13. Juni 2011

Unternehmer sein – mach dein eigenes Ding!

Kategorie: Allgemein, Bücher, Chancen im Blick, Erfolg, Existenzgründung, Soziale Intelligenz, Verkauf, Ziele

Als Karriere- und Unternehmercoach werde ich oft gefragt, worauf es bei dem Schritt in die Selbständigkeit wirklich ankommt.

Neben bestimmten Fähigkeiten und Kompetenzen kommt es in erster Linie auf die Einstellung an und auf die eigenen Wichtigkeiten im Leben. Denn es geht um die Bereitschaft und um den Mut, auf eigene Rechnung zu arbeiten.

Der Unternehmer und Investmentbanker Gerald Hörhan hat in seinem Buch “Investment Punk” verschiedene Seiten des Unternehmertums zusammengefasst:

Unternehmer zu sein, hat ein paar pragmatische Vorteile:

  • Unternehmer haben immer mehrere Standbeine – mehrere Kunden, mehrere Geschäfte, an denen sie arbeiten, oder mehrere Produkte. Wer risikoscheu ist, und lieber auf Sicherheit setzt, sollte schon deshalb Unternehmer statt Angestellter sein.
  • Unternehmer haben steuerliche Vorteile beim Aufbau von Vermögen. Als Angestellter müsste ihr euer Einkommen zuerst versteuern, und was übrig bleibt, könnt ihr investieren. Ein Unternehmer investiert zuerst und versteuert dann des Rest.”

Hörhan lenkt den Blick natürlich auch auf Risiken und auf die Gründe dafür, dass Firmen nach der Gründung wieder pleite gehen. Das Scheitern von Unternehmern führt Hörhan fast immer auf die gleichen Fehler zurück:

  • Unternehmensgründer überschätzen ihr Geschäftsmodell und die Bereitschaft von Banken und Investoren, Geld zu geben.
  • Unternehmer kümmern sich zu sehr ums Produkt und zu wenig um den Verkauf. McDonald’s macht nicht die besten Hamburger, Starbucks nicht den besten Kaffee und Microsoft nicht die beste Software. Diese drei Firmen sind einfach die besten ihrer Branche im Verkauf ihrer Produkte.
  • Unternehmen kümmern sich zu wenig um das Finanzmanagement. Sie denken zum Beispiel nicht darüber nach, dass Kunden viel zu spät zahlen, und treffen dafür keine Vorsorge. Selbst wenn das Geschäft noch so gut läuft, droht dann die Insolvenz.
  • Wenn die Firma größer wird, muss sie in Dinge wie IT-, Personal- oder PR-Abteilung investieren. Wer das nicht genau plant, strauchelt, weil diese Dinge Geld kosten, ohne unmittelbar Ertrag zu bringen.”

Klarheit in den Zielen, Beharrlichkeit, Entschlossenheit und Vielseitigkeit gewinnen an Gewicht und bestimmen den langfristigen Erfolg des Unternehmers.

Christian Braun gehört zu den bekannten Coaches im Bereich Kommunikation und Erfolgsstrategien.

Der Experte für das Thema “Menschen gewinnen” ist Vollblutunternehmer und erfolgreicher Trainer, Referent und Inhaber von BRAUN Business & Coaching. Daneben ist er Manager zweier Unternehmen.

Christian Braun weiß, wovon er spricht. Er lebt das, was er anderen vermittelt, erfolgreich vor.

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13. Januar 2011

Verkaufen – der unterschätzte Beruf

Kategorie: Erfolg, Seminare, Soziale Intelligenz, Verkauf, Vertrieb

Verkaufen ist ein in seiner Bedeutung und Qualifikation unterschätzter Beruf. Einen Beleg dafür bilden täglich Millionen unzufriedener Kunden quer durch alle Branchen.

Jedoch auch eine erschreckend große Zahl derer, die den Beruf des Verkäufers für sich gewählt haben oder irgendwie in diesem Beruf gelandet sind, arbeiten mit wenig oder ganz ohne die erhofften und geforderten Ergebnisse.

Warum ist Verkauf so anspruchsvoll?

Vertriebsleute sind Tausendsassa, die sich im Idealfall durch zahlreiche Begabungen auszeichnen.

Sie bilden die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden, arbeiten selbständig und gleichermaßen in Teams. Sie agieren intern zwischen Abteilungen wie Marketing, Verkauf, Produktion, Logistik, Buchhaltung und Controlling.

