25. Februar 2013

Jammern ist keine Lösung

Kategorie: Allgemein, Chancen im Blick, Entscheiden, Erfolg, Ziele

Was wir brauchen, um mehr Chancen für uns zu nutzen

Jammern liegt im Trend! Scheinbar. – Wer Menschen zuhört, wie sie über ihr Leben sprechen, hört oft nicht viel Gutes über den Chef, die Kollegen, die Mitarbeiter, das Einkommen, die Kunden, Freunde und Familie, den Partner bzw. die Partnerin und über die Zufriedenheit mit sich im Allgemeinen oder im Speziellen.

Jammern vergrößert das Problem

Psychologen sehen im kollektiven Jammern auch eine gesellschaftliche Funktion, denn es erzeugt soziale Nähe. Doch gleichzeitig geht es zu Lasen der Produktivität und bremst die eigene Entwicklung. Jammern vergrößert das Problem. Wenn wir klagen, konzentrieren wir uns auf das, was nicht funktioniert, auf das, was gerade nicht da ist und schieben die Verantwortung dafür auf die Umstände oder auf andere Personen. Eine Grundeinstellung von Mangel, Begrenztheit und Ohnmacht macht sich breit.

Jammern über ein Problem verhindert dessen Lösung. Denn wer über ein Problem klagt, der kann sich nicht gleichzeitig auf die Lösung konzentrieren. Der Blick für Chancen geht verloren. Auf Dauer schwindet das Zutrauen in die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen, Herausforderungen meistern zu können.

Wir haben es so gewollt

Worüber beschweren wir uns eigentlich? Es sind oft Dinge, die wir selbst so gewollt oder herbeigeführt haben oder die wir zumindest zulassen. Doch dafür sind wir selbst verantwortlich. Wir haben uns für einen Arbeitgeber frei entschieden, haben den Arbeitsvertrag unterschrieben und das Gehalt akzeptiert. Wir haben “Ja” zu unserer Verantwortung im Job gesagt. Wir gestalten unsere tägliche Freizeit in Eigenregie und entscheiden täglich über Sport und unsere Ernährung. Wir haben unseren Partner bzw. unsere Partnerin selbst ausgewählt. Wir alle haben uns in hohem Maße für das Leben entschieden, das wir führen. Wir sind Baumeister unseres Lebens.

Wahlfreiheit als Chance

Dieser Zusammenhang folgt dem Gesetz von Ursache und Wirkung: Auf jede Ursache folgt eine Wirkung und für jede Wirkung gibt es mindestens eine Ursache. So wird das Leben, das wir heute führen, von der Qualität der von uns betrachteten Wahlmöglichkeiten und getroffenen Entscheidungen aus der Vergangenheit bestimmt. Jede Alternative hat dabei ihren Preis, der mit materiellen oder ideellen Kosten zu Buche schlagen kann.

Wir haben also immer eine Wahl und entscheiden uns damit auch für einen Preis und für Konsequenzen, die wir bereit sind zu tragen, oder eben nicht. Und genau darin liegt die Chance für jeden von uns an jedem Tag. Denn wer die Verantwortung für sein Leben tatsächlich übernimmt, der verfügt automatisch über Wahlfreiheit.

Jeder von uns kann täglich eine neue Wahl treffen und sich neu entscheiden. Diese bewusste Erkenntnis kann schon eine beruhigende Wirkung entfalten. So wird unsere zukünftige Lebensqualität in hohem Maße von den Entscheidungen geprägt, die wir heute treffen. Das ist unsere Chance.

Konzentration auf den eigenen Handlungsspielraum

Erfolgreiche Menschen und Unternehmen sind in der Lage – trotz eventueller Widrigkeiten – auf scheinbare “Zufälle” wirksam zu reagieren und ihr Glück zu steigern. Sie konzentrieren sich in jeder Situation auf ihren Einflussbereich, erkennen Chancen oder führen Chancen gezielt herbei und nutzen diese Möglichkeiten für sich, für ihre Projekte und Ziele.

Je mehr Wahlmöglichkeiten wir dabei haben, unser jeweiliges Ziel zu erreichen, desto freier und flexibler sind wir und umso besser wird der Weg sein, den wir wählen.

Die Fähigkeit, Chancen zu erkennen, zu erzeugen und effektiv für sich zu nutzen ist ein wunderbares Instrument. Diese Chancenkompetenz kann erlernt und gestärkt werden. Grundvoraussetzung ist, die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen zu wollen – jeden Tag.

“Die Menschen machen immer die Umstände dafür verantwortlich, was sie sind. Ich glaube nicht an Umstände. Die Menschen, die vorangehen in dieser Welt, sind stets jene, die sich aufmachen und die Umstände suchen, die sie brauchen, und diese schaffen, wenn sie sie nicht finden können.”

George Bernard Shaw
(1856-1950)

Kontakt, Infos und Seminare von Christian Braun

Christian Braun ist Managementtrainer und Experte für Chancenkompetenz. Er zählt zu Deutschlands Wirtschaftsberatern und Business Coaches einer neuen Generation. Denn er kennt seit vielen Jahren die Realität als wirksame Führungskraft, als erfolgreicher Manager und als erfahrener Unternehmer.

2008 wurde er von einer namhaft besetzten Jury als Finalist im Wettbewerb um den Deutschen Unternehmerpreis ausgezeichnet.

