Zielvereinbarungen sind kein Selbstläufer. Sie erfordern Aktivität und ein Bewusstsein für Verantwortung bei der Führungskraft. Im Zeitablauf profitieren Führungskraft und Mitarbeiter von der regelmäßigen Gesprächsführung. Beide Seiten wirken aktiv mit. Sie erkennen den sich abzeichnenden Fortschritt. Der Mitarbeiter erfährt Transparenz und Unterstützung in der Aufgabenerfüllung, was schließlich zu einer höheren Arbeitszufriedenheit und zu deutlich besseren Ergebnissen führt.

© Christian Braun
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18. März 2010

Zeitmanagement: Blick hinter das Zeitproblem

Kategorie: Verkauf, Zeitmanagement, Ziele

Zeit lässt sich nicht managen. Man kann nur sich und seinen Umgang mit der Zeit managen. Somit ist Zeitmanagement tatsächlich Selbstmanagement.

Wie Zeitmanagement, also der richtige und gute Umgang mit Zeit, umgesetzt wird, kann gelernt werden. Doch das Gelernte wird oft sehr schnell wieder vergessen oder verdrängt. Häufig sind Blockaden dafür die Ursache. Erst wenn diese erkannt und behoben sind, ist der Weg frei, um eine geänderte Arbeitsweise im Alltag gezielt zu verankern. Das AMPEL-Modell bietet eine strukturierte Vorgehensweise zur nachhaltigen Verbesserung des Zeitmanagements.

AMPEL-ModellViele Menschen, die sich in ihrem Leben einmal mit Zeitmanagement beschäftigt haben, stellen fest, dass die Umsetzung der gelernten Methoden und Techniken in der Praxis oft scheitert. Im Alltag sinkt die Motivation schnell und alte Verhaltensmuster im Umgang mit Zeit kehren zurück.

Zeitmanagement ist die Fähigkeit und die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen. Im Fokus steht somit, was wir tun, warum wir es tun und wie wir es tun.

Dabei ist die Wirksamkeit vieler Zeitmanagement-Techniken längst belegt und das Thema ist heute aktueller denn je. Es gehört zu den am häufigsten von Unternehmen nachgefragten Trainingsprogrammen. Damit verbunden ist jeweils die Hoffnung, dass sich die vermittelten Inhalte unmittelbar in der Arbeitsweise von Mitarbeitern niederschlagen und das Unternehmen dadurch schnell von der Investition profitiert. Doch in der Praxis verpufft das Gelernte allzu oft nach kurzer Zeit. Die erhoffte Steigerung an Effizienz und Effektivität bleibt aus. Woran liegt das?

Zeitmanagement muss von Zielen ausgehen. Das Führen eines Terminkalenders reicht nicht aus. Wichtige Ansatzpunkte im Zeitmanagement sind, die verfügbare Zeit optimal zu planen, Prioritäten zu setzen und „Zeitfresser“ zu eliminieren. Die Beherrschung der entsprechenden Techniken ist ohne Zweifel die Grundvoraussetzung für eine effiziente Arbeitsweise.

Doch die tatsächlichen Ursachen vieler Zeitprobleme liegen häufig tiefer. Bei jedem von uns spielen Einstellungen, Überzeugungen und Werte die entscheidende Rolle, warum wir etwas tun oder etwas anderes nicht tun. Das, was uns wichtig ist und wovon wir überzeugt sind, bestimmt unser Verhalten im Allgemeinen sehr stark und kanalisiert auch unsere Fähigkeiten und unser tägliches Handeln.

Im Business Coaching richtet sich der Blick deshalb auch hinter das eigentliche Zeitproblem. Häufig sind es Blockaden, die der Umsetzung des Gelernten im Wege stehen. Erst wenn die eigentlichen Ursachen erkannt und bearbeitet sind, ist der Weg frei, neue Methoden und Techniken einer geänderten Arbeitsweise im Alltag gezielt zu verankern.

AMPEL-Modell im Zeitmanagement:

  • Ausgangssituation
  • Metaproblem
  • Potenziale
  • Ergebnisse
  • Lernen

Das AMPEL-Modell bietet eine Struktur zur nachhaltigen Verbesserung des Zeitmanagements. Dabei werden fünf aufeinander aufbauende Schritte durchlaufen:

1. Ausgangssituation: Im ersten Schritt geht es um die Analyse der Ausgangssituation. Wie ist der Tagesablauf zur Zeit? Wie wird geplant? Was läuft heute gut, was nicht? Wo liegen „Zeitfallen“?

2. Metaproblem: Im zweiten Schritt erfolgt der Problemcheck. Was steckt hinter den „Zeitfallen“? Hier geht es auch um tiefer liegende Ursachen für das Zeitproblem. Die Erfahrung zeigt, dass beispielsweise die Angst vor dem Nein des Kunden; der Wunsch, es allen recht zu machen; das Streben nach Perfektion; die Angst, Fehlentscheidungen zu treffen; private und familiäre Probleme; der Wunsch nach Anerkennung sowie eine belastete Arbeitsatmosphäre und Konflikte schnell zu Zeit- und Terminengpässen führen können.

3. Potenziale: Nach der Identifikation der eigentlichen Ursache hinter dem Zeitproblem werden im dritten Schritt die Ressourcen für die Lösung des Problems gemeinsam erarbeitet. Zielsetzung ist es, „innere Hilfsmittel“ zutage zu fördern und für die Situationsbearbeitung nutzbar zu machen.

4. Ergebnisse: Die Basis für nachhaltige Ergebnisse liegt in einem greifbaren Umsetzungsplan, um die Lösungen zu verinnerlichen. Dieser Plan sollte so konkret wie möglich sein. Es geht darum, was wann getan wird, welche Hindernisse auftreten können, wie eine eventuelle Unterstützung aussehen kann und wie sie einbezogen werden kann.

5. Lernen: Die Veränderung des Verhaltens, Denkens oder Fühlens aufgrund von Erfahrung oder neu gewonnenen Einsichten bezeichnen wir als Lernen. Im fünften Schritt geht es deshalb um den nachhaltigen Transfer des Gelernten in die Praxis. Review- und Follow-up-Termine helfen, Erfahrungen zu reflektieren, die neuen Verhaltensweisen zu festigen und eventuelle Korrekturen und flankierende Maßnahmen zu integrieren.

Reine Seminare in Zeitmanagement können dem Anspruch an Nachhaltigkeit nicht gerecht werden. Als Maßnahme zur Personalentwicklung in Unternehmen zielen Sie primär auf die Vermittlung von Wissen. Transfer sichernde Maßnahmen bleiben deshalb in der Praxis vielfach auf der Strecke. Die notwendige Begleitung der Mitarbeiter findet schlichtweg nicht statt. Gerade hier liegt die Verantwortung der Führungskraft, diesen Transfer durch geplante Termine der gemeinsamen Nachbetrachtung und Auswertung oder mit Coaching-Maßnahmen zu sichern.

Erst durch den dauerhaften Transfer des Gelernten in die praktische Arbeit des Mitarbeiters werden Erfolge optimiert und lohnt sich für das Unternehmen die getätigte Investition in die Personalentwicklung.

Optimierung von Arbeitstechniken, Time Coaching: www.braun-coaching.de