Experten für Menschliches

Verkäufer benötigen Menschenkenntnis und müssen Menschen mögen. Sie brauchen soziale Intelligenz, um zwischenmenschliche Beziehungen bewusst und zielgerichtet gestalten und entwickeln zu können.

Was zählt, ist das individuelle Vermögen, soziale Signale und die Persönlichkeit anderer wahrzunehmen, zu verstehen und das eigene Verhalten darauf ausrichten zu können. Das gelingt dauerhaft nur mit einer Haltung von Wertschätzung. Es erfordert ein fundiertes Training, das die verschiedenen Kompetenzen systematisch beleuchtet und zielgerichtet entwickelt.

Eine gute und richtige Qualifizierung und Entwicklung im Verkauf berücksichtigt neben fachlichen und methodischen Kenntnissen und Fähigkeiten in besonderem Maße persönliche und soziale Kompetenzen.

Soziale Intelligenz ist der wertvollste Aktivposten im Verkauf. Denn auf den Menschen kommt es an!

Der erste Schritt …

Sie sind neugierig geworden? Dann reservieren Sie jetzt Ihr individuelles Coaching oder Praxistraining bei Christian Braun oder sichern Sie sich einen Platz in einem der Top Performance-Seminare.

Sie haben noch Fragen? Gerne können Sie mit Christian Braun direkt Kontakt aufnehmen. Selbstverständlich ist das telefonische Erstgespräch für Sie kostenfrei.

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6. Januar 2011

Vorträge, Impulse, Emotionen 2011

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Seminare, Soziale Intelligenz, Verantwortung, Verkauf, Werte, Ziele

Bereits im vergangenen Jahr konnte Christian Braun mit Vorträgen, Workshops und Präsentationen wertvolle Impulse setzen.

Das Programm für 2011 steht nun. Die Vorträge und Keynotes setzen nachhaltige Akzente zu folgenden Themen:

Führung, Verkauf, Werte, Erfolg und soziale Intelligenz (… mehr)

Hier finden Sie stets aktuelle Informationen zum Programm 2011.

In seinen Vorträgen, Keynotes und Impuls-Workshops steht Christian Braun für

… Leidenschaft, Energie und Hingabe
… Inhalte mit Praxisbezug
… Dialog und Interaktion mit den Zuhörern
… Mehrwert und “den ersten Schritt”

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen?

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8. Dezember 2010

Die Glückskeks-Botschaft

Kategorie: Allgemein, Empfehlungen, Marketing, Verkauf

Ich hatte geschäftlich in Hamburg zu tun und eine Besprechung im Restaurant des Alsterhauses. Es war ein gutes, unterhaltsames Gespräch mit konkreten Ergebnissen. Gegen Ende fiel mir ein Glückskeks in die Hände. Das knusprige Süßgebäck ist für seine Sinnsprüche oder Zukunftsdeutungen bekannt.

Die Botschaft

Ich öffnete den Keks und las: “Someone is watching you.” Etwas ratlos, was wohl mit der Botschaft gemeint sein könnte, drehte ich das kleine Stück Papier auf die Rückseite.

Nun bekam die Botschaft plötzlich einen Sinn. Dort stand auf deutsch: “Jemand beobachtet Sie – bitte lächeln!

Asiaten, Briten, Amerikaner und Deutsche

Glückskekse sind in Europa vor allem in chinesischen Restaurants oder asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.

Freundlichkeit und Lächeln haben ihren festen Platz in der asiatischen Kultur. Wer kennt nicht das chinesische Sprichwort:

Ein Mensch ohne Lächeln sollte kein Geschäft aufmachen.

Briten sind für ihren Humor und Amerikaner für ihre demonstrierte Freundlichkeit bekannt. Dies erklärt vielleicht, warum der Hinweis “Bitte lächeln” in der englischsprachigen Version nicht enthalten ist.

Die Deutschen gelten zwar europaweit und international als enorm tüchtig, jedoch auch als eher unfreundlich. So werden – in Vorbereitung auf die Olympiade 2012 – den Londonern schon einmal Regeln und Hinweise an die Hand gegeben, wie sie mit internationalen Gästen umgehen sollen. Bei “VisitBritain” heißt es beispielsweise, keiner müsse sich etwas dabei denken, wenn ein Deutscher Besucher herumnörgelt.

Also, “someone is watching you” – bitte lächeln!