Der Businessexperte weiß, wovon er spricht und er lebt das, was er anderen vermittelt, erfolgreich vor.

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Persönliche Chancenkompetenz, Selbstverantwortung, Erfolgsstrategien, Führung, Change Management, Verkaufskompetenz, Business Development.

© Christian Braun

12. August 2010

Selbstverantwortung

Kategorie: Entscheiden, Verantwortung, Verkauf

Viele Menschen beschweren sich Tag für Tag über Dinge, die sie selbst so gewollt und herbeigeführt haben oder, die sie zumindest zulassen.

Denken Sie darüber nach, welche Dinge in Ihrem Leben Ihnen nicht gefallen und woran das liegt. Oft sind es Kleinigkeiten, über die wir uns immerzu ärgern. Überlegen Sie einmal.

Job? Gehalt? Verantwortung? Kollegen? Alltag? Partnerschaft? Freunde? … Dafür sind Sie ganz allein verantwortlich. Weshalb? Sie haben den Arbeitsvertrag unterschrieben und das Gehalt akzeptiert. Sie haben “Ja” zu Ihrer Verantwortung im Job gesagt. Sie selbst gestalten Ihre tägliche Freizeit. Sie haben Ihre Partnerin bzw. Ihren Partner ausgewählt und, und, und.

Wenn Ihnen etwas nicht schmeckt, wenn Ihnen etwas nicht recht ist, dann sollten Sie sich verändern.

Sagen Sie sich: “Ich trage die Verantwortung!”

Sobald Sie die Verantwortung für Ihr Leben tatsächlich übernehmen, ergeben sich Möglichkeiten, wie Sie die kritische Situation lösen könnten.

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3. Mai 2010

Entscheiden heißt Probleme lösen

Kategorie: Allgemein, Entscheiden, Führung, Management

Zu den zentralen Aufgaben einer Führungskraft gehört es, Entscheidungen zu treffen, und die Verantwortung für diese Entscheidungen zu übernehmen.

Viele Führungskräfte tun sich schwer mit Entscheidungen. Dabei ist eines sicher: Wer nichts tut, abwartet und aussitzt, der entscheidet sich meist für die schlechteste aller Lösungen. Entscheidungsschwäche ist Führungsschwäche und wer nicht entscheidet ist keine Führungskraft.

Was heißt es, eine Entscheidung zu treffen?

Entscheidungen umfassen immer die Suche nach Möglichkeiten für Problemlösungen und schließlich den Entschluss für eine bestimmte Problemlösung. Sich entscheiden bedeutet damit, alle anderen Handlungsmöglichkeiten auszuschließen.

Das setzt voraus, das Problem richtig zu begreifen und sich die bestehenden Handlungsmöglichkeiten zunächst einmal bewusst zu machen. Gute Vorarbeit ist also die Grundlage für richtige Entscheidungen. Diese Vorarbeit beginnt mit der Frage: Worum geht es wirklich?

Es gilt, bevor man eine Entscheidung trifft, möglichst viele Informationen zu sammeln, alle vorstellbaren Möglichkeiten (inklusive der “Nullvariante” = alles bleibt wie es ist) durchzuspielen, auf Chancen, Risiken, Konsequenzen zu prüfen und zu bewerten. Wichtig dabei: Es gibt immer eine Alternative und es gibt immer noch mehr Alternativen, als wir bisher kennen. So hat man als Führungskraft Alternativen zu Hand, um sich die Zukunft offen zu halten und auf Veränderungen flexibel reagieren zu können, ohne dabei das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren.

Eine Entscheidung ist nicht mit dem Entschluss beendet. Gerade die Realisierung muss stets Bestandteil des Entscheidungsprozesses sein. Das schließt ein, den Umsetzungsprozess mittels Feedback-Berichten und eigenen Eindrücken zu überwachen.

Zusammengefasst kommt man in den meisten Fällen durch die Einhaltung der folgenden sieben Schritte zu guten Entscheidungen:

1. Präzise Bestimmung des Problems
Worum geht es wirklich?

2. Spezifikation der Anforderungen
Welche Anforderungen müssen mindestens erfüllt sein?
Was wird gebraucht in dieser Situation für dieses Unternehmen?

3. Herausarbeiten aller vorstellbaren Alternativen
Welche Alternativen gibt es (noch)?

4. Analyse von Vor- und Nachteilen, Risiken und Folgen für jede Handlungsmöglichkeit
Welche Annahmen liegen jeweils zugrunde?
Wie ist die jeweilige Bindungsdauer und die Reversibilität?
Was kann im ‘Worst-Case’ passieren?

5. Entschluss für eine Alternative
Es ist alles durchdacht!
Was sagt die innere Stimme (Bauchgefühl)?

6. Planung und Umsetzung der Entscheidung
Maßnahmen, Personen, Termine?
Wer, was, bis wann, wie und mit wem?

7. Feedback zum Umsetzungsprozess (Kontrolle)

Wir treffen täglich unzählige Entscheidungen. Dafür gibt es kein Patentrezept. Entscheidungen sind keine Rechenaufgabe und nicht allein Sache des Verstandes. Auch das Bauchgefühl muss stimmen. Wie ausführlich die sieben Schritte durchlaufen werden und in welcher Geschwindigkeit, muss situationsgerecht entschieden werden. Wichtig ist, Sie entscheiden überhaupt und lösen damit ein Problem.

© Christian Braun
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