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17. September 2010

Kompetenzorientiert verkaufen – der Schlüssel zum Menschen

Kategorie: Allgemein, Erfolg, Soziale Intelligenz, Verkauf, Vertrieb

Google listet zum Stichwort “Vertriebstraining” ungefähr 32.100 Ergebnisse auf. An Quantität mangelt das Trainingsangebot zu den Themen Vertrieb und Verkauf offensichtlich nicht. “Erlernen Sie die Geheimnisse der erfolgreichsten Verkäufer”, “Easy Selling” oder “Sofort mehr Umsatz” heißt es beispielsweise in den Angeboten. Doch in der Praxis bleiben die erhofften Erfolge leider oft aus. Enttäuschung und Frustration machen sich breit.

Viele Anbieter trainieren standardisierte Methoden, die dann von jedem in gleicher Weise genutzt werden und die im Kontakt mit jedem Kunden Wirkung zeigen sollen. Doch die Vielfalt an Persönlichkeiten und Temperamenten auf der Seite der Verkäufer einerseits und auf der Seite der Kunden andererseits führt diese Standards in der Praxis schnell an ihre Grenzen.

Kompetenzen in Rhetorik, Präsentation oder Moderation gehören auf jeden Fall zum Repertoire eines dauerhaft erfolgreichen Verkäufers. Doch wer sich hier überwiegend auf Standards verlässt, wirkt nicht authentisch, dafür jedoch umso eher manipulativ auf sein Gegenüber.

Die eigene Persönlichkeit des Verkäufers

In Verkaufstrainings mit dem Schwerpunkt auf Methoden und Techniken bleibt die eigene Persönlichkeit des Verkäufers mit all seinen Talenten, Verhaltens- und Kommunikationspotenzialen sowie mit seinen Werten und Einstellungen meist komplett auf der Strecke. Langzeitstudien des Gallup-Instituts zeigen, dass diejenigen Menschen am erfolgreichsten sind, die ihre individuellen Stärken, Präferenzen und Potenziale kennen und diese in ihrem beruflichen Alltag bewusst nutzen. Methodische Kompetenz als Grundlage sollte deshalb gezielt um persönliche Kompetenz ergänzt werden.

Der eine Rot, der andere Grün, der nächste Blau – es gibt nicht “den” Kunden

Auch die individuelle Persönlichkeit des Kunden wird in vielen Standardtrainings nicht weiter beleuchtet. In der Realität handelt es sich bei “dem” Kunden tatsächlich um ein breites Spektrum an Unterschiedlichkeit und Vielfalt: Menschen, die eher extravertiert oder eher introvertiert sind, die mit einer sensitiven oder eher intuitiven Wahrnehmung durchs Leben gehen oder die sich eher an Herausforderungen und Aufgaben orientieren, im Gegensatz zu denjenigen, denen Beziehungen zu anderen Menschen mehr bedeuten. Deshalb können standardisiert vorgebrachte Floskeln in der Praxis schnell zu gravierenden Störungen im Verkaufsprozess oder gar zum Scheitern der Gespräche führen.

Der Zusammenhang soll an einem  B e i s p i e l verdeutlicht werden: Ein Verkaufstrainer vermittelt seinen Teilnehmern folgende Telefontechnik für den Erstkontakt mit einem Geschäftskunden: “Guten Tag Herr Meyer, ich heiße Klaus Klug von der Firma Cleverle. Herr Meyer, darf ich gleich zum Punkt kommen?” – Der Trainer erläutert, dass die meisten Kunden, auf diese Einstiegsfrage mit einem (ersten) Ja antworten würden und somit der Weg offen sei für die Platzierung des Themas und für eine Terminvereinbarung.

Am wahrscheinlichsten wird die Technik wohl funktionieren, wenn der Angerufene ein sachlich orientierter “Machertyp” ist, der schnell zum Thema kommen und sich nicht so gerne mit Details beschäftigen will. Ein solcher Persönlichkeitstyp hat nicht viel übrig für Small Talk. Er will zum Punkt kommen und die Einstiegsfrage liegt auf seiner Wellenlänge.

Wie wird jedoch ein Kunde reagieren, der eher zurückhaltend ist und der Wert auf eine gewisse Vertrauensbasis legt, bevor er übers Geschäft spricht? Könnte er sich eventuell überrumpelt fühlen? Was könnte er denken? Wie könnte er reagieren? Welchen Verlauf könnte das Gespräch nehmen?

Methodik lebt von persönlicher und sozialer Kompetenz

Die persönliche Kompetenz, mit dem Fokus auf dem eigenen Ich, und die Beziehungskompetenz, die maßgeblich über den konstruktiven Umgang mit anderen entscheidet, prägen jedes Verkaufsgespräch nachhaltig. Methodik im Verkauf, also die handwerkliche Seite in der Kommunikation zwischen Verkäufer und Kunde, beginnt dann zu leben, wenn sie beziehungsabhängig variiert wird. Somit verstärkt sich die Wirkung methodischer Kompetenz überproportional, wenn sie mit persönlicher und sozialer Kompetenz verzahnt wird. Persönliche und Beziehungskompetenz bilden im Verkauf den Schlüssel zum Menschen.

Meisterschaft im Verkauf – die effektive Vertriebspersönlichkeit

Der optimale Mix an Kompetenzen ist deshalb der zentrale Baustein in den Verkaufstrainings von Alexandra Tebart, Christian Braun, Edmund Mettinger und Verena Siefarth.

Die vier Business Coaches und Trainer haben gemeinsam ein Modell entwickelt, das ihre Arbeit seit langem erfolgreich prägt. Darin werden die verschiedenen Kompetenzen, die erfolgreiches Verkaufen ausmachen, systematisch beleuchtet und zielgerichtet entwickelt.

Denk- und Verhaltensgewohnheiten, Werte, Einstellungen und Erfolgsrezepte sowie Führungs- und Verkaufskompetenzen werden dabei reflektiert. Eine Besonderheit des Trainings: Jeder Teilnehmer erhält bereits im ersten Modul ein auf sich persönlich abgestimmtes Entwicklungsprogramm, ausgerichtet auf seine Potenziale, Kompetenzen und Stärken. Dieses Fundament ermöglicht schließlich ein zielgerichtetes und individuelles Training, um Meisterschaft im Verkauf zu erlangen. Die gewonnenen Erkenntnisse prägen das gesamte Training in allen Phasen des Verkaufsprozesses.

Gerade die persönliche Kompetenz sowie Beziehungskompetenz zeichnen die effektive Vertriebspersönlichkeit aus und bilden die Grundlage für jeden Vertriebserfolg.

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Copyright © und Autor: Christian Braun

Eine Kooperation von Christian Braun (BRAUN | Business und Coaching) und ita est Akademie – Leben und Führen aus der Mitte.

Website Christian Braun: www.braun-coaching.de
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Website ita est: www.ita-est.de

7. September 2010

mein-kundenerlebnis.de: Eine neue Perspektive

Kategorie: Bücher, Verkauf, Vertrieb

Zahlreiche Ratgeber und Fachbücher zum Thema Verkauf konzentrieren sich auf eine Sichtweise, die des Verkäufers. Der Verkaufsprozess wird durch die Brille des Verkäufers betrachtet, analysiert und optimiert. Was passiert, wenn die Perspektive plötzlich gewechselt wird?

Diese Frage haben sich die Autoren Alexandra Tebart, Christian Braun, Edmund Mettinger und Verena Siefarth gestellt. Durch ihre Arbeit als Business Coaches und Trainer wissen sie, dass ein Perspektivenwechsel zu neuen Erkenntnissen, Impulsen und Lösungen führen kann.

Bereits Henry Ford wusste: “Wenn es ein Geheimnis des Erfolges gibt, so ist es das: Den Standpunkt des Anderen verstehen und die Dinge mit seinen Augen sehen.”

Getreu dieser Erkenntnis arbeiten die vier Berater und Coaches seit Kurzem gemeinsam an einem neuen Buchprojekt, für das sie reale Kundenerlebnisse suchen. Sie wechseln die Perspektive im Verkaufsprozess.

Mein KundenerlebnisGefragt sind Situationen, in denen der Kunde nicht zufrieden war. Es geht um Erlebnisse, die aus Sicht des Kunden nicht rund liefen. Diese individuellen und persönlichen Geschichten bilden die Grundlage für ein Buch, das Unternehmen, Organisationen und Verkäufern die Möglichkeit geben soll, aus den geschilderten Erfahrungen zu lernen.

Bereits die ersten Erlebnisse, die über www.mein-kundenerlebnis.de geschickt wurden, zeigen, dass sich Menschen in vielen Situation, vom Autokauf bis zur Zahnbehandlung, als Kunde fühlen.

Alexandra Tebart, Christian Braun, Edmund Mettinger und Verena Siefarth freuen sich über die positive Resonanz und sehen darin auch das Bedürfnis vieler Kunden, Gehör zu finden und sich das Erlebte einfach einmal von der Seele zu schreiben.

Mitmachen kann jeder, der von einem Kundenerlebnis berichten will, in dem es ihm nicht so gut ging. Auf der Internetseite www.mein-kundenerlebnis.de haben die Autoren vier einfach zu beantwortende Fragen vorbereitet, die es einem leicht machen, sein Erlebnis zu schildern. Auf jeden Teilnehmer wartet auch ein Dankeschön …

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12. August 2010

Selbstverantwortung

Kategorie: Entscheiden, Verantwortung, Verkauf

Viele Menschen beschweren sich Tag für Tag über Dinge, die sie selbst so gewollt und herbeigeführt haben oder, die sie zumindest zulassen.

Denken Sie darüber nach, welche Dinge in Ihrem Leben Ihnen nicht gefallen und woran das liegt. Oft sind es Kleinigkeiten, über die wir uns immerzu ärgern. Überlegen Sie einmal.

Job? Gehalt? Verantwortung? Kollegen? Alltag? Partnerschaft? Freunde? … Dafür sind Sie ganz allein verantwortlich. Weshalb? Sie haben den Arbeitsvertrag unterschrieben und das Gehalt akzeptiert. Sie haben “Ja” zu Ihrer Verantwortung im Job gesagt. Sie selbst gestalten Ihre tägliche Freizeit. Sie haben Ihre Partnerin bzw. Ihren Partner ausgewählt und, und, und.

Wenn Ihnen etwas nicht schmeckt, wenn Ihnen etwas nicht recht ist, dann sollten Sie sich verändern.

Sagen Sie sich: “Ich trage die Verantwortung!”

Sobald Sie die Verantwortung für Ihr Leben tatsächlich übernehmen, ergeben sich Möglichkeiten, wie Sie die kritische Situation lösen könnten.

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18. März 2010

Zeitmanagement: Blick hinter das Zeitproblem

Kategorie: Verkauf, Zeitmanagement, Ziele

Zeit lässt sich nicht managen. Man kann nur sich und seinen Umgang mit der Zeit managen. Somit ist Zeitmanagement tatsächlich Selbstmanagement.

Wie Zeitmanagement, also der richtige und gute Umgang mit Zeit, umgesetzt wird, kann gelernt werden. Doch das Gelernte wird oft sehr schnell wieder vergessen oder verdrängt. Häufig sind Blockaden dafür die Ursache. Erst wenn diese erkannt und behoben sind, ist der Weg frei, um eine geänderte Arbeitsweise im Alltag gezielt zu verankern. Das AMPEL-Modell bietet eine strukturierte Vorgehensweise zur nachhaltigen Verbesserung des Zeitmanagements.

AMPEL-ModellViele Menschen, die sich in ihrem Leben einmal mit Zeitmanagement beschäftigt haben, stellen fest, dass die Umsetzung der gelernten Methoden und Techniken in der Praxis oft scheitert. Im Alltag sinkt die Motivation schnell und alte Verhaltensmuster im Umgang mit Zeit kehren zurück.

Zeitmanagement ist die Fähigkeit und die Kunst, seine Zeit optimal zu nutzen. Im Fokus steht somit, was wir tun, warum wir es tun und wie wir es tun.

Dabei ist die Wirksamkeit vieler Zeitmanagement-Techniken längst belegt und das Thema ist heute aktueller denn je. Es gehört zu den am häufigsten von Unternehmen nachgefragten Trainingsprogrammen. Damit verbunden ist jeweils die Hoffnung, dass sich die vermittelten Inhalte unmittelbar in der Arbeitsweise von Mitarbeitern niederschlagen und das Unternehmen dadurch schnell von der Investition profitiert. Doch in der Praxis verpufft das Gelernte allzu oft nach kurzer Zeit. Die erhoffte Steigerung an Effizienz und Effektivität bleibt aus. Woran liegt das?

Zeitmanagement muss von Zielen ausgehen. Das Führen eines Terminkalenders reicht nicht aus. Wichtige Ansatzpunkte im Zeitmanagement sind, die verfügbare Zeit optimal zu planen, Prioritäten zu setzen und „Zeitfresser“ zu eliminieren. Die Beherrschung der entsprechenden Techniken ist ohne Zweifel die Grundvoraussetzung für eine effiziente Arbeitsweise.

Doch die tatsächlichen Ursachen vieler Zeitprobleme liegen häufig tiefer. Bei jedem von uns spielen Einstellungen, Überzeugungen und Werte die entscheidende Rolle, warum wir etwas tun oder etwas anderes nicht tun. Das, was uns wichtig ist und wovon wir überzeugt sind, bestimmt unser Verhalten im Allgemeinen sehr stark und kanalisiert auch unsere Fähigkeiten und unser tägliches Handeln.

Im Business Coaching richtet sich der Blick deshalb auch hinter das eigentliche Zeitproblem. Häufig sind es Blockaden, die der Umsetzung des Gelernten im Wege stehen. Erst wenn die eigentlichen Ursachen erkannt und bearbeitet sind, ist der Weg frei, neue Methoden und Techniken einer geänderten Arbeitsweise im Alltag gezielt zu verankern.

AMPEL-Modell im Zeitmanagement:

  • Ausgangssituation
  • Metaproblem
  • Potenziale
  • Ergebnisse
  • Lernen

Das AMPEL-Modell bietet eine Struktur zur nachhaltigen Verbesserung des Zeitmanagements. Dabei werden fünf aufeinander aufbauende Schritte durchlaufen:

1. Ausgangssituation: Im ersten Schritt geht es um die Analyse der Ausgangssituation. Wie ist der Tagesablauf zur Zeit? Wie wird geplant? Was läuft heute gut, was nicht? Wo liegen „Zeitfallen“?

2. Metaproblem: Im zweiten Schritt erfolgt der Problemcheck. Was steckt hinter den „Zeitfallen“? Hier geht es auch um tiefer liegende Ursachen für das Zeitproblem. Die Erfahrung zeigt, dass beispielsweise die Angst vor dem Nein des Kunden; der Wunsch, es allen recht zu machen; das Streben nach Perfektion; die Angst, Fehlentscheidungen zu treffen; private und familiäre Probleme; der Wunsch nach Anerkennung sowie eine belastete Arbeitsatmosphäre und Konflikte schnell zu Zeit- und Terminengpässen führen können.

3. Potenziale: Nach der Identifikation der eigentlichen Ursache hinter dem Zeitproblem werden im dritten Schritt die Ressourcen für die Lösung des Problems gemeinsam erarbeitet. Zielsetzung ist es, „innere Hilfsmittel“ zutage zu fördern und für die Situationsbearbeitung nutzbar zu machen.

4. Ergebnisse: Die Basis für nachhaltige Ergebnisse liegt in einem greifbaren Umsetzungsplan, um die Lösungen zu verinnerlichen. Dieser Plan sollte so konkret wie möglich sein. Es geht darum, was wann getan wird, welche Hindernisse auftreten können, wie eine eventuelle Unterstützung aussehen kann und wie sie einbezogen werden kann.

5. Lernen: Die Veränderung des Verhaltens, Denkens oder Fühlens aufgrund von Erfahrung oder neu gewonnenen Einsichten bezeichnen wir als Lernen. Im fünften Schritt geht es deshalb um den nachhaltigen Transfer des Gelernten in die Praxis. Review- und Follow-up-Termine helfen, Erfahrungen zu reflektieren, die neuen Verhaltensweisen zu festigen und eventuelle Korrekturen und flankierende Maßnahmen zu integrieren.

Reine Seminare in Zeitmanagement können dem Anspruch an Nachhaltigkeit nicht gerecht werden. Als Maßnahme zur Personalentwicklung in Unternehmen zielen Sie primär auf die Vermittlung von Wissen. Transfer sichernde Maßnahmen bleiben deshalb in der Praxis vielfach auf der Strecke. Die notwendige Begleitung der Mitarbeiter findet schlichtweg nicht statt. Gerade hier liegt die Verantwortung der Führungskraft, diesen Transfer durch geplante Termine der gemeinsamen Nachbetrachtung und Auswertung oder mit Coaching-Maßnahmen zu sichern.

Erst durch den dauerhaften Transfer des Gelernten in die praktische Arbeit des Mitarbeiters werden Erfolge optimiert und lohnt sich für das Unternehmen die getätigte Investition in die Personalentwicklung.

Optimierung von Arbeitstechniken, Time Coaching: www.braun-coaching.de